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 Klaus Dittrich und Rolf Schmid: Rauf zum Mont Blanc
Outdoor | 12.01.2016

Der höchste Berg der Alpen

Klaus Dittrich und Rolf Schmid: Gemeinsam auf den Mont Blanc

ISPO und Mammut beim Aufstieg auf den Mont Blanc.  (Quelle: Julian Rohn)
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Rolf Schmid, CEO der Mammut Sports Group, und Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, verbindet eine intensive Leidenschaft für die Berge. Am 4. September 2015 brachen die beiden zur gemeinsamen Besteigung des 4810 Meter hohen Mont Blanc auf.

Die Idee, den höchsten Berg der Alpen gemeinsam zu erklimmen, entstand auf der ISPO MUNICH im Februar 2015. „Wir sprachen von unserer gemeinsamen Leidenschaft: den Bergen“, erklärt Klaus Dittrich. „Ich erzählte Rolf, dass ich schon vor ein paar Jahren eine Tour auf den Mont Blanc geplant hatte, die ich aufgrund schlechten Wetters aber wieder absagen musste. So gab ein Wort das andere, und wir beschlossen, diesen lang gehegten Traum gemeinsam in Angriff zu nehmen.“

Pause für die Crew. (Quelle: Julian Rohn)
Gemeinsame Leidenschaft: Rolf Schmid (links) und Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, am Mont Blanc.
Bild: Julian Rohn

Tourenplanung am Vortag

Die Journalisten Michael Acker (Münchner Merkur) und Julian Rohn (4 Seasons Magazin) sollten Klaus Dittrich und Rolf Schmid bei ihrem Vorhaben begleiten. Am Vorabend des Aufstiegs traf sich die Gruppe zum Briefing mit den drei lokalen Bergführern, um den Aufstieg zu besprechen. Aufgrund der aktuellen Wettersituation fiel dabei die Entscheidung, den Mont Blanc in einer „One Shot“-Besteigung zu erklimmen. Alle Teilnehmer fühlten sich dieser bergsteigerischen Herausforderung, bei der an einem Tag ein Höhenunterschied von 2500 Metern bewältigt werden muss, gewachsen.

Der Aufstieg

Eine Hütte im Schnee (Quelle: Julian Rohn)
Vorbei am Vallot-Biwak (4362m).
Bild: Julian Rohn

Mithilfe der Seilbahn Bellevue und der Tramway erreichte die Gruppe die Nid d’Aigle (2.362 m) und brach um zehn Uhr zur Gôuter-Hütte (3.835 m) auf, welche die Bergsteiger um 14 Uhr erreichten. Aufgrund technischer Probleme mit den Fotokameras, die Rolf Schmid für das Mammut #project360 am Rucksack montiert hatte, verlängerte sich die geplante Pause von einer auf zwei Stunden. Bei strahlendem Sonnenschein machte sich die Gruppe gegen 16 Uhr zur Gipfeletappe auf.

Aufstieg zum Mont Blanc


Dramatischer Wetterumschwung

Der Gipfelanstieg wurde von kräftigem Wind begleitet, und gegen 19 Uhr überraschte die Gruppe ein heftiger Wettersturz. Von der italienischen Seite zog dichter Nebel auf, die Temperatur sank drastisch und ein eisiger Sturm überzog Rucksäcke und Kleidung innerhalb von wenigen Minuten mit Eiskristallen. An eine sichere Fortsetzung des Aufstiegs war nicht zu denken, und die Bergführer entschieden sich für einen sofortigen Abbruch und die rasche Rückkehr zur Gôuter-Hütte. „Sicherheit ist am Berg immer das oberste Gebot! Natürlich war es enttäuschend, so kurz vor dem Gipfel umkehren zu müssen, aber die Tour war dennoch ein spektakuläres Erlebnis“, so Messechef Klaus Dittrich.

Rolf Schmid (links) und Klaus Dittrich nahe des Refuge du Goûter (4304m). (Quelle: Julian Rohn)
Rolf Schmid (links) und Klaus Dittrich nahe des Refuge du Goûter (4304m).
Bild: Julian Rohn

Abstieg im Nebel

Die Bergführer mussten nun ganze Arbeit leisten. Im Nebel und bei einsetzender Dunkelheit war es nicht immer einfach, der Aufstiegsspur zu folgen und so sicher durch das vergletscherte Gelände abzusteigen. Gegen 21 Uhr erreichte die Gruppe schließlich die schützende Hütte, wo man die Ereignisse dieses spektakulären Tages Revue passieren ließ.


Am nächsten Morgen stiegen Julian Rohn, Michael Acker und einer der Bergführer mit den Kameras des Mammut #project360 zum Gipfel auf und stellten so sicher, dass auch der Mont Blanc ab Ende September und auf der ISPO MUNICH 2016 (24. – 27.Januar) für alle virtuell erlebbar wird.

Andi Spies (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Andi Spies, Autor
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