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 China: Chinese Outdoor Association (COA) gibt Einblick in chinesischen Outdoor-Markt
CHINA | 20.06.2017

Chinese Outdoor Association (COA): Minimales Wachstum 2016 im Einzelhandel

Die chinesische Outdoor-Branche setzt 2,4 Milliarden Euro um

China: Chinese Outdoor Association (COA) gibt Einblick in chinesischen Outdoor-Markt. Der chinesische Outdoor-Markt bietet noch viel Potential (Quelle: Messe München GmbH)
Der chinesische Outdoor-Markt bietet noch viel Potential
Bild: Messe München GmbH
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Die Chinesische Outdoor Association (COA) verzeichnet für ihren Kernmarkt ein minimales Plus im Einzelhandelsumsatz für das Jahr 2016. Steve Huang, Vizepräsident der COA gab den Umsatz für 2016 mit 18,44 Milliarden RMB an. Das sind rund 2,4 Milliarden Euro. Mit Kernmarkt definiert die COA den Verkauf von Outdoorprodukten durch chinesische und ausländische Outdoormarken.

Zum Vergleich: Die European Outdoor Group gibt den Einzelhandelsumsatz für Europa mit 11,5 Milliarden Euro an. Der Gesamt-Einzelhandelsumsatz für 2016 im Bereich Outdoor – inklusive Verkäufen durch Fashion-Brands, „klassische“ Sportartikelhersteller oder Billiganbieter betrug 48 Milliarden RMB (6,3 Mrd. Euro). Damit haben Marken aus der Outdoorbranche einen Anteil von 38 Prozent erwirtschaftet. 


Chinas Outdoor-Markt: Wachstum erwartet

Steve Huang gab auf der Outdoor-Messe in Friedrichshafen zudem eine Prognose über das Wachstumspotential des Marktes ab: „Wir erwarten, dass der Kernmarkt Outdoor bis 2020 auf 32 Milliarden RMB wachsen wird. “

Es gebe hier deutliche Signale, sagte der Gründer von Nanjing B.C. Sports Products, ohne auf diese Signale genauer einzugehen. Man blicke zuversichtlich in die Zukunft, nach einer Phase der Erholung erwarte die China Outdoor Association, dass ab Ende 2017, mit Beginn des Jahres 2018 der chinesische Outdoor-Markt wieder deutlich wachsen werde.


COA: Online-Verkauf bei 15 Prozent

Ebenfalls im Wachstum begriffen sei der Onlinemarkt. 2016 teilte sich der Verkauf von Outdoor-Produkten wie folgt auf:

  • 63 Prozent der Produkte werden in Shops in Einkaufszentren verkauft
  • 21 Prozent der Verkäufe gehen in Fachgeschäften über die Ladentheke
  • 16 Prozent der Outdoor-Verkäufe werden online gemacht.

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Die Vorhersage der COA: 2020 werden über 30 Prozent der Artikel online gekauft werden. Einkaufszentren werden knapp über die Hälfte verkaufen und Fachgeschäfte nur noch 15 Prozent der Produkte.

Die COA wurde 2014 von chinesischen und internationalen Outdoor-Firmen gegründet und ist eine Non-Profit-Organisation, die sich zum Ziel gesetzt hat, eine Kommunikationsplattform für die chinesische Outdoor-Industrie aufzubauen.

Video: So war die ISPO BEIJING

 (Quelle: CK)
Ein Beitrag von Claudia Klingelhöfer, Autorin
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