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 Trampolin-Parks: Der neue Mega-Trend in den Städten
Action-Sports | 16.11.2016

Der neue Mega-Trend – nicht nur in Berlin, München, Köln oder Stuttgart

Trampolin-Parks und Trampolinhallen: Infos, Adressen, Eintritt, Tipps und Regeln

Trampolin-Parks: Der neue Mega-Trend in den Städten. Der Mensch kann doch fliegen – im Trampolinpark (Quelle: Thinkstock )
Der Mensch kann doch fliegen – im Trampolinpark
Bild: Thinkstock
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Trampolin-Parks und Trampolinhallen sind der Mega-Trend, der mit zehnjähriger Verzögerung gerade massiv von Amerika nach Deutschland rüberschwappt – längst nicht nur in Großstädte wie Berlin, Hamburg oder München. Fitness trifft Spaß, die Sprünge und Stunts in den Trampolinhallen werden gefilmt und geteilt. Fakten, Adressen, Eintrittspreise, Regeln – hier finden Sie die wichtigsten Infos.

Der Ruhrpott hatte den ersten, Berlin hat bald sechs und München seit Juni 2016 endlich auch einen: Trampolin-Parks eröffnen 2016 gefühlt im Wochenrhythmus in irgendeiner Großstadt in Deutschland. 15 gibt es bereits, 19 weitere sind in Planung. Diese Zahlen zeigen das Potenzial, das Trampolinparks auch hierzulande zugetraut wird.

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In Dresden soll bald die erste Trampolinhalle von Betreiber SuperFly eröffnet werden. Dahinter steckt die amerikanische Unternehmensgruppe Circus Trix, sie plant, in Deutschland bis 2019 rund 20 neue Funpark-Standorte zu eröffnen – darunter in Aachen und Hannover. Der Marktführer nennt das „Indoor Recreation“.

In Süddeutschland will Betreiber „Sprungbude“ expandieren: Der Trampolinhalle in Stuttgart (Bad Cannstatt) sollen Standorte in Mannheim, Heidelberg und Karlsruhe folgen.

Geschäftsidee: Trampolinpark

Über 300 Trampolinparks gibt es allein in den Vereinigten Staaten, große Franchise-Ketten wie SkyZone eröffnen jedes Jahr weltweit mehr als 40 neue Anlagen. Zwei Millionen Euro kostet eine Halle samt Ausstattung, die größte in Deutschland hat bisher 1.700 Quadratmeter Sprungfläche.

Der Eintritt wird – wie auch beim Trend der Boulderhallen – meist nach Zeit berechnet, zwischen 7,50 Euro pro Stunde in Dortmund und 12 Euro in München. Zusätzlich müssen die vorgeschriebenen hauseigenen Stoppersocken für circa 2 Euro gekauft werden, die jedoch beim nächsten Besuch in der Trampolinhalle wiederverwendet werden können.

Trampolinpark: schweißtreibende Action

Highjump, Trampboard, 3D-Völkerball – Auspowern im Trampolinpark geht mit viel Action einher, wobei Kinder nur eine Zielgruppe der Betreiber sind. Neben Schulklassen und Geburtstagspartys sollen sich insbesondere sportbegeisterte Jugendliche und Erwachsene für die Trampolinhallen begeistern, mit Chartmusik, Live-DJs, mit dem kostenlosen Verleih von ActionCams und Clubatmosphäre hinsichtlich Beleuchtung und Ausstattung.


Viele Trampolin-Parks veranstalten regelmäßig Jumping-Fitnesskurse und Trickkurse auf ihren Anlagen. Ebenfalls an größere Actionsport-Fans richten sich Events wie Mann-zu-Mann-Spiele mit überdimensionierten Schaumstoffschlägern auf Wackel-Balken oder Angebote, Stunts auf Slacklines zu erproben oder mit speziellen Boards (sogenannten Trampboards) die elastischen Trampolinhallen-Wände rauf und runter zu skaten.

