Billabong International hat einen Bericht bestätigt, dass es von der Texas Pacific Group ein unverbindliches Übernahme-Angebot erhalten hat. Gleichzeitig gibt die Surfmarke den Verkauf seiner Uhrenmarke Nixon an einen anderen institutionellen Investor bekannt, Trilantic Capital Partners. Die Transaktion beläuft sich auf amerikanische $285 Millionen. Parallel meldet Billabong eine Kürzung der Dividenden für die Aktionäre, die Schließung von mehr als 100 Läden und die Streichung von 450 Stellen in der gesamten Welt. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die operative Marge der Firma zu verbessern, deren Umsätze im Halbjahr bis Ende Dezember 2011 nur um 1,5 Prozent auf 847,2 Millionen australischer Dollar (€695.5 million) wachsen konnte. Auf der Basis lokaler Währungen war das Geschäft in Europa stabil, konnte aber in der amerikanischen Hemisphäre um 5,1 Prozent zulegen – in Asien, Australien und Ozeanien sogar um 11,7 Prozent. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) schrumpfte um 2,6 Prozentpunkte auf 8,7 Prozent mit einem entsprechenden Minus von 10,4 Prozent in Europa. Der Nettogwinn fiel auf A$16,0 Millionen (€13,1 Millionen). Der Vorstand des Unternehmens lässt wissen, dass er unverändert bereit ist, Angebote für eine Übernahme von Billabong zu prüfen.
Mehr in SGI Europe.

