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 Nick Woodman: Die Startup-Geschichte des GoPro-Erfinders
Karriere | 19.07.2016

Erfolgreiche Sport-Startup-Gründer

Nick Woodman: Die Startup-Geschichte des GoPro-Erfinders

Nick Woodman: Die Startup-Geschichte des GoPro-Erfinders. Nick Woodman spricht über das Erfolgsgeheimnis von GoPro. (Quelle: Youtube/Reddit)
Nick Woodman spricht über das Erfolgsgeheimnis von GoPro.
Bild: Youtube/Reddit
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Die Erfolgsgeschichte von GoPro basiert auf dem klassischen Erfolgsmuster vieler Startups: der Erfahrung des Gründers Nick Woodman. Er erkannte im eigenen Sport-Umfeld eine Marktlücke für Action-Kameras und arbeitet konsequent daran, diese zu schließen. 

GoPro ist eines von fünf Startup-Beispielen im Sport Business, deren Gründer ISPO.COM genauer unter die Lupe nimmt:

1. Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner
2. Freeletics-Gründer Matijczak, Yilmaz und Cornelius
3. GoPro-Gründer Nick Woodman
4. CrossFit-Gründer Greg und Lauren Glassman
5. eGym-Gründer Sauter und Schlanderer


Nick Woodman – zur Person

Nick Woodman, 1975 geboren, wächst im US-Bundesstatt Kalifornien auf und ist schon an der Highschool leidenschaftlicher Surfer. Er studiert bildende Kunst und erwirbt einen Abschluss als Bachelor of Arts.

Schon früh zeigt er Interesse am Unternehmertum, vertreibt T-Shirts und gründet zwei Startups, die jedoch keinen Erfolg bringen. Das soll sich mit der Idee von GoPro dramatisch ändern. 

Nick Woodman findet man auch bei LinkedIn.

GoPro – die Startup-Idee

2002: Nick Woodman, damals Mitte Zwanzig, will die gewagten Wellenritte im Freundeskreis auf Video bannen, ist mit den Aufnahmen aber unzufrieden. Meist wird vom Strand aus gefilmt und die Streifen bilden nur wenig von der berauschenden Action ab, die der Surf-Sport für Woodman ausmacht.

Die Kamera-Alternativen, die es bereits gibt, fallen in ein ganz anderes Preissegment und sind so kaum für den Einsatz auf dem Wasser geeignet.

So macht sich der Kalifornier ans Werk, eine preiswerte aber hochwertige Kamera für Action-Aufnahmen zu entwickeln. Sein Startup nennt er GoPro, wobei das „Pro“ für Professional steht.


Die Startup-Umsetzung

2004 kommt die „Hero 35mm“ auf den Markt, viele weitere Hero-Modelle mit stark verbesserter Auflösung und immer neuer Technik folgen. Die jeweils neuen Geräte werden digital, ermöglichen Tonaufnahmen, können Panoramen filmen.

Woodman besucht mit seinem Produkt auch Messen, auch die ISPO Munich. Bei ISPO BRANDNEW wird sein Startup prämiert.

Im Jahr 2011 folgte dann die Übernahme des Unternehmens CineForm, womit GoPro auch bestimmte Rechte bei der Videokodierung erwarb. Nur ein Jahr später, 2012, war es dem Elektronik-Riesen Foxconn 200 Millionen US-Dollar wert, acht Prozent an GoPro zu übernehmen.

Zwei Jahre darauf ging Woodman mit seinem GoPro-Imperium an die Börse und verkaufte auf Anhieb insgesamt 17,8 Millionen Aktien zu einem Preis von fast 428 Millionen US-Dollar.

Der Erfolg

Die GoPro kommt mittlerweile in allen Action-Sportarten und vielen weiteren Bereichen zum Einsatz, die Videos werden vor allem über einen eigenen YouTube-Kanal weltweit verbreitet und millionenfach angeklickt. Der GoPro-Umsatz lag 2015 bei rund 1,6 Milliarden US-Dollar.

Nick Woodman ist zum Milliardär aufgestiegen und gehört zu den reichsten Menschen der USA.


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Seite 1: Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner
Seite 2: Freeletics-Gründer Matijczak, Yilmaz und Cornelius
Seite 4: CrossFit-Gründer Greg und Lauren Glassman
Seite 5: eGym-Gründer Sauter und Schlanderer

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ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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