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 Chinas Outdoor-Markt wächst gesund einstellig
China | 07.07.2016

Marktstudie der China Outdoor Association

Chinas Outdoor-Markt wächst gesund einstellig

Chinas Outdoor-Markt wächst gesund einstellig. Neueste Untersuchungen zeigen, dass die chinesischen Outdoor-Marken aufholen und an Gewicht gegenüber den internationalen Brands in den letzten Jahren gewonnen haben. (Quelle: Markus Huber)
Neueste Untersuchungen zeigen, dass die chinesischen Outdoor-Marken aufholen und an Gewicht gegenüber den internationalen Brands in den letzten Jahren gewonnen haben.
Bild: Markus Huber
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Aller Bedenken zum Trotz konnte der chinesische Outdoor-Markt auch 2015 zulegen. Das ergibt eine aktuelle Untersuchung des Branchenverbandes China Outdoor Association (COA), in dem eine Reihe namhafter lokaler und internationaler Marken organisiert sind. Erstmalig kann der alljährlich aufgelegten Studie auch eine längerfristige Perspektive entnommen werden, wie sich der Markt über die nächsten fünf Jahre entwickeln wird. Die teilnehmenden Unternehmen sehen hier keinen Grund für Pessimismus.

Die COA-Untersuchung ermittelt für das Jahr 2015 ein Umsatzplus für die chinesische Outdoor-Branche von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auf der Ebene des Einzelhandels entspricht das eines Volumens von 18,0 Mrd. Yuan Renminbi (2,43 Mrd. Euro). Für das laufende Jahr rechnen die teilnehmenden Firmen erneut mit einem Wachstum, und zwar um 6 Prozent auf 19,1 Mrd. Yuan(2,58 Mrd. Euro).


Chinesen sind keine Pessimisten

Für die übliche Dynamik des chinesischen Outdoor-Marktes sind das relative niedrige Zuwachsraten, die offenbar dem derzeitigen Abschwung der Wirtschaft in dem Land geschuldet sind. Für die Jahre 2018 bis 2020 wird jedoch wieder mit ordentlichen zweistelligen Steigerungen im Bereich von 12 bis 20 Prozent gerechnet. Diese optimistischen Annahmen würden bedeuten, dass der Outdoor-Markt im Reich der Mitte bis Ende 2020 bei 32,1 Mrd. Yuan (4,34 Mrd. Euro) landen dürfte.

Zahl der Marken wächst weiter

Nach Auffassung der Marktforscher ist die Zahl der am Markt teilnehmenden Outdoor-Brands unvermindert am Steigen. So sollen sich 2015 rund 830 Marken in China getummelt haben – im Jahr zuvor waren es noch 775.

Auffällig ist dabei die Aufholjagd der heimischen Marken. Deren Anzahl stieg einmal mehr zweistellig um 12,4 Prozent auf 398. Der Club der internationalen Brands kletterte dagegen um nur 2,4 Prozent auf 432. Das bestätigt den Trend der letzten Jahre.


Zum Vergleich: Im Jahr 2010 standen noch 304 ausländische Marken 178 heimischen Anbietern gegenüber. Mit anderen Worten: Chinas Markenlandschaft hat aufgeholt und spielt eine wachsendeRolle gegenüber den internationalen Brands.

Markus Huber (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Markus Huber, Autor
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