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 SUP-Board kaufen: Tipps und Kauf-Beratung für Einsteiger
Wassersport | 15.09.2016

Stand-up-Paddling: SUP Board kaufen

SUP-Board kaufen: Tipps und Kauf-Beratung für Einsteiger

SUP-Board kaufen: Tipps und Kauf-Beratung für Einsteiger. Das passende SUP Board: Gerade für Anfänger darfs auch etwas größer sein. (Quelle: Thinkstock)
Das passende SUP Board: Gerade für Anfänger darfs auch etwas größer sein.
Bild: Thinkstock
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Das Wasser ruft, die Entscheidung fürs Stand-up-Paddling ist längst gefallen – nun aber stellt sich die Frage: Welches SUP Board kaufen? Hardboard oder Inflatable? Kompakt oder doch eher lang? Vor allem: Was kostet so ein SUP und wo bekommt man es am besten? Wir haben die Antworten.

Inflatable oder Hardboard?

Der Trend ist klar: Das aufblasbare Board, auch iSUP oder inflatable SUP Board genannt, ist inzwischen die klare Nr.1, nicht nur in Deutschland. Bis ins ferne China wird inzwischen auf das Stand-up-Paddling mit iSUPs gesetzt. Die Enzwicklung hängt vor allem damit zusammen, dass das iSUP dem klassischen Hardboard in seinen Fahreigenschaften kaum noch nachsteht. Mit einem guten Inflatable kann man inzwischen sogar Rennen gewinnen. Zugleich bietet es folgende Vorteile:

  • weniger Lagerplatz und wesentlich leichterer Transport
  • geringere Anfälligkeit für Scharten und Kratzer


Treibt man es auf die Spitze – vor allem die eines Steins oder einer Scherbe – sieht die Sache allerdings anders aus: Auch wenn die PVC-Außenhaut beim iSUP äußerst robust ist, kann das Inflatable beschädigt werden und sinken. Diese Gefahr gibt es beim Hardboard nicht. Außerdem entfällt hier naturgemäß die Anstrengung, das Board immer neu aufzublasen.

Tipps zur Länge, Breite und Dicke des SUP Boards

Auch wenn die englischen Maße in Fuß (30,48cm) und Inch (2,54cm) ein gewisses Rechentalent erfordern, setzen sie doch die wichtigsten Grundsätze nicht außer Kraft. Gerade als Anfänger kann man sich daran orientieren: Je länger, breiter und dicker das Board ist, umso leichter fällt im Spaß-und Spiel-Bereich die Handhabung. Für einen eher kräftig gebauten Einsteiger darf das SUP Board schon 12‘6““ oder mehr Länge haben (an die 4 Meter) und ein Volumen von 230 Litern mitbringen.

SUP Board: Länge, Breite und Dicke entscheiden über die Fahreigenschaften. (Quelle: Thinkstock)
SUP Board: Länge, Breite und Dicke entscheiden über die Fahreigenschaften.
Bild: Thinkstock


Länge: Je länger ein Board ist, desto mehr Gewicht kann es tragen. Das betrifft nicht nur das eigene Körpergewicht, sondern auch den Gepäcktransport bei Touren. Der Geradeauslauf ist bei langen Boards (über 10 Fuß) ebenfalls stabiler, was aber auf Kosten der Wendigkeit geht.

Breite: Breitere Boards – zwischen 32 und 36 Inch – liegen deutlich stabiler auf dem Wasser als ihre schmaleren Verwandten von 25 bis 29 Inch. Anfängern sind breite Boards zu empfehlen, zumindest solange sie keine Rennen fahren wollen.

Dicke: Üblich sind vier oder sechs Inch, wobei die dünnere Variante eher für Leichtgewichte – also auch Kinder – taugt. Schwerere Zeitgenossen bekommen auf dünnen Brettern leicht nasse Füße.

Über die Länge, Breite und Dicke des SUP Boards definiert sich letztlich auch seine Klassifizierung. Fitness Boards sind relativ lang und breit, um einen sicheren Stand bei den Übungen zu garantieren. Allround SUP Boards versuchen den Spagat: Mit 9 bis 10 Fuß Länge sollen sie wendig bleiben, aber dennoch stabil auf dem Wasser liegen. SUP Boards für Rennen (12,6 bis 14 Fuß) sind den Profis vorbehalten, denn ihre schmale und lange Form sichert zwar das Tempo, lässt die Boards aber sehr kippelig erscheinen.

Was kostet ein SUP Board?

Unabhängig von der Marke und dem geplanten Einsatz: Für ein gutes SUP Board muss man einige hundert Euro auf den Tisch legen. Die Kosten für die Paddel kommen meist noch on-top, fallen aber mit 15 bis 50 Euro vergleichsweise gering aus. Einplanen sollte man gegebenenfalls auch den Kauf geeigneter Funktionsbekleidung. Ein Neopren-Anzug steht beim Stand-Up-Paddling allerdings nur selten auf der Wunschliste, da man darin schnell schwitzt. Im Vergleich zu anderen Surf-Sportarten wie dem Wellenreiten oder Windsurfen kommt man beim SUP schließlich nur selten mit dem (kalten) Wasser in Berührung.


Die meisten Allround- und Touring iSUP Boards bewegen sich in einem Preisbereich zwischen 700 und 1.300 Euro. Zu den bekanntesten Marken zählen Fanatic, Mistral, Starboard, Naish, Jobe, JP Australia, RRD Roberto Ricci, BIC SUP, NSP, NoveNove, Simmer und Red Paddle.

Das in Shanghai ansässige Unternehmen ORPC bietet mit seiner Marke Aqua Marina auch deutlich günstigere Boards an, die im Test gut abschneiden. So ist das Aqua Marina SUP Fusion (Allround und für Flachwasser) für gut 500 Euro und das Breeze SUP inklusive Paddel schon für rund 300 Euro erhältlich.

Viel günstiger wird es auch beim Kauf eines gebrauchten SUP Board nicht. Die entsprechende Auswahl bei Ebay ist jedoch groß und der Versand bei Inflatables unproblematisch. Gerade wer im Herbst und Winter kauft, kann hier Schnäppchen machen.

Wer bietet SUP Boards an?

SUP Board: Der sicherer Stand beim Paddeln will geübt sein. (Quelle: Thinkstock)
SUP Board: Der sicherer Stand beim Paddeln will geübt sein.
Bild: Thinkstock


Ob Online-Handel oder der Laden am Urlaubsort, beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Im Laden oder an der Verleihstation kann man das SUP Board oft gleich testen und erhält eine individuelle Beratung. Dafür ist die Auswahl geringer und man die Zeiten zur Shopping-Tour lassen sich nicht frei wählen. Viele Läden sind inzwischen on- und offline tätig, schicken das SUP bei Bedarf also auch gerne zu.

Online-Handel

Gerade nach der Sommersaison gibt es zum Teil erhebliche Rabatte. Ein Vergleich lohnt sich zum Beispiel bei folgenden Adressen:

Stationärer Handel + Online

Lokale Geschäften mit Online-Auftritt findet man bundesweit, nicht nur im SUP-begeisterten Süden. Hier einige Beispiele:


ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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