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 Mountainbike: Das sind die besten Frühlings-Touren für Profis in Oberösterreich
Bike | 27.12.2016

MTB: Im Frühling mit dem Bike nach Oberösterreich

Oberösterreich: Mountainbike-Touren im Frühling für Profis

Mountainbike: Das sind die besten Frühlings-Touren für Profis in Oberösterreich. Downhill-Trail: Vorfreude auf die neue MTB-Saison (Quelle: Thinkstock)
Downhill-Trail: Vorfreude auf die neue MTB-Saison
Bild: Thinkstock
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Ob Salzkammergut, Nationalpark Kalkalpen oder Mühlviertel – Mountainbike-Touren in Oberösterreich versprechen Genuss und Workout auf höchstem Niveau. Wir haben uns angesehen, wo es zum Saisonstart im Frühling mit dem Bike hingehen könnte. Touren-Tipps für MTB-Profis.

Feuerkogel Up- und Downhill

  • Länge: 19,2 km
  • Dauer: 3 h
  • Höhenmeter: 1.180

Der Feuerkogel markiert das östliche Ende des Höllengebirges. Profi-Mountainbiker fühlen sich hier allerdings eher im Himmel, denn bei Auf- und Abfahrt geht es extrem zu. Während die Gipfeltour ab/über Langwies höchste Ansprüche an die Kondition stellt, sind bei der Abfahrt eher technisches Können und starke Nerven gefragt.

Start der Tour ist in Ebensee am Traunsee, wobei man zunächst entlang der Traun gemächlich nach Langwies fährt. Die fünf flachen Kilometer dienen im Grunde zur Lockerung der Muskulatur, die auf den folgenden neun Kilometern stark gefordert ist: 8 km, 1.150 Höhenmeter heißt das Gebot der Stunde, wobei die Strecke auf dem Schotter der Forststraßen nicht nur gefühlt immer steiler wird. Auch geübte Biker sollten mindestens zwei Stunden für diese Distanz einplanen.

Zurück nach Eibensee geht es entweder über dieselbe Strecke, oder für echte Cracks und Adrenalinjunkies über eine naturbelassene Downhill-Strecke. Befahren auf eigene Gefahr gilt hier, denn die 5,6 km haben es in sich. Über Geröll geht es mit bis zu 50 Grad abwärts durch den Wald. 1.000 Höhenmeter in 15 Minuten, heißt es bei feuerkogel.net. Wer hier an den Start gehen will, sollte sich an der Talstation über Streckenverhältnisse und Verhaltensregeln kundig machen. Das folgende Video vermittelt ebenfalls ein ganz gutes Bild.



Reichraming, Hrinkow Hintergebirgs-MTB-Marathon

  • Länge: 42,1 km
  • Dauer: 4 h
  • Höhenmeter: 1.420

42,1 km, diese Distanz kommt einem doch irgendwie bekannt vor. Und ganz richtig, bei dieser Tour durch den Nationalpark Kalkalpen handelt es sich um einen Marathon par excellence. Allerdings kommen hier noch gut 1.400 Höhenmeter zur horizontalen Distanz, das ist also nichts für Menschen mit dicken Waden aber „dünnen“ Lungen.
Startpunkt dieser konditionell anspruchsvollen Tour ist das Ortszentrum von Reichraming. Von hier geht es immer gen Süden dem Bachlauf des Reichraming nach, wobei man stetig an Höhe gewinnt. (mit einer Abfahrt zum Brunnbach und einem sehr steilen Aufstieg zum Hirschkogelsattel). Der höchste Punkt dieser Route ist zugleich auch der südlichste.

Die Strecke ist ganzjährig ausgeschildert, man kann sich kaum verfahren und hat ohne Wettbewerbsbedingungen keinen Druck. Wenn man die Grosse Klaushütte (488 m) erreicht, sind schon fast zwei Drittel der Strecke geschafft. Bewirtschaftet wird die Hütte ab Mai.


Hansbergland, Süd, Mountainbike-Region Granitland

  • Länge: 60 km
  • Dauer: 4 h
  • Höhenmeter: 1.550

Was ist härter, Ihre Waden oder unser Granit, fragt man scherzhaft im Mühlviertel. Tatsächlich kann man hier auf so mancher Tour seine Grenzen testen, nicht zuletzt auf der großen Granitlandrunde, die auf fast 260 Kilometern mehr als 7.300 Höhenmeter einsammelt. Wer Zeit und Interesse hat, findet hier die Details.




Wir empfehlen die schöne Rundtour, die im südlichen Hansbergland die Orte St. Ulrich im Mühlkreis, Niederwaldkirchen, Herzogsdorf, St. Veit im Mühlkreis, Stamering, Neußerling, Herzogsdorf, Niederwaldkirchen und St. Johann am Wimberg miteinander verbindet. Auf weiten Strecken der Tour hat man einen guten Ausblick auf die Granitlandregion, nicht zuletzt vom 850 m hohen Hansberg mit Schnopfhagendenkmal und Jausenstation, den man 11 km hinter St. Johann erreicht. Auch die folgenden Streckenkilometer gehen als Panoramatour durch – vorausgesetzt, man hat die Puste, um die Landschaft genießen zu können. Die gesamte Strecke ist geprägt vom Wechsel an Auf- und Abstiegen, wobei es jeweils nur zwischen 50 und 150 Höhenmeter sind. Am Ende summieren die sich im Aufstieg auf stolze 1.550 Höhenmeter.


Auf Tour im Frühling: Unterwegs mit dem Mountainbike

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ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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