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 Sport Business digital: Täglich neue Jobchancen
Karriere | 24.10.2016

Sport Business profitiert von der Digitalisierung

Sport-Jobs digital: Neue Chancen im Business

Sport Business digital: Täglich neue Jobchancen. Schnell, agil – und mit einem Bewusstsein für Lebensqualität. Digitaljobs in der Sportbranche locken viele Arbeitssuchende. (Quelle: Thinkstock)
Schnell, agil – und mit einem Bewusstsein für Lebensqualität. Digitaljobs in der Sportbranche locken viele Arbeitssuchende.
Bild: Thinkstock
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Die Sportbranche wird digital: In kaum einem anderen Sportbusiness-Bereich entstehen so viele neue Jobs. Wer hier Fuß fasst, auf den warten aufregende Zeiten, ständige Neuerungen und oftmals große Freiheiten, die es in der Arbeitswelt sonst kaum gibt. Also ran an die Sport-Jobs rund um Vernetzung, Apps, Communities, Wearables und eCommerce! Recruiter Andy Gugenheimer verrät auf ISPO.com, welche Bewerber und Qualifikationen besonders gefragt sind.

Unser Leben verändert sich durch die Digitalisierung gerade rasant. Mobile Endgeräte und Apps sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Das Internet bestimmt die Arbeitswelt. Eine Branche hat sich in den vergangenen Jahren durch den Digital-Trend ganz besonders und ganz augenfällig gewandelt: der Sport und damit das gesamte Sport Business.

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Wer beim ISPO JOB MARKET nach freien Stellen Ausschau hält, der wird feststellen: Fast die Hälfte aller Angebote hat mit Online-Tätigkeiten zu tun, mit Community-Betreuung oder Suchmaschinen-Optimierung, mit der Entwicklung von Apps oder Kundenbindungsprogrammen für den eShop. „Da entstehen nahezu täglich neue Aufgaben und Jobs, sei es bei den bestehenden Firmen und natürlich bei den vielen Startups“, sagt Andy Gugenheimer, Chef von sportyjob.com und Kooperationspartner des ISPO JOB MARKET. 


Am besten: Digital-Sport selbst leben! 

Der Personalexperte bekommt hautnah mit, wie die Unternehmen im Sport Business gerade ihre Geschäftsmodelle im digitalen Bereich erweitern. „Hier sind vor allem die jungen, flexiblen Leute unglaublich gefragt. Solche, für die die digitale Welt eine Selbstverständlichkeit ist und die ihre Sportbegeisterung auch selbst in Communities und mit Wearables ausleben.“ Die also ihre Laufzeiten teilen und ohne den Fitness-Tracker nicht mehr aus dem Haus gehen.

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WordPress und AdWords kennen

Je nach Aufgabe sind laut Andy Gugenheimer unterschiedliche Grundkenntnisse für die Digital-Jobs gefragt: „Je technischer ein Berufsbild ist, umso wichtiger sind IT-Kenntnisse, etwa das Programmieren von Software. Wobei klassische Nerds in der Sportwelt weniger gefragt sind. Die Leute müssen sich mehr für die Anwendung begeistern, weniger für die Bits und Bytes.“

Bei den eher Marketing-orientierten Jobs in der digitalen Welt – und das sind eine ganze Menge – sollten Einsteiger zumindest mit Photoshop und Videoschnittprogrammen umgehen können. Sie sollten Grundkenntnisse im Webseiten-Programm WordPress haben und wissen, wie Google AdWords funktioniert.

Fitness-Tracker am Arm, Smartphone in der Hand: So findest du den passenden Digital-Job im Sportbusiness. (Quelle: Thinkstock)
Fitness-Tracker am Arm, Smartphone in der Hand: So findest du den passenden Digital-Job im Sportbusiness.
Bild: Thinkstock

Mit Zahlen und Strategien umgehen

Bei der Wahl des Studiums rät Arbeitsmarkt-Experte Gugenheimer zu Betriebswirtschaftslehre (BWL). „Das ist immer eine gute Basis. Und bei den Nebenfächern dann verstärkt Online-Marketing oder ähnliche Disziplinen auswählen.“

Denn die Digitalisierung hat für die Unternehmen natürlich auch einen entscheidenden Vorteil: Der Erfolg wird durch Klicks messbar. Einnahmen und Ausgaben können besser kalkuliert werden, letztlich hat das Digital-Business immer viel mit Zahlen zu tun. Und mit Geschäftsentwicklung: Eine Fitness-App oder Communities wie MiCoach von Adidas oder MapMyFitness von Under Armour sind letztlich Mittel zur Kundenakquise. Für all das ist BWL als Background fast unverzichtbar.

Viel Know-how durch Praktika

Noch eine Besonderheit der Digital-Jobs im Sportbereich: Weil sich hier ständig so viel Neues tut, bekommen schon Praktikanten schnell eine ganze Menge Know-how. „Wer sich ein halbes Jahr richtig reinkniet und in den Arbeitsabläufen drin ist, der wird in der Regel gerne für eine feste Junior-Position übernommen“, weiß Gugenheimer. Und wenn beim Praktikums-Anbieter gerade kein Job frei ist, dann werden diese Einsteiger auch gerne von anderen Firmen genommen, ob für das eCommerce-Marketing, die Webseiten-Optimierung oder den Community-Aufbau.

Karriere-Experte Gugenheimer: „Wer nicht gleich bei Adidas, Puma oder Nike im eCommerce und Onlinebusiness einen Job findet, sollte sich auch bei den kleineren oder spezialisierten Sportfirmen umsehen, denn dort ist das Digitalgeschäft nicht viel anders, und man kann später mit den erworbenen Erfahrungen leichter zu den Großen wechseln."

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Knobeln, spielen und Erfolge ernten

Die Digital-Jobs haben also den großen Vorteil, dass über sie der Einstieg ins begehrte Sport Business oft leichter fällt als bei konventionellen Berufen. Und: Auch in den größeren Unternehmen haben die Digital-Spezialisten recht große Freiheiten.

„Hier wird noch viel an neuen Lösungen geknobelt, es läuft oft recht spielerisch“, weiß Andy Gugenheimer. „Gerade in Sportfirmen geht man dann mittags oft gemeinsam zum Laufen oder steht in den Pausen mit den Kollegen am Kicker.“ Also ein Hauch von Silicon Valley. Dazu noch das Erfolgserlebnis, sehr schnell viele User gewinnen und damit das Unternehmen voranbringen zu können. 

Das Fazit von Personalprofi Gugenheimer: „Hier steht quasi jedem die Welt offen, der Horizont für das eigene Fortkommen ist endlos weit. Der Digitalzug steht im Sport Business zwar schon voll unter Dampf, aber noch kann jeder aufspringen!“ 

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Gunther Schnatmann (Quelle: GS)
Ein Beitrag von Gunther Schnatmann, Personalberater, Bewerbungs-Coach und Medientrainer
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