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 Fit fürs Bewerbungsgespräch: Die Top-Trends der Sportbranche
Karriere | 08.03.2017

Gut vorbereitet für den Sport-Job

Fit fürs Bewerbungsgespräch: Die wichtigsten Trends der Sportbranche

Fit fürs Bewerbungsgespräch: Die Top-Trends der Sportbranche. Wer die neuesten Branchentrends kennt, kann im Bewerbungsgespräch glänzen. (Quelle: iStock / Ivanko Brnjakovic)
Wer die neuesten Branchentrends kennt, kann im Bewerbungsgespräch glänzen.
Bild: iStock / Ivanko Brnjakovic
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Wer einen Job im Sportbusiness will, sollte im Bewerbungsgespräch glänzen. Doch gerade bei der Frage nach den neuesten Entwicklungen der Branche kommen Bewerber oft ins Schlingern. ISPO.com erklärt fünf Trends, mit denen Sie die Personaler bei Ihrer Sportjob-Bewerbung beeindrucken können.

Wer auf der ISPO MUNICH 2017 Augen und Ohren aufgemacht und mit Branchen-Insidern gesprochen hat, weiß Bescheid, was die Sport-Welt bewegt. Für alle anderen ist es aber genauso wichtig, die aktuellen großen Trends und die Zukunfts-Themen des Sport Business zu kennen.

Denn: In Bewerbungsgesprächen klopfen clevere Personaler regelmäßig ab, ob die Kandidaten up to date sind, sich wirklich in der Szene auskennen und sich ständig über Neuheiten informieren.


Wer auf die Frage „Was sind denn für Sie die wichtigsten Themen der Branche?“ die richtigen Antworten parat hat, kommt mit großer Sicherheit einen Schritt weiter, also in die engere Wahl. Wer dazu kaum Wissen hat, fliegt durch das Raster.

Deshalb hier zusammengefasst die wichtigsten Trends der Sportbranche im Überblick.

1. Healthstyle wächst dank neuester Technologien

Health & Fitness sind der aktuelle Lifestyle – kurz Healthstyle. Allein auf der ISPO MUNICH stand dieses Jahr dafür eine ganze Halle zur Verfügung. Schon 2011 wurde dort dem Thema ein eigenes Forum gewidmet. Längst sind Fitness-Tracker und entsprechende Apps etabliert. Dazu kommen nun Schuhe und Kleidung, die mit Sensoren ausgestattet sind, um Körperdaten wie den Puls zu messen und darauf reagieren können.

Markus Hefter, Exhibition Group Director ISPO, hat vorausgesagt: „Unter anderem wird es zukünftig intelligente Bekleidung geben, deren Fasern die Information sammeln. Es wird also in absehbarer Zukunft keine zusätzlichen Sensoren oder Brustgurte mehr geben.“

Healthstyle als andauernden Trend zu kennen ist also unerlässlich – entsprechend sollte sich jeder Bewerber dazu aktuell informieren, welches die angesagtesten Gadgets und Anwendungen sind. 

Lesen Sie hier: Nach dem Abschluss direkt einen Sport-Job finden? Karriere-Chancen und Tipps für Einsteiger >>>

2. Virtual Reality wird boomen

Der neueste und wohl heißeste Thema im Sport heißt Virtual Reality (VR). Mit VR-Brillen tauchen Sportler und Kunden in Erlebniswelten ein und erleben diese „wie echt“. So kann jeder auf dem Trainingsgerät eine lebensechte Umgebung ablaufen, abfahren oder abrudern.

Mit der Holodeck VR von Bogner wird zum Beispiel eine Skiabfahrt simuliert. Bei Kettler kann per VR-Brille auf dem Ergometer eine individuelle Strecke abgefahren werden. Die Möglichkeiten sind endlos.

Auch für Sportevents ergeben sich hier viele Möglichkeiten – durch 360-Grad-Kameras auf Helmen, Rennautos oder Bobs könnten die Fans den Wettkampf hautnah erleben.

