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 Rückzug: Nike stellt kein Golf-Equipment mehr her
Sportbusiness | 05.08.2016

Umsatzrückgänge auf dem Golf-Markt

Golf: Nike zieht sich aus der Schläger-Produktion zurück

Rückzug: Nike stellt kein Golf-Equipment mehr her. Muss sich bald einen anderen Schläger anschaffen: Tiger Woods wurde von Nike ausgerüstet. (Quelle: Imago/ZUMA Press)
Muss sich bald einen anderen Schläger anschaffen: Tiger Woods wurde von Nike ausgerüstet.
Bild: Imago/ZUMA Press
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Der größte Sportartikelhersteller der Welt, Nike, zieht sich aus der Produktion von Schlägern, Bällen und Taschen zurück. Der Grund: Der Golf-Markt wirft nicht mehr die Umsätze früherer Zeiten ab. Nike folgt damit Konkurrent Adidas.

Während sich die Golfer in Rio auf die Olympischen Spiele 2016 freuen, muss die ganze Branche einen Rückschlag hinnehmen. Nike stellt ab sofort nur noch Schuhe und Bekleidung für den Golfsport her und zeiht damit die Konsequenzen aus dem rückläufigen Umsatz. 

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In einer Pressemitteilung erklärte Trevor Edwards, President Nike Brand: „Nach den starken Umsatzrückgängen in den letzten drei Jahren, ist dies die einzig richtige Entscheidung. Wir wollen der Marktführer bei Golfschuhen und -kleidung sein.“

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Nike belieferte Golf-Stars mit Schlägern

Diese Entscheidung trifft vor allem Topspieler wie Tiger Woods und Rory McIlroy, deren Schläger-Ausstatter der Sportartikelhersteller aus Oregon, USA, ist. Hinzu kommen weitere 20 Top-Spieler. Ob die Verträge mit den Athleten komplett aufgelöst werden, ist noch unklar. Noch Ende Juli postete Nike Golf ein Video mit McIlroy und dem Teaser „Unlimited Grit“, Mut ohne Ende – Die Waghalsigkeit weiter in den Sportmarkt zu investieren, ist jetzt allerdings doch beendet.

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Bereits im Mai 2016 kündigte Adidas, bis dahin größter Produzent von Golfartikeln, an die Marke Adidas Golf nur noch mit der Produktion von Kleidung und Schuhe zu beauftragen. Auch der deutsche Konzern verzichtet seitdem auf die Produktion von Schlägern und Bällen.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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