ISPO.com is also available in English ×
 Nike kündigt Manny Pacquiao
Marketing | 18.02.2016

Sport Business: Unternehmen beendet Zusammenarbeit

Schwulenfeindliche Aussagen: Nike kündigt Manny Pacquiao

Nike kündigt Manny Pacquiao. Boxer Manny Pacquiao bei einer Pressekonferenz in Las Vegas 2016: Nike kündigte seinen Vertrag, weil er Homosexuelle "schlimmer als Tiere" genannt hatte. (Quelle: imago/ZUMA Press)
Boxer Manny Pacquiao bei einer Pressekonferenz in Las Vegas 2016: Nike kündigte seinen Vertrag, weil er Homosexuelle "schlimmer als Tiere" genannt hatte.
Bild: imago/ZUMA Press
Artikel bewerten:
Der Sportartikelhersteller Nike löst den Sponsorenvertrag mit Box-Star Manny Pacquiao auf, weil dieser sich abwertend gegenüber Homosexuellen geäußert hatte.

Pacquiao gilt als einer der besten Boxer der Welt: Er ist der einzige Boxer, der in sieben Gewichtsklassen Weltmeister wurde. Im Februar 2016 sagte er im philippinischen Fernsehen, homosexuelle Paare seien „schlimmer als Tiere". Einen Tag später entschuldigte er sich via Twitter.

Trotz der Entschuldigung, man solle ihm vergeben, blieb Nike hart: Nur zwei Tage später war sein Profil auf der Nike-Homepage nicht mehr zu erreichen. Das Unternehmen begründete die Entscheidung so: „Nike wendet sich entschieden gegen jede Form der Diskriminierung und hat eine lange Tradition, die Rechte von Schwulen und Lesben zu unterstützen." 


Im vergangenen Jahr verlor der Box-Star einen Fight, der als „Kampf des Jahrhunderts" angekündigt war, gegen Floyd Mayweather nach Punkten. Im April 2016 kämpft Pacquiao noch einen letzten Kampf gegen Timothy Bradley, danach will er sich in der philippinischen Politik engagieren und seine zweite Karriere anstoßen: Derzeit ist er Kongressabgeordneter, bei den Wahlen im Mai strebt er einen Platz im Senat an.

Gregor Röslmaier schreibt für ISPO.com. (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Gregor Röslmaier, Autor
Kommentare
Top Themen
ISPO Newsletter
ISPO Newsletter
Jetzt anmelden
Social Media