Basketball-Körbe hängen meist wiederum für alle Altersgruppen in unterschiedlichen (Extrem-) Höhen. Und während Erwachsene eher Scheu vor den Riesenbergen an Schaumstoffwürfeln haben, die es ebenfalls in den meisten Trampolinparks gibt, stürzen sich dort Kinder mutig kopfüber ins Vergnügen wie sonst nur ins Bällebad beim Möbelhaus.

Trampolin-Parks: Risiken des Action Sports

Analog zu den Regeln in Kletterhallen und Klettergärten wird das Thema Sicherheit in deutschen Trampolinparks sehr betont. Jeder Besucher erhält eine Einweisung. Sprungmeister überwachen die Einhaltung der zumeist strengen Hausordnung:

Sicherheitsregeln in Trampolinhallen:

⦁ Es darf auf den verschiedenen Trampolinen fast immer nur allein gesprungen werden.
⦁ Bei Mannschaftsspielen wie 3D-Völkerball sind nur gleich große Mitspieler erlaubt.
⦁ Die Benutzerzahlen pro Stunde sind limitiert (Reservierungssystem).
⦁ Es müssen hauseigene Stoppersocken getragen werden (Kaufzwang).
⦁ Schmuck, Brillen, lose Tascheninhalte und Kaugummis sind verboten (Piercing muss ebenfalls entfernt oder abgeklebt werden).

Gelenkschonendes Gleichgewichtstraining

Der riesige Freisprungbereich als Herz jedes Trampolin-Parks ohne jegliche Begrenzung zur Seite und in der Höhe im Vergleich zum Trampolin im heimischen Garten, die federnden Sprünge, die kurzen Momente der Schwerelosigkeit, der hilfreiche Schwung und das Aufkommen auf elastischem Boden machen den großen Reiz an der Bewegung in der Trampolinhalle aus.

Angenehmer Nebeneffekt: Für die Muskeln, Fitness und Fettverbrennung ist das Springen effektiver und gelenkschonender als Jogging. Dreimal mehr Kalorien werden im Trampolinpark verbraucht als auf dem Trail, 1.000 pro Stunde. Und da jeder nach seinen Möglichkeiten trainieren kann, eignet sich der Trendsport für 5- bis 70-Jährige gleichermaßen.

Trampolinhallen in Deutschland

Dortmund – Superjump XL, (inzwischen Jump XL)
Hamburg – Jump House
Dietzenbach – 360Jump, einzige Halle bisher im Großraum Frankfurt
Berlin – Jump Berlin (Reinickendorf)
Berlin – Jump House (Reinickendorf)
Berlin – SprungRaum (Tempelhof)
Stuttgart – Sprungbude
München – AirHop
Gelsenkirchen – JumpClub
Schwäbisch Hall – Mega Jump
Quickborn – SpaceJump (Schleswig Holstein)
Flensburg – JumpHouse
Duisburg – SuperFly Ruhr
Ulm – XtremeJump
Essen – AirHop

„Coming soon": Trampolinparks in Planung

  • Aachen – SuperFly
  • Berlin – Jump Berlin Mitte
  • Berlin – Jump Berlin Marzahn
  • Berlin – SprungRaum Lichtenberg
  • Dortmund – SuperFly
  • Dresden – SuperFly
  • Köln – SuperFly
  • Köln – JumpHouse
  • Augsburg – AirHop
  • Düsseldorf – AirHop
  • Leipzig – AirHop
  • Moers – AirHop
  • Oberhausen – TigerJump
  • Hannover – SuperFly
  • Regensburg – AirHop
  • Nürnberg – Trampolinpark Nürnberg
  • Hilden – Trampolinpark Hilden
  • Landau – Trampolinpark Landau
  • Mannheim – Sprungbude
  • Heidelberg – Sprungbude
  • Karlsruhe – Sprungbude
ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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