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 Trotz Doping: Head bleibt Sharapova-Sponsor
Sportbusiness | 10.03.2016

Doping-Beichte des Tennisstars

Trotz Dopings: Head bleibt Sharapova-Sponsor

Trotz Doping: Head bleibt Sharapova-Sponsor. Schockte die Tenniswelt mit ihrem Doping-Geständnis: Head will Tennis-Star Maria Sharapova trotzdem unterstützen. (Quelle: imago/ZUMA Press)
Schockte die Tenniswelt mit ihrem Doping-Geständnis: Head will Tennis-Star Maria Sharapova trotzdem unterstützen.
Bild: imago/ZUMA Press
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Der Tennisschläger-Hersteller Head bleibt trotz des Doping-Geständnisses von Maria Sharapova Sponsor der 28-Jährigen. Die Russin hatte bekanntgegeben, dass sie positiv auf den seit Januar 2016 verbotenen Wirkstoff Meldonium getestet wurde.

Während sich Sportartikelhersteller Nike „erschrocken“ über die Nachrichten zeigte, überraschte Head-CEO Johan Eliasch mit dem Statement, die Firma wolle Sharapova trotz Dopings weiter treu bleiben: „Die Ehrlichkeit und Größe, die sie an den Tag legte, als sie ihren Fehler anerkannte, sind bewundernswert.“ 

Das Unternehmen sei überzeugt davon, dass Sharapova das Mittel nicht genommen habe, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Vielmehr wolle man das Sponsorship noch ausweiten und den Vertrag verlängern.

Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht zu Sharapovas Doping-Geständnis 

Andere Unternehmen kündigen bei Doping

Auf der ISPO MUNICH hatte Frank Dassler als Präsident des Weltverbands der Sportartikelindustrie (WFSGI), bei dem auch Head Mitglied ist, noch verkündet, man müsse Korruption und Doping „die rote Karte zeigen“: Lesen Sie hier den ganzen Bericht. 


Als Reaktion auf das Geständnis der 28-Jährigen hatten bereits ihre Sponsoren Nike und Porsche beteuert, die Beziehungen zunächst Ruhen zu lassen, bis die Untersuchungen beendet seien. Der Schweizer Uhrenhersteller TAG Heuer beendete die Sponsoring-Beziehungen gänzlich. Auch andere Unternehmen wie Adidas, reagierten zuletzt mit Vertrags-Auflösungen nach Dopingskandalen.

Sharapova hatte noch während der Pressekonferenz, auf der sie ihr Doping-Geständnis ablegte, versichert, dass sie wieder Tennis spielen möchte und nicht zurücktreten werde. 

Gregor Röslmaier schreibt für ISPO.com. (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Gregor Röslmaier, Autor
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