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 Job-Suche: Welche Bewerber suchen Outdoor-Brands?
Karriere | 08.08.2017

Outdoor: Welche Berufe zählen und welche Jobs gefragt sind

Karriere in der Outdoor-Branche: 5 Brands sagen, welche Bewerber sie suchen

Job-Suche: Welche Bewerber suchen Outdoor-Brands?. Die Outdoor-Branche bietet eine Vielzahl interessanter Jobs. (Quelle: iStock / Everste)
Die Outdoor-Branche bietet eine Vielzahl interessanter Jobs.
Bild: iStock / Everste
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Die Outdoor-Branche wächst – das sorgt für viele interessante offene Arbeitsstellen und Jobs. Die Karriere-Chancen und Berufsprofile sind vielfältig. Durch die Digitalisierung und sich wandelnde globale Märkte verändern sich Berufs-Anforderungen. Welche Bewerber brauchen also Outdoor-Brands ganz generell? Fünf große Brands geben ISPO.com einen Einblick.

Wer bei einer bekannten Sportmarke arbeitet, der hat sicher schon öfter den ein oder anderen neidvollen Blick abbekommen. Viele denken natürlich gleich an die tollen Produkte, die Outdoor-Sportfirmen herstellen, ein sportives Image hat auch noch niemandem geschadet.


Doch auch wenn es bei den meisten Outdoor-Brands etwas lockerer zugeht, als bei einem Durchschnittsunternehmen, gearbeitet wird natürlich trotzdem, und Qualifikationen werden auch gefordert. Eines haben alle Arbeitsplätze in diesem Bereich gemein: Leidenschaft für Sport und Outdoor. Das sehen auch die befragten Unternehmen so.

  • Lowa: Alexander Nicolai, Leiter Design und Entwicklung
  • Löffler: Otto Leodolter, Geschäftsführer Löffler GmbH;
  • Deuter: Martin Riebel, Geschäftsführer der Deuter Sport GmbH und der Schwan Stabilo Outdoor GmbH
  • Black Diamond: Stephan Hagenbusch; Vice-President of International Sales
  • Vaude: Miriam Schilling, Personalleiterin

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Lowa: Digitalisierung schafft neue Jobs

Alexander Nicolai ist Leiter Design und Entwicklung bei Lowa. Die Firma mit Hauptsitz im bayerischen Jetzendorf fertigt Schuhe im Berg-, Outdoor- und Travel-Segment. Lowa ist im Bereich der Berg- und Outdoorschuhe Marktführer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Unternehmen gehört seit 1993 zur italienischen Firmengruppe Tecnica. Alle Schuhe werden in Europa produziert.

„Gutes Personal wird auch in Zukunft in allen Bereichen des Unternehmens eine wichtige Rolle spielen. Egal ob in der Produktion oder der zentralen Verwaltung – es gibt zahlreiche Positionen, die für den Erfolg einer Marke entscheidend sind.


Speziell durch die Digitalisierung und Entwicklung der neuen Medien wird es natürlich mehr Positionen in diesen Bereichen geben. Für den Entwicklungsbereich sind besonders kreative Mitarbeiter entscheidend, um die Bereiche Design und Innovation weiter voranzutreiben.

Generell ist ein Unternehmen immer nur so gut wie die Leistung seiner Mitarbeiter. Der Mensch wird auch in der Zukunft den Unterschied machen. Deshalb brauchen wir weiterhin hochqualifiziertes Personal mit einer Leidenschaft für das Thema Outdoor, Schuhe und Abenteuer in der Natur.

Klar ist aber auch, unsere Schuhe sind Handwerksprodukte. Das heißt, wir sind regelmäßig auf der Suche nach Auszubildenden, die Interesse an einem handwerklichen Beruf haben. Diese können sich bei uns zum Schuhfertiger ausbilden lassen. Auch der Bereich Lagerlogistik und Versand bietet immer Arbeitsplätze.“

Löffler: Eigene Ausbildung

Otto Leodolter leitet die Geschäfte bei Löffler; Löffler wurde 1947 gegründet und war anfangs auf Strickwaren spezialisiert. 1973 wurde Löffler vom Skiproduzenten Fischer übernommen und auf funktionelle Sportbekleidung ausgerichtet. Heute beschäftigt Löffler rund 200 Mitarbeiter.

