- Function meets Fashion: Neue Materialien in farbenfroher Optik
- Nachhaltige Kleidung: Carven mit gutem Gewissen
- Tiefschnee-Spezialisten: Kleidung für abseits der Pisten
Design und Funktion Ob rasanter Carver oder genussvoller Spurenzieher, Skifahrer
können sich in der kommenden Saison auf hochfunktionelle, professionell
verarbeitete und von namhaften Bergsportlern und Athleten inspirierte Bekleidung
verlassen. Immer weiter feilen die Materialhersteller am Verhältnis von
Atmungsaktivität und Wasserundurchlässigkeit. Der neuste Clou kommt von
Polartec: Durch ins Material eingearbeitete Luftkanäle findet ein
Zwei-Wege-Luftaustausch statt, der die Atmungsaktivität beim neuen Powershield
Pro nochmals deutlich verbessert. Zugleich ist das Softshell-Material stark
wasserabweisend, was sie auch für den Einsatz bei schlechten Wetterbedingungen
qualifiziert. Generell überzeugen die Softshell-Jacken und –Hosen die Kunden
neben ihrer Funktion mit geringem Gewicht und hoher Strapazierfähigkeit. Beim
Thema Wärmemanagement zeigen sich ebenfalls neue Ideen auf dem internationalen
Sportparkett: Die eigene Körperwärme wird durch Reflexion und Speicherung mittels
metallischer Materialien und Kunstfasern zur Heizung in der Jacke. Eine Technologie
mit Potential – vor allem für verfrorene Damen. Synthetikmaterialien wie PrimaLoft
und natürliche Wärmeträger wie Daune oder Merinowolle werden aber weiterhin
vielseitig eingesetzt. Eine klare Schnittführung und ein figurbetontes Design sorgen
für eine klare Optik, bei zeitgleich großer Bewegungsfreiheit – dank
Strecheinsätzen und ergonomisch vorgeformter Ärmel und Knie. Nahtversiegelung,
helmtaugliche Kapuzen und Schneefang gehören zum Standard. Verspielte Details
wie gebürstete Knöpfe, Logo-geprägte Metallapplikationen oder bedruckte
Reißverschlüsse lockern die Outfits auf. Wer es eleganter mag, wird sich zudem
über die Kollektionen der Sportstyle-Hersteller freuen, welche die
Funktionsmembranen beispielsweise mit Cashmere-Accessoires kombinieren.
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Farben Ein buntes Treiben ist auf den Pisten
der kommenden Saison zu erwarten. Farbenfroh bis knallig
werden Jacken und Hosen miteinander
kombiniert: Die himmelblaue Jacke mit der kanariengelben
Hose? Kein Problem!
Komplementärfarben sind in. Neben den Spektralfarben findet man
Neukompositionen wie Burnt Orange, Storm-Grau, Hot Pink oder Sulphur-Gelb. In
Gedenken an die 80er Jahre kommen Neon-Farben zum Einsatz, oft aber in
gedeckter Form kombiniert mit schwarz, weiß oder braun. Auch die Innenstoffe der
Kollektionen kommen farbenfroh daher und ergänzen den Look bei offen getragenen
Jacken oder Hosenbelüftungen.
Wer neben Farbe auch Struktur auf
Jacke und Hose wünscht, wird im reichen Sortiment der, vor allem geometrisch, bedruckten
Kollektionen fündig werden: Karos, Pixel Prints, Fischgräten- und
Schachbrettmuster sowie Micro-Bilder dominieren in Teilen oder als
Allover-Prints Jacken und Hosen. Im luxuriös-eleganten Bekleidungssegment
findet man auf den Pisten der Saison 2010/11 neben den knalligen Farben der
80er Jahre auch die farbigen Leopardenprints und Camouflage-Drucke dieses
Jahrzehnts wieder. Auffällig ist zudem der so genannte Rock-Schick, der mit
Skijacken in Lederjacken-Schnitten und glänzender Lederoptik den
Rockabilly-Flair auf die Piste und an die Schneebar bringt. Fellbesätze,
Alpacawolle und Seiden-Applikationen verleihen den Outfits die zeitgemäße
Eleganz. Im Trend sind weiterhin auch Laminatbeschichtungen, metallisch
schimmernde Oberflächen und Drucke mit Farbverlauf, die das aktuelle Modern
Retro-Design unterstreichen.
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Nachhaltigkeit Waren nachhaltig produzierte
Bekleidungsstücke vor einigen Jahren noch eine Besonderheit auf dem Sportbekleidungs-Parkett,
zeigen jetzt immer mehr Firmen ihr ökologisches Gewissen. Recycelte
Materialien, bluesign-zertifizierte Textilien und natürliche, umweltschonend
gewonnene Rohstoffe tragen dem neuen bewussten Lebensstil der Endverbraucher
Rechnung. Dass den wiederverwerteten Textilien ihr turbulenter Lebensweg dabei nicht
anzusehen ist, versteht sich von selbst: Öko ist heutzutage stylisch. Die
Umweltschutzbemühungen der Firmen beschränkt sich aber nicht nur auf die
Produkte, sondern beziehen oftmals die gesamte Unternehmensführung mit ein.
Transport, Energie, Abfallhantierung und Ressourcenverbrauch werden auf den
Prüfstand gestellt und wo nötig verbessert. Einige namhafte Unternehmen konnten
sich mit dieser Strategie schon über nationale Umwelt-Auszeichnungen freuen.
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Tiefschnee Backcountry, Frontcountry, Freeride –
immer mehr Skifahrer suchen sich Wege abseits der Pisten, genießen den Spaß am
Tiefschneefahren und das reine Naturerlebnis. Nun reagieren auch die
Textilhersteller vermehrt auf diesen Trend und bieten Bekleidung speziell für
den Gebrauch im Powder an. Natürlich werden auch hier hochfunktionelle
Membranen verwendet, die dem Sportler bei langen Aufstiegen und rasanten
Abfahrten gleichermaßen ein angenehmes Körperklima bieten. Ein längerer
Jackenschnitt ermöglicht erhöhten Schutz der wärmeempfindlichen Körperpartien
und das weite Design sorgt für mehr Bewegungsspielraum. Schneedichte Verbindungsmöglichkeiten
von Jacke und Hose machen aus der Kombination einen Overall und halten den
Fahrer auch im schönsten Powder trocken und warm. Die Farbwahl der
Tiefschnee-Bekleidung fällt kräftig und unifarben aus, die Schnittführung ist
klar und gradlinig, ohne übermäßigen Schnickschnack. Hier ist alles auf
Funktion ausgelegt, für das ungetrübte Tiefschneeerlebnis.
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Diese und
weitere Fashiontrends werden vom 7. bis 10. Februar 2010 auf der ispo 10 in den
Hallen B1, B2 und B3 auf dem Gelände der Neuen Messe München vorgestellt. Weitere
Infos zur ispo gibt es unter www.ispo.com