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 Zehn Karriere-Tips in der Sportbranche
Karriere | 25.06.2016

So klappt´s mit der Karriere in der Sportbranche – zehn Tipps

Zehn Karriere-Tips in der Sportbranche

Zehn Karriere-Tips in der Sportbranche. Der passende Luftsprung zur erfolgreichen Karriere in der Sportbranche (Quelle: Thinkstock  )
Der passende Luftsprung zur erfolgreichen Karriere in der Sportbranche
Bild: Thinkstock
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Das Hobby zum Beruf machen – das ist bei vielen Bewerbern das Hauptargument für eine Karriere in der Sportbranche. Die Arbeitsmöglichkeiten sind vielfältig, die Firmenstandorte breit gefächert, die Verdienstmöglichkeiten lukrativ. Mit diesen zehn Tipps gelingt die Bewerbung für Sport-Jobs.

Sie sind sportbegeistert und wollen in der Sportbranche Karriere machen? Dann ist der Anfang schon gemacht: Bringen Sie Ihre Leidenschaft für den Sport bei einer Bewerbung überzeugend zum Ausdruck. Allein reicht das allerdings noch nicht. Unser Ratgeber mit den Top Ten-Tipps für Ihre Karriere in der Sportbranche.


Karriere-Tipp Nr. 1: Leidenschaft für Sport zeigen

Eine hohe Affinität zum Sport ist für eine Karriere in der Sportbranche von großem Vorteil, egal um welche Art des Sport-Jobs es sich handelt. Heben Sie bereits im Anschreiben Ihre Leidenschaft für das Thema Sport hervor, immer mit direktem Bezug zum Jobprofil. Untermauern Sie damit eindrucksvoll Ihre Motivation und Eignung für die angestrebte Position und Karriere. Erhalten Sie eine Einladung zum Vorstellungsgespräch, können Sie dem Job entsprechend vielleicht sogar in Turnschuhen und sportlicher Kleidung erscheinen.

Karriere-Tipp Nr. 2: Leidenschaft für Sport beweisen

Sparen Sie nicht mit Belegen für Ihre sportlichen Aktivitäten, selbst wenn sie über die konkreten Anforderungen aus der Stellenbeschreibung hinausgehen. Auch geplante Vorhaben wie eine bevorstehende Abschlussarbeit zum Thema Sport oder die Anmeldung zu einem Wettkampf können im Bewerbungsgespräch für Sie sprechen. Damit wird dem Arbeitgeber klar, dass Sie längerfristig und nicht nur spontan an einer Karriere im Sport Business interessiert sind.

Karriere-Tipps Nr. 3: fachliche Qualitäten herausstellen

Wer ein Sportstudium erfolgreich abgeschlossen hat, ist fachlich sicher der ideale Bewerber für gehobene Positionen. Absolventen anderer Studienrichtungen wie BWL oder Design müssen ihre Qualitäten in Verbindung zum Sport besonders herausarbeiten. Profisportler sollten sich als Experten im Sport Business und in ihrer konkreten Sportart ins rechte Licht setzen.

Karriere-Tipp Nr. 4: Berufs-Erfahrungen betonen

Berufseinsteiger haben es besonders schwer, bei Bewerbungen mit Erfahrung zu punkten. Einschlägige Praktika in Sportunternehmen sind dann der besten Nachweis für die späteren Karriereabsichten. Auch der Aushilfs-Job bei einem Sportevent, zum Beispiel als Streckenposten bei einer Laufveranstaltung, kann im Zusammenhang mit der Bewerbung erwähnt werden. Er untermauert das Interesse, ernsthaft in der Sportbranche arbeiten zu wollen.

Karriere-Tipps Nr. 5: Sport als Erfahrung nutzen

Wenn es Anfängern an Berufs-Erfahrung und Quereinsteigern an branchenspezifischen Einblicken in Sportunternehmen mangelt, sollte die Erfahrungswelt der eigenen Sportart geschickt zur Kompensation der fehlenden Fachkompetenzen genutzt werden. Die bei allen Sport-Jobs gefragten Soft Skills wie Motivation, Engagement, Durchhaltewillen, Zielstrebigkeit, Ehrgeiz lassen sich mit dem eigenen Sport-Hobby bezeugen, gerade wenn es schon über längere Zeit aktiv betrieben wird. Betonen Sie Ihre soziale Kompetenz, wenn die fachliche (noch) nicht ausreicht. Schließlich braucht jeder neue Mitarbeiter Einarbeitszeit. Einsatz- und Leistungsbereitschaft sind genauso wichtig wie ein guter Abschluss.


Karriere-Tipps. Nr. 6: Mannschaftssport als persönlichen Vorteil verkaufen

Handelt es sich bei den Sportaktivitäten des Bewerbers um einen Mannschaftssport, bestätigt das weitere soziale Fähigkeiten, die für die Karriere in Sport-Jobs wichtig sind: Teamfähigkeit, Menschenkenntnis, Empathie, Kommunikationsvermögen sowie Kritik- und Konfliktfähigkeit.

Karriere-Tipp Nr. 7: Mannschaftskapitäne beweisen Führungsqualitäten

Wer seine Sportmannschaft als Kapitän führt oder gar erfolgreich in höhere Ligen geführt hat, kann das bei der Bewerbung als Beweis der Kompetenz in Teamleitung und Mitarbeiterführung angeben. Auch mit leitenden ehrenamtlichen Tätigkeiten jenseits des Sports beweist man in besonderem Maße Selbstbewusstsein, Teamfähigkeit, Ehrgeiz, Durchsetzungskraft und die Begabung zur Kommunikation.

Karriere-Tipps Nr. 8: Einzelkämpfer im Sport – beruflicher Siegertyp?

Wer als Marathonläufer oder in anderen Sportarten unterwegs ist, belegt damit viele persönliche Fähigkeiten, die für die Bewerbung in Sport-Jobs und die angestrebte Karriere nützlich sein können. Einzelkämpfer besitzen die Fähigkeit zur Selbstmotivation, ein besonderes Durchhaltevermögen, eine starke Selbständigkeit und eine gute Portion an Selbstbewusstsein und Ehrgeiz. Sie sollten in ihrer Bewerbung allerdings auch Belege für die heute in allen Unternehmen verlangte Teamfähigkeit anbringen.

Karriere- Tipp Nr. 9: mit Sprachkenntnissen punkten

Interkulturelle Kompetenz ist im Sport Business mehr als in anderen Branchen gefragt. Erfolgreiche Sportunternehmen denken und handeln global und erwarten neben sehr guten Englisch-Kenntnissen von ihren Bewerbern auch eine weltoffene Einstellung. In der internationalen Arbeitswelt sind Sprachkenntnisse von großem Vorteil, was gerade Bewerber mit Migrationshintergrund offensiv als Pluspunkt für sich verbuchen können.

Karriere-Tipp Nr. 10: Schwächen als Stärken verkaufen

Wenn der Lebenslauf Lücken enthält, wird das im Vorstellungsgespräch bestimmt zur Sprache kommen. Klug beraten ist, wer sich vorher eine gute Begründung einfallen lässt. Im besten Fall diente die Arbeitspause der beruflichen Neuorientierung, die nun in einer sportlichen Karriere gipfeln soll. Der Bewerber zeigt damit, dass er sich nicht unterkriegen lässt, flexibel denken und mit Rückschlägen produktiv umgehen kann.  

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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