- Leicht –
Gewichtersparnis durch Materialien und Schnitte
- Grenzenlos – fließende
Übergänge zwischen Funktion und Fashion
- Aufwändig – Details von
Strass bis Stick
- Sicher –
Medizintechnologie für Helme
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Fließend
Klare Grenzen
zwischen Streetfashion und Funktionsbekleidung gibt es auch in der
Snowboardmode 2010/2011 nicht. Die Übergänge sind fließend, insbesondere die
Jacken jederzeit tauglich für den Einsatz im Schnee, wie auch in der Stadt.
Sowohl bei der Auswahl der Stoffe – von Baumwolltwill über Blue Denim, Wolle
und Daunenoptik bis zu Tweed und Stretch – als auch in der Schnittführung sind
sie vielseitig. Grundsätzlich wird die Silhouette schmaler, Jacken sind
tailliert, Hosen im Cargoschnitt schmal und körpernah, figurbetont nicht nur
die Frauenkollektionen. Entfernt erinnert die Optik an die 80-er Jahre, wobei
alles Schrille durch moderate Schnitte und warme Farben gedämpft wird.
Die Farben
sind überwiegend klar und kraftvoll: Violett, Orange, Lapislazuliblau, Karminrot,
Türkis, Lavarot, Schokobraun und Rabenschwarz. Klare Blockstreifen, großflächiges
Karojaquard sind ebenso Hingucker wie fantasievolle Prints mit Eisblumen,
Fantasievögeln, Girlanden aus japanischen Blüten oder Camouflage-Prints
winziger Buddha-Figuren. Dauerbrenner sind Fischgrät, Tweed und
Nadelstreif.Â
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Leicht
Gewichtersparnis bei
den oftmals nicht gerade leichtgewichtigen Funktionsjacken ist angesagt. Dies
geschieht zum einen durch den Einsatz gewichtsreduzierender Stoffe, aber auch
durch eng anliegendere Schnittführung. So kann das Gewicht einzelner
Hardshell-Stücke um etwa zehn Prozent verringert werden ohne bei Komfort und
Funktionalität Abstriche machen zu müssen.
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Natürlich
Neben all den synthetischen Funktionsmaterialien
erobern sich auch Naturprodukte zunehmend wieder ihren Platz. Insbesondere im
Bereich der Funktionswäsche sind Materialien wie Seide, Wolle, Baumwolle oder
auch Bambus ein Thema, immer mehr aber auch bei der Oberbekleidung.
So bietet
etwa Ortovox erstmals eine komplette Kollektion aus Merinowolle, der „besten
Funktionsfaser der Natur“. Das feine Garn wird dabei nach moderner Technologie
verwebt und ist ideal für bewegungsintensiven Sport.
Natur ist
aber nicht nur im Bereich der Garne stark im Kommen. Vor allem die Farben
inspirieren die Snowboardmode des kommenden Winters: Erdfarben wie Tobacco oder
Wood, kräftige Rot-, Gelb- und Orangetöne, die an Herbstlaub oder Kürbisse erinnern.
Bei Maloja werden die Eighties „renaturalisiert“, das heißt Farben und Schnitte
der 80-er werden aufgegriffen, etwas abgeschwächt und die damals üblichen
Neonfarben durch warme Töne ersetzt.Â
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Detailverliebt
Auch wenn sich die
Snowboardmode 2010/2011 vielfach schlicht präsentiert, so fehlt es nicht an
aufwändigen Details: Knöpfe mit Stoffüberzug, Stickereien, abgetönte
Logo-Zipper, Strasssteinchen, Metalllogos und farbige Futterstoffe machen
scheinbar unscheinbare Stücke zu echten Hinguckern.
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Praktisch
Nicht nur passende
Taschen für i-pod und die dazugehörenden Kabel, Brillentasche und
Brillenputztuch, Schlüssel und all den Kleinkram, den man für einen Tag im
Schnee in seinen Taschen verstauen muss, sind mittlerweile in fast alle Jacken
integriert. Nun wird auch hier weiter an den Details gefeilt. Der integrierte
Schneefang an Hosen etwa wird so weit nach oben versetzt, dass er auch mühelos
über Highbacks passt. Kapuzen werden individueller anpassbar und auch für den
Gebrauch mit Helm geeignet. Freeride-Jacken bekommen nicht nur bei Arc’teryx
ein paar Extrazentimeter an Länge.
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Sicherheit
Der Helm
gehört bei sicherheitsbewussten Snowboardern längst zur Standardausrüstung.
Komplett neu ist die Vaco-Technologie, die Amplid verwendet. Bisher wurde die
Technik, bei der Polystyrolkügelchen in Luftkissen eingeschlossen werden, in
der Medizin verwendet, um Brüche zu schienen. Nun steckt sie erstmals als
Polsterung im Helm. Durch ein Ventil wird beim Aufsetzen überschüssige Luft aus
dem Kissen gedrückt, was für perfekte Passform sorgt und perfekten Schutz
garantiert. Doch nicht nur der Kopf verlangt besonderen Schutz bei wilden
Tricks und Abseitstouren. So sind auch Protektoren nach wie vor fester
Bestandteil der Snowboardkollektionen; egal ob in die Kleidung eingearbeitet
oder separat zu tragen. Zur hohen Funktionalität kommt immer mehr Tragekomfort:
die Schützer werden leichter, bieten mehr Bewegungsfreiheit und nun auch
Temperatur-Regulierung, wie etwa die Protectorweste Evoc, welche die
Schutzfunktion aus der Motorradtechnologie mit den Komforteigenschaften von
High-Tech-Fasern verbindet. Ein gleichermaßen praktisches wie sicheres
Dauerthema sind Rucksäcke mit Rückenprotektoren, mit denen Snowboarder auf
Touren gut geschützt unterwegs sind.
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Die aktuellsten Fashion-Trends werden auf der ispo 10, die vom 7. bis 10.
Febraur 2010 auf dem Gelände der Neuen Messe München stattfindet, in den Hallen
A1 bis A3  - board_ispo - präsentiert.