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 Sport-Job: Mit Jung von Matt der Macher der Top-Marken
Karriere | 21.08.2017

Mein Sport-Job: Raphael Brinkert ist Experte für Sportmarketing

Macher der Sportmarken mit Jung von Matt: Kunden wie Adidas, DFB, Hertha BSC & Co.

Sport-Job: Mit Jung von Matt der Macher der Top-Marken. Raphael Brinkert (li.) und Ex-Fußballnationalspieler Christoph Metzelder sind Geschäftsführer von Jung von Matt/Sports.  (Quelle: Jung von Matt/sports)
Raphael Brinkert (li.) und Ex-Fußballnationalspieler Christoph Metzelder sind Geschäftsführer von Jung von Matt/Sports.
Bild: Jung von Matt/sports
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Bei welchen Unternehmen gibt es spannende Sportjobs, wo kann man digitale Expertise und Leidenschaft für den Sport verbinden, welche Skills gehören dazu? ISPO.com stellt in einer neuen Serie Macher aus dem Sport-Business und ihren Job vor. „Mein Sport-Job“, Teil 4: Raphael Brinkert ist Gründer von Jung von Matt/sports, deren Geschäfte er gemeinsam mit Ex-Nationalspieler Christoph Metzelder sowie Katja Kraus führt. 

Raphael Brinkert, 40, Partner der Jung von Matt AG und Gründungsgeschäftsführer von Jung von Matt/sports und /stars. Derzeit ist er für 75 Mitarbeiter verantwortlich.

Lesen Sie hier: „Mein Sport-Job“, Teil 4: Fünf kurze Fragen an Raphael Brinkert.

ISPO.com: Was machen Sie im Sportbusiness?
Raphael Brinkert: Aktuell bin ich Partner der Jung von Matt AG und Gründer von Jung von Matt/sports, Deutschlands am meisten ausgezeichneter Sportmarketingagentur. Darüber hinaus haben wir mit Jung von Matt/stars Ende letzten Jahres eine Markenberatung für Persönlichkeiten im Sport gegründet.

Suchen Sie auch einen spannenden Job im Sport Business: Klicken Sie sich durchs Angebot der Sport-Jobbörse >>>

Raphael Brinkert, Christoph Metzelder und Katja Kraus hatten die Idee zu Jung von Matt/sports

Wie sind Sie dorthin gekommen?
Sport, Kommunikation und Werbung haben mich schon immer interessiert. Nach meinem Studium an der ISM in Dortmund und 15 Jahren Werbung bei Scholz & Friends und Jung von Matt haben Katja Kraus, Christoph Metzelder und ich die Idee für einen Sportableger von Jung von Matt geboren. Adidas und DFB statt Sixt und Zalando, wenn Sie genau fragen.

Wie man zum FC Bayern kommt? Mein Sport-Job, Teil 1: Felix Loesner ist dort Teamleiter Social Media. Zum Interview >>>

Was sind die wichtigsten Skills, die Sie für Ihren Job mitbringen?
Wille, Talent, Kreativität, Momentum.


„Sägt an unseren Stühlen! Vermeidet Konzern-Hierarchien!" 

Welche drei Dinge würden Sie Einsteigern im Sportbusiness unbedingt empfehlen?
1. Lasst euch generalistisch ausbilden und nutzt das Thema Sport als Vertiefungs-Schwerpunkt oder Zusatz-Studium. So seid ihr breiter aufgestellt und lernt nicht nur von Branchen-Experten, sondern den Besten aller Branchen.

2. Zeigt dem Establishment, dass alles möglich ist. Hinterfragt Entscheidungen, sägt an unseren Stühlen, seid mutig und unbequem und vermeidet Konzern-Hierarchien und Bedenkenträger.

3. Der wohl wichtigste Satz im Credo von Jung von Matt lautet „Wir bleiben unzufrieden.“ Bleibt unzufrieden, gerade nach Erfolgen.

Welche Skills sind bei adidas gefragt? „Mein Sport-Job“: Oliver Brüggen ist PR-Chef von adidas. Hier lesen. >>>

Abräumer auf dem Rasen, Stratege in der Agentur: Christoph Metzelder, als Verteidiger im Fußball Meister mit Borussia Dortmund und Real Madrid, führt zusammen mit Raphael Brinkert (re.) und Katja Kraus die Geschäfte bei Jung von Matt sports.  (Quelle: Jung von Matt/sports)
Abräumer auf dem Rasen, Stratege in der Agentur: Christoph Metzelder, als Verteidiger im Fußball Meister mit Borussia Dortmund und Real Madrid, führt zusammen mit Raphael Brinkert (re.) und Katja Kraus die Geschäfte bei Jung von Matt sports.
Bild: Jung von Matt/sports

„Sponsoring-Ausgaben bekommen klare KPIs“

Welche Entwicklungs-Chancen sehen Sie im Sportbusiness generell und wie sehen Sie Ihre eigenen in den kommenden Jahren?
1. Der Sport wird professioneller: Wir erleben gerade einen Generations- und Paradigmenwechsel im Sport, der durch die Internationalisierung und Digitalisierung mehr Profis denn je benötigt. Gleichzeitig sehen wir eine Abkehr vom reinen Mäzenatentum, so dass Sponsoring-Ausgaben mehr denn je hinterfragt werden und klare KPIs bekommen. Eine tolle Chance für neue Köpfe und Konzepte.

„Vereine und Verbände entwickeln sich zu Medienhäusern“

2. Der Sport wird schneller: Realtime-Kommunikation, Transfers bis zu den Deadline-Days, aktive statt reaktive Verbands- und Vereinskommunikation, kurzfristige Spielansetzungen und TV-Vergaben – Sportkommunikation und dessen Tagesgeschäft ist nicht mehr langfristig planbar, so dass Vereine und Verbände sich zu eigenen Medienhäusern entwickeln, um ihre Botschaften zu platzieren.  

„Chance für Gattungsmarketing und mutige Kommunikation“ 

3. Der Sport wird fragmentierter: Spitzensport und Breitensport, Fußball auf allen Sendern und Kanälen, neue Sportarten wie eSports,  Athleten- und Vereins- sowie Verbandskommunikation, diverse Apps und Social Media-Kanäle. Es wird immer herausfordernder, den Überblick im Sport zu behalten. Eine Chance für Gattungsmarketing, für mutige Kommunikation und profitable Nischen.

Meine eigene Entwicklung wird maßgeblich von meinem Umfeld, vom Austausch mit unseren Kunden und Mitarbeitern geprägt: Ich bin dankbar, dass wir für fantastische Kunden wie adidas, den DFB, DOSB, der ESL oder Hertha BSC arbeiten dürfen und dass wir mit Toan Nguyen, Robert Zitzmann, Holger Hansen und Kreativen wie Denis Raetzel schon heute die nächste Sports- und Stars-Generation im Haus haben.

Freie Stellen im Sport-Business: Hier in der Sport-Jobbörse >>>

„Mein Sport-Job", Teil 1: Felix Loesner, Social-Media-Boss beim FC Bayern ≤≤≤

„Mein Sport-Job", Teil 2: Oliver Brüggen, PR-Chef adidas ≤≤≤

„Mein Sport-Job", Teil 3: Daniel Kramer, bei  Facebook für Fußball-Bundesligaklubs zuständig ≤≤≤


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Gunnar Jans ist Chefredakteur von ISPO.COM (Quelle: www.goettlicherfotografieren.de)
Ein Beitrag von Gunnar Jans, Chefredakteur
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