Die jüngste Untersuchung von KPMG über die Spielerentwicklung im europäischen Golfsport weist erstmalig seit 20 Jahren rückläufige Zahlen aus. 2011 gab es 46.000 weniger registrierte Golfspieler als im Vorjahr. Besonders betroffen waren Großbritannien und Irland mit 42.700 (-3,1 Prozent), gefolgt von Schweden (-21.000, -4 Prozent) und Spanien (-9700, -2,9 Prozent). Die Gesamtzahl registrierter Golfer belief sich europaweit auf etwas unter 4,4 Millionen, was einem Minus von 1 Prozent entspricht. Gleichzeitig stieg die Zahl der Golfplätze nach Angaben der Studie “Golf Participation in Europe 2011″ um 0,7 Prozent auf 6740. Der Golfboom in Europa begann vor 25 Jahren; die Spielerzahlen konnten seit den Achtziger Jahren mehr als verdreifacht werden. Die Anzahl der Plätze verdoppelte sich in diesem Zeitraum. Bereits seit 2005 ließ das Wachstum nach, doch erst seit letztem Jahr kann von einem Rückgang gesprochen werden. Die KPMG-Studie zeigt, dass der grüne Sport unverändert von Männern dominiert, wobei der Anteil weiblicher Spieler nur im deutschsprachigen Raum und den Niederlanden wächst. 10 Prozent aller Spieler sind Jugendliche mit einem hohen Anteil in der Türkei mit 52 Prozent und Serbien (34 Prozent). Die jährliche Untersuchung wird von KPMG Golf Advisory Practice durchgeführt; ihre Ergebnisse sind abrufbar unter www.golfbusinesscommunity.com.
