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 Filmen wird zur One-Man-Show
Award | 28.11.2015

ISPO AWARD: Chris Boyle über die Soloshot 2

Filmen wird zur One-Man-Show

Chris Boyle mit Soloshot Kamerahalterung und Transmitter. (Quelle: Soloshot)
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Film ab! Mit der Soloshot 2 wird das Filmen zu einer One-Man-Show. Sie ist wie ein Kameramann-Roboter, sorgt für beste Filmqualität und einwandfreie Actionbilder. Kein Wunder, dass die Soloshot 2 den ISPO AWARD GOLD gewonnen hat. Wir sprachen mit Firmengründer Chris Boyle über Roboter, Hunde, Wellen und Meer.

Herr Boyle, nachdem bereits die erste Generation der Soloshot groß auftrumpfte, sorgt nun auch die zweite Generation für Aufsehen. Wie kamen Sie darauf, eine Kamera wie die Soloshot 2 zu entwickeln?

Die Idee kam mir beim Surfen. Zuvor sah ich in einem Magazin ein Bild von einer Welle. Und ich wusste sofort: Genau diesen Ort, diese Welle muss ich finden und mit meinem Surfbrett abreiten. Gesagt, getan. Ich fand die Welle und wartete auf den richtigen Moment, an dem die Wellen perfekt waren.

Als es soweit war, stellte ich die Kamera am Strand auf, drückte den Aufnahmeknopf, paddelte raus aufs Meer und ritt diese wunderbare Welle ab. Doch das Filmmaterial war kaum zu gebrauchen. Mein Wellenritt war nicht richtig drauf. Ich hätte einen Kameramann gebraucht, der mich filmt. Und so war für mich klar: Ich muss eine Kamerahalterung bauen, die genau das kann.


Und das kann die Soloshot 2?

Die Soloshot 2 hält die besten Momente deines Lebens fest. Man muss nur einen kleinen, wasserfesten Transmitter am Körper, Surfbrett, Snowboard, Skateboard oder Auto befestigen. Die Soloshot 2 folgt einfach den Bewegungen. Bis auf eine maximale Entfernung von 600 Metern dreht die Kamera auf der Halterung mit. Sie ist für Leute gedacht, die versuchen, einen speziellen Trick, einen besonderen Move oder Moment aufzunehmen.

Die Soloshot kann außerdem beim Training sehr hilfreich sein, da sie genau deinen Bewegungen folgt. Und dabei musst du nicht auf einen Partner vertrauen, sondern kannst alles komplett selber einstellen und filmen. Für Profiaufnahmen ist die Soloshot auch sehr nützlich, da sie unglaubliche Perspektiven ermöglicht und gerade beim Wellenreiten keinen Kameramann in lebensgefährliche Situationen bringt.

Was ist der grundlegende Unterschied zwischen der Soloshot 1 und Soloshot 2?

Die Soloshot 1 ist noch ganz klassisch aufgebaut, optimal für Einsteiger. Eine Kamera vor allem für Surfer, die ganz saubere und klare Bilder brauchen, ohne Zoom und Kontrollfunktion. Die verschiedenen Einstellungen muss man manuell bedienen.

Die Soloshot 2 ist wie ein kleines Kamerateam. Die Kamerahalterung ist mit der Filmkamera direkt verbunden und spielt mit ihr perfekt zusammen. Die Automatik kümmert sich um Zoom, Ein- und Abschaltung sowie Aufnahmestart und -stopp. Der Akku der Soloshot 2 hält vier Stunden, und sie ist kompatibel mit Smartphone, Actioncam, Camcorder und DSLR. Dabei dreht sich die Halterung horizontal mit einer Geschwindigkeit von maximal 30 Grad pro Sekunde. Auf der zweiten Achse dreht sie sich vertikal bis 60 Grad pro Sekunde.


Für welche Sportarten ist die Soloshot besonders gut geeignet?

Für alle Sportarten und für jede Art von Film. Sie ist überall einsetzbar: beim Surfen, Fußball, Reiten, auf Reisen und Zuhause – zu Wasser, zu Land und in der Luft. Ich schaue mir jeden Tag im Internet auf diversen Seiten die neuesten Filme an. Manche benutzen die Soloshot 2 sogar für ihre Hunde, während sie mit ihnen über Trainingsplätze rennen.

Ist die Soloshot 2 leicht zu bedienen oder eher etwas für Profis?

Die SS2 ist nicht schwer zu bedienen. Hobbyfilmer kommen genauso gut mit ihr klar wie Profis. Da kann sich jeder kreativ und frei austoben. Einfach den Startknopf drücken, um den Rest kümmert sich die Soloshot 2.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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