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 Fünf Tipps, wie Sportmuffel mit dem Laufen anfangen können
Running | 16.06.2016

Sportmuffel zum Laufen bringen

Fünf Tipps, wie Sportmuffel mit dem Laufen anfangen können

Fünf Tipps, wie Sportmuffel mit dem Laufen anfangen können . Der Anfang ist gemacht: Hilfreiche Tipps für die späte Lauf-Karriere  (Quelle: Thinkstock )
Der Anfang ist gemacht: Hilfreiche Tipps für die späte Lauf-Karriere
Bild: Thinkstock
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Sie sind es leid, als Sportmuffel zu gelten? Sie wollen endlich mit dem Laufen beginnen? Dann ist es an der Zeit, sich selbst ein wenig zu überlisten oder zumindest überlisten zu lassen. Fünf Tipps, wie Couch-Potatos es schaffen können, mit dem Laufen anzufangen.

Laufen – Tipp Nr. 1: Die Vorbereitung

Beginnen wir mit den Tricks, wie Sie sich selbst überlisten können, doch noch mit dem Laufen anzufangen: Da wäre zunächst einmal das Outfit. Als Vertrauens-Vorschuss belohnen Sie sich als erstes mit dem Kauf schöner Laufschuhe, die so bequem und leicht sind, dass Sie schon beim Anprobieren wie auf Wolken schweben. Je teurer das Modell, desto zwingender der Grund, den Neuerwerb auch wirklich auszuführen. Mit demselben Hintergedanken lässt sich dann auch die Investition in eine stylische Laufhose rechtfertigen und nach Belieben auf das Shirt, Funktionsunterwäsche, Sportsocken, Mütze und Jacke ausweiten. Als Belohnung, wenn Sie tatsächlich mit dem Laufen angefangen haben, winken dann ein Pulsmesser, gute Kopfhörer und weitere nette Gadgets für das neue Hobby.


Laufen – Tipp Nr. 2: Gleichgesinnte suchen

Auch wenn Sie das Gefühl haben, die oder der Einzige auf der weiten Welt zu sein, der noch nicht joggt: Es stimmt meist nicht einmal für das nähere Umfeld und lohnt daher durchaus, das Lauf-Vorhaben im Bekannten- oder Kollegenkreis laut auszusprechen. So sind Sie nicht nur in der Pflicht, sondern meist ist auch schnell ein Mitstreiter zum Laufen gefunden.

Falls sich auf diesem Wege kein Gleichgesinnter findet, hilft ein Lauf-Kurs für Anfänger – zu erfragen zum Beispiel über die Krankenkasse. Als Vorsorgeleistung für Ihre Gesundheit wird für zertifizierte Kurse meist auch die Gebühr (teilweise oder ganz) übernommen. Anbieter sind oft die örtlichen Sportvereine, bei denen Sie später als Mitglied gleich für einen überschaubaren Jahresbeitrag das Laufen oder andere Sportarten weiter trainieren können. Hauptsache, der Anfang ist gemacht.

Laufen – Tipp Nr. 3: Laufband als Starthilfe

Wenn Sie sich nicht unvorbereitet zu einem Lauftreff wagen, kann auch in den eigenen vier Wänden mit dem Laufen begonnen werden. Auf einem eigenen Laufband bleiben Sie unbeobachtet und müssen sich keine Sorgen um feucht-kalte Wetterkapriolen machen. Laufbänder für daheim gibt es inzwischen in einer enormen Bandbreite, von mechanisch bis elektrisch, von 100 bis 2.000 Euro, von groß bis klein, in verschiedenen Geschwindigkeiten, zum Zusammenklappen und auch ganz leise.

Laufen – Tipp Nr. 4: einen Personal Trainer buchen

Ein Personal Trainer ist zwar preislich eine aufwändige, aber meist sehr effektive Variante, sich als eingefleischter Sportmuffel doch noch zum Laufen bringen zu lassen. Je besser der Trainer ausgebildet ist, desto mehr Wissen bringt er mit, wie er Sie entsprechend Ihrer persönlichen Fitness anleitet, motiviert und Ihre untrainierten Muskeln aufbaut. Er wird Ihnen auch ehrlich sagen, wann Sie bereit sind für Ihren ersten Marathon oder ob Sie doch erstmal auf kleinere Running-Events hin trainieren sollten. Denn ein Ziel vor Augen hilft beim Laufen ganz ungemein, die nächsten Schritte zu gehen. Schnupperstrecken für Erwachsene gibt es beim manchen Laufveranstaltungen bereits ab einem Kilometer Länge.


Laufen – Tipp Nr. 5: sich für ein Bootcamp anmelden

Wenngleich das Wort Bootcamp für Sportmuffel vielleicht erstmal nach Extremsport und militärischem Drill klingt, gibt es inzwischen so viele verschiedene Spielarten, dass jeder ein passendes Angebot finden kann. Als Diät-Camps werden beispielsweise mehrwöchige Fitness-Kurse fernab der Heimat veranstaltet, die sich speziell an Untrainierte richten, die zugleich eine Ernährungsumstellung anstreben.

Bootcamp bedeutet dabei immer, dass im Freien trainiert wird. Das Laufen steht dabei im Mittelpunkt, als Ausdauersport, aber auch als Hindernislauf über Parkbänke, umgestürzten Baumstämme, Bäche o.ä. Das sorgt für Abwechslung und trainiert ganzheitlich. Das Teamgefühl in der kleinen Gruppe wird von Bootcamp-Teilnehmern als besonders hilfreich beschrieben, um dauerhaft durchzuhalten. Sie teilen sich quasi die Kosten für einen Personal Trainer, der jeden seinen Möglichkeiten entsprechend motiviert und fordert. 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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