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 Compostability Mark: Industrieprodukte kompostieren
Nachhaltigkeit | 16.01.2017

Nachhaltigkeit auf der ISPO MUNICH 2017

Compostability Mark of European Bioplastics: Industrieprodukte auf dem Kompost

Compostability Mark: Industrieprodukte kompostieren. Industriemüll, der erst ab 50 Grad zersetzt werden kann, kann trotzdem kompostiert werden. (Quelle: european-bioplastics.org)
Industriemüll, der erst ab 50 Grad zersetzt werden kann, kann trotzdem kompostiert werden.
Bild: european-bioplastics.org
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Was passiert eigentlich mit einem Produkt, wenn es niemand mehr braucht? Es umweltfreundlich verrotten zu lassen, ist eine Möglichkeit, die mit dem Siegel „Compostability Mark of European Bioplastics“ zertifiziert wird.

Das sogenannte „Compostability Mark of European Bioplastics“ wurde 2000 als Siegel eingeführt, um die Identifizierung kompostierbarer Produkte durch eine eindeutige Kennzeichnung zu ermöglichen. Vergeben wird es von European Bioplastics, einer europäischen Vereinigung mit Sitz in Berlin.

Ein Zertifikat für industrielle Kompostierung

Das Siegel von Compostability Mark of European Bioplastics. (Quelle: Compostability Mark of European Bioplastics)
Das Siegel von Compostability Mark of European Bioplastics.
Bild: Compostability Mark of European Bioplastics

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen industrieller Kompostierung und der Kompostierung für den Hausgebrauch. Das Siegel „Compostability Mark of European Bioplastics“ richtet sich an Industrieprodukte, die sich unter definierten Bedingungen hinsichtlich Temperatur (50 bis 70°C) und Geschwindigkeit (sechs bis zwölf Wochen) zersetzen.

Im Vergleich dazu darf eine Kompostierung für den heimischen Garten länger dauern und muss unter normalen Temperaturen, also zwischen 20 und 30°C gelingen.


Das Label kann sich im Prinzip auf alle Arten von Produkten beziehen, die kompostierbar sind. In der Praxis betrifft das in erster Linie Verpackungen und Textilien.

Dr. Regina Henkel (Quelle: Dr. Regina Henkel)
Ein Beitrag von Regina Henkel, Autorin
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