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 Mountainbike kaufen für Männer – worauf Sie achten müssen
Bike | 11.08.2016

Kauftipps: Das richtige Mountainbike für Männer

Mountainbike kaufen für Männer – worauf Sie achten müssen

Mountainbike kaufen für Männer – worauf Sie achten müssen. Große Auswahl, viele Entscheidungen: das passende Mountainbike für Männer (Quelle: Thinkstock)
Große Auswahl, viele Entscheidungen: das passende Mountainbike für Männer
Bild: Thinkstock
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Sie planen den Kauf eines Mountainbikes (MTB), sind aber noch kein Gelände-Profi? Gerade für Herren ist die MTB-Auswahl groß. Mit diesen Tipps vermeiden Sie Fehler und bekommen das optimale Bike fürs Geld.

⦁ Wo sollten Sie Ihr Mountainbike kaufen?

Je weniger Erfahrung Sie mit dem Mountainbike mitbringen, desto wichtiger wird der Gang zum Fachhändler. Nur hier gibt es den optimalen Mix aus Beratung, Probefahrt und individueller Einstellung des MTB. Online kaufen sollten nur Mountainbiker, die genaue Vorstellung vom gewünschten Material haben und Erfahrungen bei der Montage mitbringen. Dann lässt sich allerdings der eine oder andere Euro sparen.

Wer kaum in der Lage ist, Fully und Hardtail zu unterscheiden, geht also lieber in den Fachhandel.


⦁ Wann sollten Sie Ihr Mountainbike kaufen?

Viele Argumente sprechen für das Frühjahr: Zu dieser Zeit kommen die neuen Mountainbike-Modelle auf den Markt, was den Preis der Vorjahres-Bikes drückt. Die Preissuchmaschine Geizhals hat 2015 Abschläge von bis zu 30 Prozent ermittelt. Nicht zu unterschätzen ist auch: Zu dieser Jahreszeit kommt das Mountainbike gleich zum Einsatz. So stellt man die guten Vorsätze nicht unnötig auf die Probe.

Die ersten warmen Tage des Jahres sollte man – gerade an Samstagen – dennoch meiden: Gute Beratung braucht Zeit, drängelnde Käufer in überfüllten Geschäften sind da eher hinderlich.

⦁ Was sollten Sie im Vorfeld wissen?

Zwei Punkte wird der Verkäufer des Mountainbikes von Ihnen erfragen:

Erstens: Wo und wie häufig werden Sie in Zukunft auf Ihrem Mountainbike unterwegs sein – sporadisch im Stadtwald oder doch regelmäßig auf großer Alpentour?

Zweitens: Wie hoch ist Ihr Budget? Gute Mountainbikes werden ab circa 800 Euro angeboten, die Ausstattung kommt gegebenenfalls hinzu. Nach oben gibt es preislich kaum Grenzen. Wer weniger einplant, wird bei der besten Beratung nicht fündig. Hier könnte der Kauf eines gebrauchten Mountainbikes eine Alternative sein.

Mountainbike-Neulinge sind oft überrascht, dass die Ausstattung des Mountainbikes aus Sicht des Straßenfahrers viele Wünsche offen lässt. Komponenten wie Beleuchtung, Klingel oder Schutzbleche lassen sich separat erwerben, gehören aber nicht zum Standard-Paket. Das bedeutet auch: Ihr MTB ist zunächst nicht verkehrstauglich gemäß StVO.

⦁ Fahrrad: Worauf müssen Sie beim Kauf achten?

Der Rahmen vom Mountainbike

Entscheidend ist zunächst die richtige Rahmengröße, die der Fachhändler für Sie ermitteln wird. Um sicher zu gehen, können Sie im Vorfeld eine eigene Vergleichsgröße ermitteln. Es gibt verschiedene Methoden und Berechnungsformeln, ausgehend von der Innenbein- oder Schrittlänge. Hier finden Sie ein Beispiel, bei der die Schrittlänge mit 0,574 multipliziert wird.


Viel diskutiert wird (neben dem Thema 26 oder 29 Zoll) die Frage des besten Materials. Bei vielen Gelegenheits-Mountainbikern wird sie schon über den Preis entschieden: Carbon geht deutlich mehr ins Geld, bietet dafür aber die höchste Steifigkeit und das geringste Gewicht. Günstigere Alternativen bieten Rahmen aus Aluminium oder Stahl, wobei Aluminium das geringere Gewicht mitbringt. Alu ist meist die erste Wahl.

Im High-End-Bereich kommen Rahmen aus Titan zum Einsatz, die als extrem langlebig gelten. Auf den Preis darf man dann jedoch nicht schauen.

Der MTB-Typ: Hardtail oder Fully

Je nach Nutzung haben sich beim Mountainbike diverse Typen entwickelt, zum Beispiel das „Downhill“ für rasante aber sichere Abfahrten oder das „Trial“ für Kunststücke in schwierigem Gelände. Für unerfahrene Käufer ist das wahrscheinlich Zukunftsmusik. Eine Unterscheidung ist jedoch in jedem Fall zu treffen: zwischen Hardtail oder Fully?

Beim „Hardtail“ wird auf die hintere Federung verzichtet. Das Mountainbike ist damit leichter, einfacher zu pflegen und auch günstiger in der Anschaffung als ein vollgefedertes Mountainbike, das „Fully“. Dafür muss man beim Hardtail im Gelände auf Bequemlichkeit verzichten und hat gerade bei Abfahrten weniger Kontrolle über das Rad. Das Fully (Full Suspension Mountainbike) ist dank seiner Federung in der Lage, Unebenheiten auszugleichen. Das sorgt zugleich für gute Bodenhaftung.

Bremsen am MTB

Tests fördern regelmäßig große Unterschiede in der Bremswirkung zutage, dennoch gilt: Verfügt das Bike über hydraulische Scheibenbremsen, können Sie sich auf die Hersteller verlassen. Achten Sie beim Kauf des Mountainbikes daher vor allem darauf, dass Sie die Bremshebel gut bedienen können, also die Hebelweite auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

Ähnliches gilt auch für die Schaltung, bei denen Hersteller wie Shimano oder Scram für Qualität bürgen. Echte Alternativen zu diesen beiden Herstellern gibt es am Markt nicht. 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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