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 Outdoor-Jobs: Was man in der Outdoorbranche verdienen kann
Karriere | 18.05.2017

Geld verdienen bei Outdoor-Unternehmen: 3 Berufe und ihr Gehalt

Outdoor-Jobs: Arbeiten in Verbindung mit der Natur

Outdoor-Jobs: Was man in der Outdoorbranche verdienen kann. Genaue Ortskenntnisse sind bei vielen Outdoor-Jobs im Sport Business erforderlich (Quelle: Thinkstock )
Genaue Ortskenntnisse sind bei vielen Outdoor-Jobs im Sport Business erforderlich
Bild: Thinkstock
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Ein Job in der Outdoor-Branche bedeutet Arbeiten mit Natur-Flair. Millionen Deutsche gehen einem Outdoor-Sport nach: Sie wandern, joggen oder bergsteigen. Der Outdoor-Branche beschert dieser Trend eine rege Nachfrage – und viele interessante Jobs. Wir stellen Outdoor-Berufe vor, für die sich eine Bewerbung lohnt und nennen Ausbildungs-Voraussetzungen und ungefähres Gehalt.

1. Mediendesigner

Von analog bis digital, Outdoor-Produkte müssen präsentiert und beworben werden. Mediendesigner übernehmen diese kreative Aufgabe, entwerfen Grafiken, gestalten Newsletter, Shop-Kampagnen und Image-Videos.  

Um dem Mediendesigner-Job gewachsen zu sein, braucht es nicht nur Programmier-Kenntnisse und Erfahrung in Design und Gestaltung. Mediendesigner müssen sich auch exzellent in der jeweiligen Sport-Szene auskennen und „die Sprache“ der Aktiven beherrschen.

Wie erreicht man Snowboarder am besten mit einem neuen Produkt? Was ist in der Szene angesagt und wohin wird sich der Sport entwickeln? Ohne diese „Interna“ und die eigene Begeisterung für den Sport geht es in diesem Job nicht.

Ausbildungs-Voraussetzungen:

  • Mediendesign-Studium oder abgeschlossene Ausbildung als Mediengestalter Digital und Print. Mit Berufserfahrung im Bereich Design ist auch ein Quereinstieg möglich, beispielsweise nach einem Projektmanagement-Studium.

Gehalt

  • In Abhängigkeit von Unternehmensgröße und persönlicher Berufserfahrung liegt das Einstiegs-Jahresgehalt zwischen 24.000 und 33.000 Euro.


2. Outdoor-Job: Shop-Manager

Der Erfolg eines Outdoor-Ladens hängt von vielen Faktoren ab: von der örtlichen Lage, dem Sortiment, den Öffnungszeiten, der Befähigung der Verkäufer, dem Preis, der Konkurrenz-Situation, der Werbung bis hin zur Überwachung der Retouren. Meist braucht es zusätzlich zum Verkauf im Laden eine Online-Strategie, inklusive Social Media-Auftritt und Suchmaschinen-Optimierung.

Für den Erfolg des E-Commerce-Auftritts wird an vielen Stellschrauben bestimmt, die ständig neue justiert werden müssen. Die Organisation und Kontrolle ist ein Job des Shop-Managers. Er verantwortet die Gestaltung des Sortiments und die Warenpräsentation ebenso wie Kosten, Umsatz und Gewinn. Ihm obliegt auch die Führung des Shop-Personals.

Das Gute: Im Retail-Bereich gibt es meist zahlreiche Stellenangebote, und die Chancen auf besser bezahlte Sport-Jobs bei großen Firmen und Handelsketten sind enorm.

Ausbildungs-Voraussetzungen:

  • Studium der Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsinformatik. Quereinstieg nach langjähriger Erfahrung im Sportfachhandel möglich.

Gehalt

  • In Abhängigkeit von Unternehmensgröße und persönlicher Berufserfahrung liegt das Einstiegs-Jahresgehalt zwischen 33.000 und 42.000 Euro. Ein erfolgsabhängiger Gehaltsanteil ist üblich.


3. Tour-Manager / Sport-Tourismuskaufmann

Ohne Gepäck wandern, Lama-Trekking, organisierte Mehrtagestouren von Hütte zu Hütte – damit verdienen Touren-Anbieter ihr Geld. In diesem Job konzipieren und organisieren sie Routen, die speziell auf die bestimmte Zielgruppen zugeschnitten sind: auf Aktivurlauber, auf Familien mit kleinen Kindern oder auf rüstige Senioren.

Für viele Outdoor-Sportarten gibt es spezielle Angebote: geführtes Trailrunning oder Mountainbiking für ortsunkundige Touristen mit sportlichen Ambitionen zum Beispiel.

Vom Trekking-Guide bis zum Bergführer: Jobs in der Outdoor-Branche (Quelle: Thinkstock )
Vom Trekking-Guide bis zum Bergführer: Jobs in der Outdoor-Branche
Bild: Thinkstock

Um entsprechende Touren zu planen, braucht es Organisationstalent sowie ausgezeichnete Kenntnisse vom Outdoor-Markt und der jeweiligen Region, in der die Leistungen angeboten werden. Anders lässt sich in diesem Job die Nachfrage nicht einschätzen. Um die Zusammenarbeit mit örtlichen Anbietern zu organisieren, ist Verhandlungsgeschick erforderlich.  

Ausbildungs-Voraussetzungen:

  • Empfohlen ist eine dreijährige Ausbildung zum Tourismuskaufmann, auch ein Quereinstieg von Tour Guides oder Bergführern ist möglich.

Gehalt

  • Touren-Anbieter sind oft selbstständige Unternehmer, die ihre Preise hart kalkulieren. Die Verdienstmöglichkeiten sind von der Nachfrage abhängig. Bei angestellten Tour-Managern wird das Gehalt stark von der Unternehmensgröße beeinflusst. Die Spanne liegt zwischen 24.000 und 58.000 Euro.  

Neugierig geworden? Hier stellt die ISPO-Redaktion weitere Job-Möglichkeiten und Stellenangebote der Sportbranche vor.

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Video: Surf-Unternehmer Robby Naish

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