Mag. Otto Leodolter, Geschäftsführer bei Löffler (Quelle: Löffler)
Mag. Otto Leodolter, Geschäftsführer bei Löffler
Bild: Löffler

„Das kommt immer auf die gerade offene Stelle an. Die Fachkräfte in Näherei und Strickerei bilden wir uns zum Großteil selbst aus, da diese speziellen Kenntnisse heute rar sind.“

Deuter: Ausbildung im eigenen Haus

Deuter wurde bereits 1898 gegründet. Die Firma ist bekannt für viele innovative Entwicklungen im Rucksack-Bereich. Seit fünf Jahren heißt der Geschäftsführer bei Deuter Martin Riebel.

Martin Riebel ist Geschäftsführer bei Deuter  (Quelle: Deuter)
Martin Riebel ist Geschäftsführer bei Deuter
Bild: Deuter

„Aufgrund der zunehmenden Digitalisierung werden sicherlich in diesem Bereich auch weiterhin gute Leute gesucht. Bei Deuter legen wir vor allem sehr großen Wert darauf, junge Leute selbst auszubilden und sie langfristig ans Unternehmen zu binden. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass sich unsere Mitarbeiter bei uns wohl fühlen und Spaß an ihrer Arbeit haben.

Sportaffinität ist natürlich die ideale Voraussetzung und das Interesse an unseren Produkten ist uns auch sehr wichtig. Unser Unternehmen bietet Arbeitsplätze für Bewerber mit den unterschiedlichsten Qualifikationsprofilen. Das reicht von der Lagerkraft, über den Sachbearbeiter bis zum Produkt Manager. “

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Black Diamond: D2C-Schwerpunkt

Stephan Hagenbusch ist Vice-President of International Sales bei Black Diamond: Die Marke bietet Equipment für Kletterer sowie Skifahrer und wurde 1989 in den USA gegründet. Der Jahresumsatz liegt bei rund 150 Millionen US-Dollar.

Stephan Hagenbusch, Vice-President International Sales bei Black Diamond (Quelle: Black Diamond)
Stephan Hagenbusch, Vice-President of International Sales bei Black Diamond
Bild: Black Diamond


„Grundsätzlich plant Black Diamond Investitionen in jedem Geschäftsbereich. Besonders das Direct-to-Customer-Business (D2C) ist im Fokus unserer Human Resources (HR) Entwicklungsabteilung.

Das liegt daran, dass wir davon ausgehen, dass das D2C-Business eine größere Rolle spielen wird und wir sehr stark darauf bauen. Deshalb wird Black Diamond in eine umfangreiche konsumentenorientierte Business-Strategie investieren.

Momentan sind wir aber in der glücklichen Lage, dass wir nicht nur sehr enthusiastische Skifahrer und Kletterer als Mitarbeiter gefunden haben, sondern, dass diese in ihren Berufsfeldern auch noch sehr gut ausgebildet und erfahren sind.“

Vaude: Nachhaltigkeit auch bei Bewerbern gefragt

Vaude ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen mit Sitz in Tettnang, Deutschland, in der Nähe des Bodensees. Das Unternehmen wurde 1974 gegründet und gilt heute als Vorreiter, wenn es um nachhaltige und umweltfreundliche Produktion und Unternehmensführung geht. 

Miriam Schelling, Personalleiterin bei Vaude (Quelle: Vaude)
Miriam Schelling, Personalleiterin bei Vaude
Bild: Vaude


„Vaude bietet als mittelständisches Familienunternehmen mit knapp 500 Mitarbeitenden ein breites Spektrum an beruflichen Perspektiven. Für uns sind Bewerber interessant, die unsere Grundwerte teilen –  gerade in puncto Nachhaltigkeit – sportlich sind und selbst Erfahrung im Outdoor-Bereich mitbringen. Natürlich sind branchenspezifische Kenntnisse von Vorteil, gerade im kaufmännischen Bereich. Flexibilität, Kreativität, Offenheit und Neugier sind weiterhin positiv zu bewerten.

Wir sind abseits der großen Zentren beheimatet, bieten dafür aber eine gesunde Work-Life-Balance und haben dementsprechend viele Bewerbungen. Der Bodenseeregion ist zwar nicht das Zentrum der Sportwelt, aber zumindest für Outdoor-Sportler schon recht nahe am Paradies. Berge, See, viel Natur, was will man mehr?“

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 (Quelle: CK)
Ein Beitrag von Claudia Klingelhöfer, Autorin
ISPO JOB MARKET
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