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 Sportartikel-Branche: So kaufen Kunden im Jahr 2017
ACADEMY | 05.02.2017

ISPO Sports Evolution Report

Sportartikel-Branche: So kaufen Kunden im Jahr 2017

Sportartikel-Branche: So kaufen Kunden im Jahr 2017. Welche Interessen haben Sportartikelkäufer von heute? Darüber informiert der ISPO Sports Evolution Report.   (Quelle: Messe München GmbH)
Welche Interessen haben Sportartikelkäufer von heute? Darüber informiert der ISPO Sports Evolution Report.
Bild: Messe München GmbH
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Der Markt für Sportprodukte und seine Konsumenten ist im Wandel. Deshalb ist es für Händler und Marken umso wichtiger, Kunden und ihre Wünsche zu verstehen, besser noch zu antizipieren. Weiterhelfen kann dabei der ISPO Sports Evolution Report

Diese umfangreiche und repräsentative Untersuchung hat Dr. Ottmar Franzen, Geschäftsführer des Marktforschungsunternehmens Konzept & Markt auf der ISPO MUNICH 2017 im Rahmen der ISPO ACADEMY Konferenz vorgestellt und mit namhaften Experten diskutiert.

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Welche Interessen haben Sportartikelkäufer von heute? Warum und wie entscheiden sie sich für bestimmte Produkte? In seinem Vortrag greift Franzen zentrale Insights aus der Studie auf, die diese Fragen klären können. Ein zentraler Punkt ist die klare Identifikation von Interessen- bzw. Käufergruppen. Es seien fünf an der Zahl, sagt der Marktforscher:

  • Outdoor: Rund die Hälfte aller Sportartikelkäufer rechnet Franzen zu diesem Segment. Dazu gehören zum Beispiel Wanderer oder Langläufer.
  • Health und Fitness: Sie machen rund ein Viertel der Kunden aus. Das sind Sportler, die hauptsächlich Aerobic, Krafttraining oder ähnliche Sportarten betreiben.
  • Performance: 14 Prozent der Käufer interessieren sich in erster Linie für Wettbewerbssportarten wie Ballsportarten, Rückschlagspiele und so weiter
  • Action und Fun: Ist bereits ein Randsegment, Paraglider, BMXer und Co machen nur vier Prozent aus
  • Premium: Dazu rechnet Franzen beispielsweise Golfer. Dieser Gruppe entsprechen drei Prozent der Käufer.
Diplom-Kaufmann Ottmar Franzen geht den Trends im Sportmarkt auf die Spur. (Quelle: privat)
Diplom-Kaufmann Ottmar Franzen geht den Trends im Sportmarkt auf die Spur.
Bild: privat

Sportartikel-Käufer shoppen gerne im stationären Handel

Es sei für Händler ein enormer Vorteil, so der Marktforscher, diese Käufertypen zu kennen, um Produkte am Point of Sale optimal gruppieren zu können.

Für den stationären Handel hat Franzen dann auch gleich eine gute Nachricht: Dieser spiele nach wie vor die größte Rolle beim Einkauf. Kunden würden sich sogar eher online informieren und dann vor Ort kaufen, weil bei Sportartikeln Aspekte wie Haptik eine sehr große Rolle spielten.

Das ist eine Erkenntnis, die Peter Bruggmann vom ASMAS Verband Schweizer Sportfachhandel und Moritz Keller, Mit-Gründer von Keller Sports GmbH auf dem Diskussionspodium gefreut haben dürfte. Allerdings sei Amazon inzwischen ein ernstzunehmender Mitbewerber, sagte Franzen mit Blick auf die Ergebnisse der Studie.

Sie haben die Diskussion zum ISPO Sports Evolution Report verpasst? Kein Problem, die Aufzeichnung wird Ihnen in Kürze zur Verfügung gestellt.

Video: Digitale Herausforderungen


 (Quelle: CK)
Ein Beitrag von Claudia Klingelhöfer, Autorin
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