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 Der richtige Trailrunning-Schuh für jeden Lauftyp
Running | 03.07.2016

Trailrunning: Schuhe für jeden Lauftyp

Der richtige Trailrunning-Schuh für jeden Lauftyp

Der richtige Trailrunning-Schuh für jeden Lauftyp. Trailrunning: Die optimalen Trailrunning-Schuhe: Welcher Lauftyp sind Sie?  (Quelle: Thinkstock )
Trailrunning: Die optimalen Trailrunning-Schuhe: Welcher Lauftyp sind Sie?
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Beim Trailrunning geht es über Stock und Stein, durch Wiesen und Wälder, über Berge und Flüsse, aber auch durch Sand und Schnee. Entsprechend vielseitig sind die Anforderungen des Trendsports an das Schuhwerk. Der beste Trailrunning-Schuh ist der, der dem eigenen Lauftyp entspricht. So finden Sie die richtigen Trailrunning-Schuhe.

Kein Weg ist beim Trailrunning zu schwierig: Der ambitionierte Läufer arbeitet sich in jedem Gelände vor, ob der Boden nun voller Wurzeln oder Geröll, staubtrocken, matschig, vereist oder felsig ist. Neben einer guten Fitness sind die richtigen Schuhe dabei die wichtigste Voraussetzung – und zugleich eine Art Outdoor-Gesundheitsversicherung. Beim Kauf der optimalen Trailrunning-Schuhe kommt es darauf an, den eigenen Lauftyp zu berücksichtigen.


Lauftyp Nr. 1.: Der Trail-Einsteiger

Wer vom Joggen oder Laufen kommt, und Trailrunning als Trendsport erstmal ausprobieren will, kann anfangs ohne Bedenken mit den gewohnten Laufschuhen trainieren. Nach Möglichkeit sollten diese fest am Fuß sitzen und ein ausgeprägtes Profil mitbringen, damit man im unwegsamen Gelände nicht wegrutscht und Verletzungen riskiert.

Für den Kauf der ersten Trailrunning-Schuhe gilt: Einsteiger-Modelle sollten stabil aber leicht sein. Anhand Ihres persönlichen Laufstils, also je nachdem wie Sie Ihren Fuß aufsetzen und das Sprunggelenk dabei abrollen und knicken, erkennt der Fachverkäufer, welche Dämpfung und Stabilisierung Ihr Schuh fürs Trailrunning haben sollten. Für die Probe nehmen Sie entweder Ihre schon gut genutzten Laufschuhe mit ins Sportgeschäft oder lassen im Geschäft / beim Outdoor-Ausstatter eine Laufstil-Analyse auf dem Laufband vornehmen.

Bei Kaufpreisen von 100 Euro aufwärts für Trailrunning-Schuhe lohnt sich dieser Aufwand. Dann wird Ihnen der Fachverkäufer etwas von der richtigen Pronation erzählen und welche Sprengung die Schuhe haben sollten. Wenn Sie bei Wind und Wetter laufen wollen, ist eine eine Gore-Tex-Ausstattung zu empfehlen. Dann haben Sie einen Allrounder für alle Fälle.

Lauftyp Nr. 2: Der Trail-Experte

Wird das Tempo schneller, kommen Sprints hinzu, werden die Trails länger und extremer, steigen die Anforderungen an die Trailrunning-Schuhe. Robustere, aber dennoch atmungsaktive Materialien stehen nun im Vordergrund bei gleichzeitig möglichst geringem Gewicht. Verstärkte Kappen schützen die Zehen und Fersen vor Verletzungen. Die Sohlen haben durch Stollen und breite Hacken deutlich mehr Grip und oft auch nachrüstbare Spikes für die Wintersaison. Gamaschen schützen zusätzlich vor eindringender Nässe oder Schnee. Wasser- und winddichte Gore-Tex-Materialien sind für diesen Lauftyp ohnehin Standard.


Lauftyp Nr. 3: Der Wettkampf-Teilnehmer

Wer sich gezielt auf Trailrunning-Events vorbereitet, muss die Schuhe dafür einerseits gut einlaufen und kann sie andererseits optimal auf die Wettkampfbedingungen und Streckenverhältnisse vor Ort abstimmen. Die Jahreszeit spielt dabei eine Rolle, die Bodenbeschaffenheit, die zu absolvierende Distanz und die Höhenunterschiede.

Im Vorfeld des Wettkampfes lässt sich genau abklären, ob der Untergrund oft wechselt oder überwiegend sandig, erdig, wurzelig, steinig oder felsig ist. Hinzu kommen die möglichen Wettereinflüsse: Wie verändern Regen oder Schnee die Strecke? All diese Faktoren wirken sich auf die Wahl der optimalen Wettkampfschuhe aus, die auf keinen Fall zu klein ausfallen dürfen, extrem wenig wiegen sollen, atmungsaktiv sein müssen und nochmal (!): deutlich vor dem entscheidenen Rennen erworben und eingelaufen werden sollten.

Lauftyp Nr. 4: Der Barfuß-Gänger

Läufer, die beim Trailrunning direkten Bodenkontakt spüren wollen und den zusätzlichen Trainingseffekt für die Muskulatur durch das Barfußgehen schätzen, finden unter den vielen Modellen an Trailrunning-Schuhen inzwischen etliche geeignete Modelle für sich. Es handelt sich um sehr leichte Outdoor-Laufschuhe mit äußerst flexibler dünner Sohle ohne Hacken und damit ohne Sprengung. Das griffige Material unterstützt zwar die Bodenhaftung, dennoch bleibt das natürliche Abrollverhalten erhalten. Das stärkt nicht nur die Füße, sondern die Muskulatur des gesamten Bewegungsapparats. 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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