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 SDBI-Direktor: Adidas als Vorreiter in Sportmode-Branche
TEXTILIEN | 18.01.2017

Podium zur Berlin Fashion Week

SDBI-Direktor Joachim Schirrmacher sieht Adidas als Vorreiter in Sportmode-Branche

SDBI-Direktor: Adidas als Vorreiter in Sportmode-Branche. Mit seiner Speedfactory will Adidas Design und Herstellung in einen automatisierten, dezentralisierten und flexiblen Fertigungsprozess überführen. (Quelle: adidas)
Mit seiner Speedfactory will Adidas Design und Herstellung in einen automatisierten, dezentralisierten und flexiblen Fertigungsprozess überführen.
Bild: adidas
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Die Digitalisierung erfasst auch die Sportmode- und Modebranche. Auf einem Podium des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) und der Stiftung der Deutschen Bekleidungsindustrie (SDBI) zur Berlin Fashion Week haben Experten – darunter auch Berlin Ex-Oberbürgermeister Klaus Wowereit – über die Herausforderungen der Zukunft diskutiert: Adidas sei ein gutes Vorbild.

Auf dem Podium (v.l.n.r.) diskutieren Claudia Braun (Mercedes-Benz), Joachim Schirrmacher (SDBI), Klaus Wowereit (VBKI), Ingeborg Neumann (Gesamtverband Textil und Mode) und Sebastian Schulze (Fit Analytics). (Quelle: Bernhard Ludewig)
Auf dem Podium (v.l.n.r.) diskutieren Claudia Braun (Mercedes-Benz), Joachim Schirrmacher (SDBI), Klaus Wowereit (VBKI), Ingeborg Neumann (Gesamtverband Textil und Mode) und Sebastian Schulze (Fit Analytics).
Bild: Bernhard Ludewig


Sportbekleidungshersteller wie Adidas setzen bereits auf lokale Herstellung und innovative 3D-Druck-Technik. SDBI-Direktor Joachim Schirrmacher sieht Adidas mit seiner „Speedfactory“ als Vorreiter in diesem Bereich: Mit diesem Angebot dürfte der Sportartikelhersteller einen Vorsprung von mehreren Jahren gegenüber der „Manufacturing Revolution“ von Nike, der „Liquid Factory“ von Reebok sowie dem „Glory“-Projekt von Under Armour haben, meinte er.


„Mode steht am Anfang einer Revolution“

Diese und weitere Thesen wurden am Vorabend der Berlin Fashion Week von Fachleuten aus Mode, Industrie, Medien und Wirtschaft diskutiert. Die Zukunft der Digitalisierung in der Modewelt stand dabei im Mittelpunkt.

„Die Mode steht am Anfang einer Revolution“, resümierte der VBKI in einer Pressemitteilung zur Veranstaltung.


Das Einkaufen in den Läden werde immer mehr Teil der Unterhaltungsindustrie, alles andere werde zunehmend online gekauft und dabei werde auch „Mode über Gefühle durch digitales Erlebnis verkauft“, meinte Sebastian Schulze, Gründer des Online-Größenberaters Fit Analytics: „Die Trennung zwischen Online und Offline wird sich auflösen.“

SDBI-Direktor Schirrmacher sieht die Chance, „dass Berlin für die Mode des 21. Jahrhunderts steht“. Die gemeinsame Forderung der Podiumsteilnehmer: Ausbildung und Studium müssten an die neuen Herausforderungen angepasst werden, es müsse ein Kompetenzzentrum Mode entstehen.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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