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 Bequem und lässig: Athleisure ist nicht nur was für Sportler
Textilien | 30.08.2016

Athleisure Wear

Warum der Athleisure-Trend auch weniger sportlichen Menschen hilft

Bequem und lässig: Athleisure ist nicht nur was für Sportler. Hoher Wohlfühlfaktor: Lässig gekleidet ins Büro (Quelle: Thinkstock)
Hoher Wohlfühlfaktor: Lässig gekleidet ins Büro
Bild: Thinkstock
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Für die Modebranche ist „Athleisure“ ein Zauberwort, das wichtigste der vergangenen Jahre. Und weil der geniale Mix aus sportlichem Komfort und Freizeit-Schick auch immer mehr Nicht-Sportler begeistert, ist ein Ende dieses Trends nicht absehbar. Zehn gute Gründe dafür:

1 – sportlicher Auftritt

Was wünschen sich die Deutschen am allermeisten? Gesundheit! Fit und agil wollen sie sein, so das Ergebnis einer GfK-Umfrage. Und sie wollen diese Fitness auch zeigen. Athleisure Wear, die ISPO.com Redaktion verfolgt den Trend seit langem, bietet die Chance dafür. Denn nicht nur passionierte Studiogänger machen darin eine glänzende Figur. 

2 – Fitness-Effekt selbst ohne Sport

Klingt wie ein Trick, ist aber Psychologie: Wer sich sportlich kleidet, fühlt sich auch fitter. Das haben Forscher an der Northwestern University in Evanston, USA, bewiesen. Athleisure Wear ist damit nicht nur praktisch, stylisch und sexy, es sorgt auch fürs tägliche Wohlbefinden.


3 – sexy, schick, angesagt 

Athleisure ist ultra-schick, denn die Kreativen der Modewelt haben ihre Finger im Spiel. Stella McCarthy, Alexander Wang, Beyoncè, Rihanna, Kanye West – sie alle entwerfen Funktionsbekleidung im Athleisure Look, nicht selten im Auftrag von Sportartikel-Riesen wie Nike, Adidas oder Puma.

4 – starkes Image, starker Look 

Das Image stimmt, Athleisure-Brands gibt es für jede Käuferschicht. Die handpoliertem Kalbsleder-Sneaker für 1.000 Dollar trägt man vielleicht nicht an der Hantelbank, in den Chefetagen dagegen schon.

5 – gute Stoffe, gute Qualität

Athleisure ist aus dem Stoff, aus dem Modeträume sind – und das ist nicht unbedingt Lycra. Jetzt wird mit Seide und Kaschmir experimentiert. Das ergibt den perfekten Mix und bewirkt, dass die Jogginghose nicht einfach eine Jogginghose ist und auch Nicht-Sportlern gut steht.


6 – praktisch und komfortabel

Funktionskleidung ist praktisch, beständig und hat einen hohen Tragekomfort. Wer bisher neidisch auf das sportliche Outfit seiner fitnessbegeisterten Mitmenschen geschaut hat, darf es nun endlich selber tragen – ohne dafür gleich im Fitnessstudio einzuchecken.

7 – frei kombinierbar

Jogginghose und High-Heels, Edel-Blazer und Yoga-Pants? Ja, so ist es gedacht. Athleisure erlaubt gewagte Kombinationen. Heißt im Umkehrschluss: Die bisherigen Lieblingsstücke dürfen in neuer Kombination weiter getragen werden. Das spart Geld, zumal Athleisure Wear nicht teuer sein muss.

8 – sportlich-leger zum Erfolg

Chance statt Risiko, denn der sportliche Auftritt wird auch in der Karriere belohnt. So melden die Forscher der US-Eliteuniversität Harvard, dass ein leger-sportliches Outfit eher zum beruflichen Erfolg führen kann. Motto: Wer Unkonventionelles wagt, wird auch sonst mutig agieren.

Athleisure, Kleidungstrend für Freizeit und Büro  (Quelle: Thinkstock)
Athleisure, Kleidungstrend für Freizeit und Büro
Bild: Thinkstock


9 – immer passend gekleidet

Athleisure Wear ist praktisch und spart im Alltag Zeit. So manches Umziehproblem vergangener Tage entfällt. Vielleicht kann man nach dem harten Workout nicht direkt ins Büro gehen, ganz bestimmt aber vom Kindergarten oder vom Waldspaziergang aus. Die Sneakers machen garantiert alles mit.

10 – Fashion mit gutem Timing

Es ist auch das Timing, das für Athleisure den Ausschlag gibt. Ein neues Gesundheitsbewusstsein und das sportliche Outfit kommen perfekt zusammen. So könnte es später heißen: Athleisure? Das ist doch die Zeit der Fitness- und Gesundheitswelle in den 2010ern – ganz so wie bei Petticoat und Rock’n Roll in den 1950ern.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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