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 Mountainbike: Das sind die besten Frühlings-Touren für Profis in Südtirol
Bike | 27.12.2016

MTB: Im Frühling mit dem Bike nach Südtirol

Südtirol: Mountainbike-Touren im Frühling für Profis

Mountainbike: Das sind die besten Frühlings-Touren für Profis in Südtirol. Traumkulisse: Mit dem Mountainbike durch die Südtiroler Dolomiten (Quelle: Thinkstock)
Traumkulisse: Mit dem Mountainbike durch die Südtiroler Dolomiten
Bild: Thinkstock
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Südtirol verspricht allen Mountainbikern das volle „Tret- und Downhill-Vergnügen“. Rund 5.000 Trails gibt es im Land, von der leichten Genuss- bis zur ultra-schweren Bergtour. Was ist im Frühling auf der sonnigen Südseite der Alpen geboten? Wir haben einige anspruchsvolle MTB-Routen ausfindig gemacht.

Für alle Biker, die schon zum Frühlingsbeginn hoch hinaus wollen, ist Meran das vielleicht attraktivste Ziel in Europa. Vom Klima begünstigt darf man hier Anfang März schon mit Sonne und Temperaturen über 15 Grad rechnen. Die Lage des Tals und die schützenden Gipfel der Texelgruppe machen es möglich. Tropisch-alpin, das ist eine seltene und äußerst lukrative Kombination.


Steinbruchtrail bei Partschins, Vinschgau

Was für ein Einstieg! Um den zauberhaften Flowtrail von der Seilbahnstation in Aschbach zu erreichen, hat man zunächst zwei Möglichkeiten: Entweder man nimmt die Seilbahn ab Rabland / Saring und konzentriert sich damit zu 100% auf die technisch anspruchsvolle Abfahrt über den Steinbruch hinunter zur Talstation. Oder man erledigt den Aufstieg bereits mit dem Bike, was vom Bahnhof Töll Brücke etwa 3,5 Stunden bei knapp 1.000 Höhenmetern in Anspruch nimmt. Steigungen von bis zu 18 Prozent sorgen dabei für den schnellen Höhengewinn, fordern aber auch entsprechende Körner. Wer sich dafür entscheidet: Die 22 km lange Strecke mit furiosen Ausblicken führt die Via Quadrat hinauf, die man mit dem Erreichen der Via Aschbach nach rechts verlässt. Am Gasthaus Unterobereben geht es vorbei immer weiter hinauf bis zur Bergstation der Seilbahn.

Von der Seilbahn muss man zunächst über Schotter und weniger attraktives Terrain nach Osten zur Seespitze (Restaurant) am Vigiljoch. Ab hier geht’s der Markierung 29 folgend zum Forstweg 27a zum abzweigenden Singletrain MTB Route E: rund 5 km und 600 Höhenmeter, die jede Anfahrt lohnen und fahrerisches Können erfordern. Ausgesetzte Stellen, flowige Passagen, Jumps und Drops, viel Wurzelwerk aber auch reichlich Geröll, so manche Spitzkehre und kein Mangel an Steilstellen. Die Schwierigkeit erreicht am Ende S3, man sollte also wissen wie’s geht.


Plätzrunde, Dolomitenregion Drei Zinnen

  • Streckenlänge: 45 Kilometer
  • Dauer: 4 h
  • Höhenmeter: 1.000

Die Dolomiten wurden als UNESCO-Welterbe geadelt, mit dem Mountainbike kann man am besten erleben warum. Mehrtägige Touren wie der Stoneman-Trail über mehr als 4.500 Höhenmeter und 120 km werden ebenso angeboten wie leichte aber aussichtsreiche Touren über die Almwiesen.

Die anspruchsvolle Plätzrunde startet in Toblach und führt zunächst über einen geschotterten Radweg entlang der Straße ins Höhlensteintal. Nach circa 12 km, immer moderat bergan, folgt man der Straße nach Cortina und biegt nach einem weiteren Kilometer rechts zur Dürrensteinhütte ab. In Serpentinen schraubt sich der Weg zum Hochplateau hinauf. Fast 600 Höhenmeter sind nach dem Abzweig zu überwinden, bis man nach 6,5 km das Plateau der Plätzwiese erreicht. Dem Weg 37 folgend geht es über die Hochebene und dann über eine Forststraße wieder hinunter nach Brückele und dann über Säge auf einem asphaltierten Weg zurück nach Niederdorf und Toblach.

Wie aus einem Walt Disney Film, aber dennoch echt: Biken in den Dolomiten (Quelle: Thinkstock)
Wie aus einem Walt Disney Film, aber dennoch echt: Biken in den Dolomiten
Bild: Thinkstock


Villanderer Alm, Eisacktal

  • Streckenlänge: 27 Kilometer
  • Dauer: 3,5 h
  • Höhenmeter: 1.250

Dichte Wälder, blühende Almwiesen und die Gipfel der umliegenden Berge bestimmen das idyllische Bild von Latzfons, dem Ausgangspunkt dieser kräftezehrenden Tour. Man folgt der Beschilderung zum Kaseregg und schon nach wenigen hundert Metern geht es steil bergauf. Ist das Kaseregg (1.961 m) erreicht, geht es weiter geradeaus zur Stöfflhütte, wobei der nach links ausgeschilderte Wiesenweg für das Mountainbike nicht geeignet ist. Auf der Terrasse der Stöfflhütte kann man sich stärken. Wer darauf verzichten möchte, biegt bereits kurz zuvor in den steinigen Weg Nr. 1 zum Latzfonser Kreuz (2.302 m) ab. Kurz vor dem höchsten Punkt muss man einige Minuten schieben, dann lohnt eine Besichtigung der Wallfahrtskirche, der höchstgelegenen in Südtirol, und des benachbarten Schutzhauses.

Wieder ins Tal geht es über den allgemein üblichen Aufstiegsweg zur Kirche über Weg 17 an der Klausner Hütte vorbei.
Wer gleich einen Urlaub in der Region anschließen möchte, findet in den Sarntaler Alpen viele einladende Hotels. In Latzfons selbst wird das Hotel Gasthof zum Weissen Kreuz empfohlen. Viel Auswahl bieten auch das nahegelegene Feldthurns (6 km) oder Brixen, drittgrößte Stadt Südtirols, wenige Kilometer auf der A22 weiter nach Norden.



Auf Tour im Frühling: Unterwegs mit dem Mountainbike

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ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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