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 Wann Produkte aus dem Action-Sport für Sporthändler Sinn machen
Action-Sports | 11.08.2016

Das Geschäft mit Action-Sport-Trends

Action Sports: Was Händler beachten müssen

Wann Produkte aus dem Action-Sport für Sporthändler Sinn machen        . Der Verkaufsschlager unter den Action-Sport Trends: SUP (Quelle: Thinkstock )
Der Verkaufsschlager unter den Action-Sport Trends: SUP
Bild: Thinkstock
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So rasant wie der Action Sport selbst, ist auch der Handel in diesem Segment. Immer neue Trends beleben das Geschäft, verlangen der Branche aber viel ab. Wer mit Action Sport Produkten handeln will, muss gut vorbereitet sein.

Action-Sport-Trends beobachten

Es braucht Zeit, sich über die Action-Sport Trends auf dem Laufenden zu halten. Wer nicht auf einschlägige Messen gehen kann, informiert sich online, zum Beispiel bei den ISPO Awards Action Products. Denn wer als Fachhändler für Sportartikel Trends wie das „inflatable“ Segel nicht kennt, macht sich bei der Kundenberatung schnell unglaubwürdig.


Nische für Action-Sport-Trends suchen

Der Markt für Action Sports ist breit gefächert und reicht von Fun bis Extrem, von Skate-bis Wassersport, von Winter- bis Radsport. Nur wer sich spezialisiert, hat eine Chance, langfristig neben Multi-Channel-Händlern wie SportScheck, Intersport und Sport 2000 zu bestehen.

Kundschaft für Action-Sport-Trends finden

Wer als Sporthändler ein klassisches Ladengeschäft betreibt, muss die örtlichen Gegebenheiten kennen. Dieses Wissen ist Teil seines Kapitals, denn es bestimmt das Sortiment.

Liegt das Geschäft am Meer, in den Bergen oder in einer Stadt wie München, Hamburg oder Berlin? Wie hoch ist die Kaufkraft in der Region? Handelt es sich um eine reine Wohngegend oder um eine Urlaubsregion? Welche Zielgruppen für Action Sports gibt es vor Ort -- und warum sollten die Kunden gerade bei Ihnen kaufen?

Das Internet als Vertriebskanal nutzen

Sollen Action-Sport-Produkte über einen Online-Shop verkauft werden, liegt der Fall anders. Es lassen sich andere Kundengruppen erschließen, wenn man über das entsprechende Knowhow verfügt. Ohne Marketingbudget ist der Erfolg allerdings nicht zu haben. Viele Online-Sporthändler planen einen zweistelligen Prozentsatz vom Nettoumsatz dafür ein.

Punkten kann der Händler von Action Sports Artikels online mit detaillierten Produkt-Beschreibungen und Antworten auf die häufigsten Kundenfragen. Auch ein Video zieht Interessenten an. 

Action-Sport-Trends testen lassen

Sporthändler mit klassischen Ladengeschäften sollten ihren Kunden Testmodelle zur Verfügung stellen. Gerade für Action-Sport-Produkte ist das ein stark verkaufsförderndes Argument. Wer ein IO Hawk bisher nur bei anderen im Einsatz gesehen hat, wird es erst probieren wollen, bevor er die Ausgabe tätigt.

Dass Kunden sich beraten lassen, dann aber doch online bestellen, lässt sich mit dem eigenem Internet-Versandhandel teilweise ausgleichen. Das Thema bleibt jedoch gerade aufgrund des Preisdrucks ein Problem.

Kompetente Action-Sport-Beratung anbieten

Vorführen und testen lassen. Gerade bei Action Sport-Produkten steigert das den Umsatz. (Quelle: Thinkstock )
Vorführen und testen lassen. Gerade bei Action Sport-Produkten steigert das den Umsatz.
Bild: Thinkstock


Im Sportfachgeschäft erwartet der Kunde grundsätzlich Beratung. Für die ständig neuen Trends aus dem Action Sport trifft das insbesondere zu. Schulen Sie Ihre Verkäufer zu den neusten Action-Sport Artikeln.

Besonders überzeugend wirkt, wenn der Verkäufer das Produkt nicht nur erklären, sondern selbst vorführen kann. Das setzt Leidenschaft und Fitness voraus, die ein guter Verkäufer mitbringen muss.

Mit Neuheiten aus dem Action Sport punkten

Das Schaufenster ist der optimale Ort für neue Action-Sport-Produkte. Hier gehört der Stuntscooter hin, der gerade seine Premiere gefeiert hat. Im Laden wartet dann ein weiterer Scooter zur Probefahrt. Wer die richtigen Modelle ausstellt, beweist, dass er die Trends kennt und angesagte Produkte vorrätig hat. Das trägt zum höheren Umsatz bei und fördert zugleich die Kundenbindung.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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