Letztlich werden sich auch die Athleten selbst durch VR-Programme zusätzlich noch intensiver – und weniger verletzungsgefährlich – auf Wettkämpfe vorbereiten können.

Holodeck VR bei Bogner


3. Mehrwert durch Augmented Reality 

Was für die Zuschauer bei den Sportereignissen selbst noch interessanter ist – Augmented Reality (AR), „erweiterte Realität“. Wer Pokémon Go kennt, weiß was AR ist: Zusatzinfos und Interaktionsmöglichkeiten per Smartphone-Apps oder per Brille wie bei Google Glass.

Beim Sport-Event kann man so in Zukunft zum Beispiel erkennen, wo Freunde im Stadion sitzen, kann beim Blick auf Spieler Zusatzinfos wie bisherige Laufstrecken oder weitere Statistiken eingeblendet bekommen. Zusätzlich bieten sich dabei für die Event-Veranstalter kommerzielle Möglichkeiten, auch Bandenwerbung interaktiver zu machen und das AR-Erlebnis durch Sponsoring zu untermalen.

4. Connected Stadium bereits im Versuch

Sehr real ist bereits das Thema Connected Stadium, das derzeit von einzelnen Fußball-Klubs erprobt wird. Durch leistungsstarke Mobilfunktechnologien wird das Stadion dabei zum WLAN-Hotspot, auch wenn zehntausende Fans gleichzeitig online gehen. Zuschauer können dabei parallel zum Spiel Echtzeitinformationen wie Zeitlupen oder Videos abrufen und das alles auch noch über ihre sozialen Netzwerke teilen.

Das Ganze kann theoretisch für die Nutzer nach eigenen Voreinstellungen individualisiert werden. Im Gegenzug bekommen die Veranstalter mehr Einblick in das Zuschauerverhalten und könnten ihre Sponsorings entsprechend anpassen, wie Gerd Nufer, Leiter des Deutschen Instituts für Sportmarketing, in der Zeitschrift „w&v“ voraussagt.

Lesen Sie hier: So gelingt der Start ins Sport Business auf jeden Fall. Fünf Tipps für den Einstieg >>>

5. Big Data wird die Sportwelt verändern

Fast alle der Mega-Trends basieren auf der Digitalisierung, auf Informationstechnologie (IT). Hier bietet die Vernetzung aller verfügbarer Daten – Big Data – teilweise noch ungeahnte Möglichkeiten.

Die Beratungsgesellschaft Deloitte hat zum Beispiel in ihrer Sportbusiness-Studie „Trends expected to disrupt and dominate 2017“ einige Zukunfts-Anwendungsmöglichkeiten für Big Data analysiert. Dazu gehört die Optimierung des Ticketings, des Merchandisings der Fan-Artikel oder der Kundenbindungs-Programme durch Kundenclubs und Bonusprogramme.

Wer den Sportfan durch seine Daten vom Einkaufsverhalten über die Besuche bei Veranstaltungen bis hin zu dessen eigenen Fitness-Aktivitäten ganz genau kennt, kann ihm noch passgenauere Angebote machen.


Big Data hilft dabei Ganzheitlich: Von der Produktentwicklung je nach Datenlage individueller Kundenbedürfnisse über die zielgenauere Vermarktung in bestimmten Zielgruppen und Regionen bis hin zur perfekten Ansprache mit personalisierten Angeboten im eCommerce und in den Shops.

Big Data wird die Anwender, Fans und Konsumenten mit den Herstellern, Händlern und Veranstaltern immer enger vernetzen.

In der Sportbranche sind viele interessante Stellen frei. Stöbern Sie im ISPO JOB MARKET >>>

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Gunther Schnatmann (Quelle: GS)
Ein Beitrag von Gunther Schnatmann, Personalberater, Bewerbungs-Coach und Medientrainer
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