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 Ski und Snowboard als Fitness-Training
Wintersport | 20.10.2016

Fitness durch Wintersport

Fit mit Wintersport – Workout im Pulverschnee

Ski und Snowboard als Fitness-Training. Wintersport macht fit und eine gute Figur (Quelle: Thinkstock)
Wintersport macht fit und eine gute Figur
Bild: Thinkstock
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Was bringen Skifahren und Snowboarden für die Fitness? Welche Muskelgruppen werden beansprucht? Wieviele Kalorien werden verbraucht? Antworten auf Fragen rund um den Trainingseffekt durch Wintersport. Extra: Hitliste der Fatburner nach Sportarten.

Ganzheitlicher Kalorienkiller: Langlauf

Für die Fitness gibt es es keinen besseren Wintersport als den Skilanglauf. Insbesondere die Skatingtechnik trainiert die meisten Muskelgruppen und es werden deutlich mehr Kalorien verbrannt als beim Abfahrtslauf und Snowboarden. Bis zu 800 Kalorien purzeln pro Stunde, beim klassischen Langlauf in der Loipe sind es immerhin noch 720 Kalorien. Leistungssportler bringen es sogar auf vierstellige Werte.

Beim Langlauf werden alle wichtigen Muskelgruppen gleichermaßen beansprucht, zugleich gilt der Sport als sehr gelenkschonend. Wer auf Tempo fährt, trainiert insbesondere die Beine und Gesäßmuskeln. Durch den starken Einsatz der Stöcke werden Arme, Oberkörper, Schultern und Rumpf gestärkt. Als Ausdauersportart stabilisiert Langlaufen zudem das Herz-Kreislauf-System und die Atmung.


Wechsel von Anspannung und Entspannung: Abfahrtslauf

Kondition in Verbindung mit Koordination ist beim alpinen Skilauf gefragt. Im vollen Speed „cross country“ den Hang hinuntersausen sollte nur, wer fit ist und im Notfall auch schnell reagieren kann. Schon aus diesem Grund sollten auch eingefleischte Wintersportler das Training im Sommer nicht ganz aussetzen. Neben Running- und Kraftausdauer-Übungen kann zum Beispiel die Geschicklichkeit auf Inlinern trainiert werden.




Durch die übliche Kombination aus tempo- und kurvenreicher Abfahrt und anschließender Ruhe- und Erholungsphase beim Lift bringt es das alpine Skifahren auf durchschnittlich 500 Kalorien, die pro Stunde verbraucht werden. Wer bergan auf den Lift verzichtet, könnte den Wert in punkto Fettverbrennung auf den des Langlaufs steigern.

Die Muskelgruppen werden beim Abfahrtslauf einseitiger belastet als beim Langlauf, denn hier sind vor allem die Bein- und Gesäßmuskeln gefragt. Die Gelenke, insbesondere die Sehnen und Bänder in die Knien und Unterschenkeln, werden beim Ski alpin stark gefordert, häufig auch überfordert.


Skiing und Snowboard: Powder bringt Power:

Wer Snowboarden wie Skifahren praktiziert, also sich mit dem Lift auf den Hang ziehen lässt und dann die Piste herunterheizt, verbrennt weniger Kalorien als beim Abfahrtslauf. Grund ist der geringere Arm- und Beineinsatz beim Snowboarden. Zwar werden durch die seitliche Bewegung und ständige Gewichtsverlagerung Bauch und Rücken mehr als beim Alpinski beansprucht und insbesondere Hüfte und Sprunggelenke sehr gefordert. Pro Stunde werden jedoch im Schnitt meist nur um die 400 Kalorien verbrannt.

Steigern lässt sich der Trainingseffekt durch Sprünge und Tricks, aber auch, indem man die präparierten Pisten verlässt. Tiefschnee gilt für Skifahrer und Snowboarder nicht nur als der Winter-Fun schlechthin, sondern auch als ultimatives Workout. Bei Skitouren, wo es sportlich mit den Tourenski die Berge hinauf geht, werden durchschnittlich 750 Kalorien pro Stunde verbrannt. Fazit: Die Mischung aus Intensität und Dauer entscheidet letztlich auch beim Wintersport über den Trainingseffekt.


Hitliste: Fatburner Wintersport

1. Skating (800 kcal/h)
2. Skitouren (750 kcal/h)
3. Langlauf klassisch (720 kcal/h)
4. Abfahrtslauf (500 kcal/h)
5. Snowboarden (400 kcal/h)

Sie wollen es auch probieren? Dann verraten wir Ihnen hier, wie man das Skifahren am besten lernt und natürlich auch, wo es die passenden Ski für das erste Winter-Workout gibt

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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