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 Outdoor in China 2017: Die Zahlen aus dem COCA-Report
ISPO-BEIJING | 17.02.2017

China-Studie des Branchenverbands

COCA-Report: Neueste Zahlen zum Outdoor-Markt

Outdoor in China 2017: Die Zahlen aus dem COCA-Report. Wie entwickelt sich die Outdoor-Branche in China? Der COCA-Report stellt die neuesten Zahlen vor. (Quelle: ISPO.com)
Wie entwickelt sich die Outdoor-Branche in China? Der COCA-Report stellt die neuesten Zahlen vor.
Bild: ISPO.com
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Wie steht es um den Outdoor-Markt in China? Kann das Wachstum der vergangenen Jahre aufrechterhalten werden? Und welche Maßnahmen müssen die Händler ergreifen, um erfolgreich zu bleiben?

Diese Fragen beantwortete der auf dem ISPO Sports Industry Forum der ISPO BEIJING vorgestellte Research Report of Outdoor Goods Market. Der sogenannte COCA-Report 2016 des Branchenverbands China Outdoor Commerce Alliance, der mit Hilfe der ISPO BEIJING erstellt wurde, kommt dabei zu ähnlichen Ergebnissen wie im vergangenen Jahr.


Sowohl im Einzel- als auch im Großhandel ist zwar noch ein gewisses Plus zu verzeichnen, die Wachstumskurve flacht aber abermals ein wenig ab. In Zahlen bedeutet das, der Umsatz im Einzelhandel wächst lediglich um 4,91 Prozent auf 23,28 Milliarden Yuan Renminbi (3.19 Mrd. Euro). Im Großhandel ist die Umsatzsteigerung mit 6,53 Prozent etwas besser, 2016 lag der Umsatz damit bei 13,11 Mrd. Yuan Renminbi (1,79 Mrd. Euro).

Hier finden Sie den COCA-Report des Jahres 2015

Zahl der Big Player in China bleibt weiter überschaubar

Die Marktverteilung zwischen chinesischen und ausländischen Unternehmen ist 2016 relativ ausgeglichen, 519 Outdoor-Großhändler kommen aus China, 456 stammen aus dem Ausland. Dementsprechend verteilt sich auch der Umsatz, 6,9 Mrd Yuan Renminbi (940 Mio. Euro) wurden durch einheimische Großhändler erwirtschaftet, 6,13 Yuan Renminbi (850 Mio. Euro) durch ausländische Unternehmen.


Die Zahl der Big Player im chinesischen Outdoor-Großhandel ist dabei recht überschaubar. 22 von 975 Unternehmen erwirtschafteten über eine Milliarde Yuan Renminbi in 2016 und sind damit für 57,2 Prozent des Gesamtumsatzes verantwortlich.

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Angesichts der erneut schwächeren Wachstumsquoten gibt der COCA-Report den Markteilnehmern einige Handlungsmaßnahmen mit auf den Weg. Unter anderem sollen die Unternehmen ihre Händlerstruktur verschlanken und statt Quantität auf Qualität setzen. Ein weiterer Ratschlag ist die verstärkte Investition in Innovation und Entwicklung neuer Produkte, um am Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der komplette COCA-Report wird voraussichtlich im April 2017 vorliegen.

Florian Pertsch (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Florian Pertsch, Autor
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