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 Bungee Jumping ausprobieren - die besten Locations in Deutschland
Action-Sports | 30.06.2016

Bungee Jumping: Hotspots in Deutschland

Bungee Jumping ausprobieren - die besten Locations in Deutschland

Bungee Jumping ausprobieren - die besten Locations in Deutschland. Bungee Jumping in Deutschland – am Gummiseil im freien Fall in die Tiefe. (Quelle: Thinkstock )
Bungee Jumping in Deutschland – am Gummiseil im freien Fall in die Tiefe.
Bild: Thinkstock
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Bungee Jumping ist pures Adrenalin und nichts für nebenbei. Wer am Gummiseil kopfüber in die Tiefe springt, macht eine Grenzerfahrung, die unvergesslich bleibt. Auch bei der Location für den großen Tag sollte man daher wählerisch sein. Hier die Hotspots fürs Bungee Jumping in Deutschland.

Ob Anfänger oder Profi-Springer, die richtige Location spielt beim Bungee Jumping immer eine Rolle. Da geht es ums Ambiente, die Abwechslung und nicht zuletzt um die Sprungbedingungen vor Ort. So kann eine transportable Anlage nicht nur das örtliche Volksfest bereichern, sondern als sportlicher Hotspot für einen langen Sommer an einen besonders schönen Ort locken. Mehrere hundert Meter Absprunghöhe, wie von einer Brücke oder einem Turm, sind mit den mobilen Kränen nicht zu erreichen, aber das ist in Deutschland ohnehin nicht erlaubt. Wer den Brücken-Sprung erleben will, muss ins nahe Österreich ausweichen.

Diese Bungee-Sprunganlagen in Deutschland empfehlen sich aufgrund ihres besonderen Reizes.


Bungee Jumping auf der Olympia-Regattaanlage in München (Oberschleißheim)

Hier stimmt das sportliche Ambiente! Trotz der relativ geringen Absprunghöhe von rund 50 Metern erfreut sich die Anlage an der ehemaligen Olympiastrecke großer Beliebtheit.

Erlaubt ist der Sprung für alle ab 16 Jahren, auf Wunsch auch im Tandem oder als „Dip-In“. Beim „Dip-In“ wird das Seil so eingestellt, dass der Springer die Chance erhält, bis auf Hüfthöhe ins Wasser einzutauchen. Garantiert ist das allerdings nicht, denn für das perfekte Eintauchen braucht es die passende Körperhaltung und Erfahrung beim Sprung.

Wer auf der Regattaanlage springen möchte, sollte lange vorplanen. Die mobile Anlage kann nur an bestimmten Terminen genutzt werden. Die Saison 2016 geht bis zum 9. Oktober.

Extremsport im Hafen Recklinghausen

Ähnliches Szenario, anders Ambiente: der Stadthafen Recklinghausen mitten im Ruhrgebiet. Auch hier geht es 50 Meter in die Tiefe, und auch hier darf man beim „Bungee Fresh“ tief ins Wasser eintauchen – wenn’s denn gelingt. Zusätzlich wird eine 100-Meter-Sprungversion angeboten, bei der man jedoch trocken bleibt, vom Angstschweiß mal abgesehen.

Oberstdorf: Bungee Jumping auf der Heini-Klopfer-Skiflugschanze

Bungee Jumping mitten in der Postkartenidylle: willkommen in Oberstdorf in den Allgäuer Alpen! Und wer jetzt sofort an den Skisprung denkt, der liegt gar nicht so falsch. Auch beim Bungee-Sprung geht’s nämlich direkt vom Anlaufturm der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in die Tiefe – kopfüber für rund 70 Meter.

Wer hier in den Alpen springen möchte, muss sich allerdings noch etwas gedulden. Derzeit wird die Schanze umgebaut, um dem FIS-Reglement zu genügen. Spätestens 2017 sollte es aber auch von hier wieder im freien Fall abwärts gehen können.


Outdoor-Vergnügen in der Hamburger Hafencity

„Big Blue“, der Hafenkran in Hamburg, ist eine Bungee-Jumping-Institution. Vor dem Sprung gleitet der Blick über Hafenanlagen und Elblandschaft, dann geht es 50 Meter am Gummiseil in die Tiefe. Hier ist schon die Anfahrt ein Erlebnis, denn am besten fährt man von den Landungsbrücken bequem mit dem Schiff zum Adrenalin-Kick.

„Auch jetzt, 6 Stunden später, ist der Adrenalinspiegel noch mindestens so hoch wie die 50 m Absprungplattform“, beteuert Hobby-Jumper Sebastian beim Anbieter Jochen Schweizer, nicht ohne begeistert von seinem persönlichen „Dip-in“ in der Nord-Metropole zu berichten.

Outdoor-Extremsport: Bungee Jumping in Berlin

Berlin gilt als eine der coolsten Städte der Welt, Bungee Jumping gehört da einfach dazu. Es lohnt sich immer, die lokale Presse oder das Netz nach den neuesten Locations zu durchforsten, denn bei so manchem Event kann man sich mitten im Zentrum kopfüber in die Tiefe stürzen. Wie wär’s zum Beispiel mit einem Sprung im Urban Spree, mitten im Szenebezirk Friedrichshain? Berlin-typisch kann man sich hier immer mal wieder bis Mitternacht von der Kran-Plattform fallen lassen.

Wer auf Nummer sicher gehen will, findet im kleinen Yachthafen in Schmöckwitz aber auch eine feste Location mit einem 50-Meter-Kran. Hier kann man aus der Luft lächelnd bis zum Flughafen Berlin-Schönefeld schauen, und sich klar im Vorteil fühlen. 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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