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 Fünf Gründe, warum Trailrunning mehr Spaß macht als Laufen
Running | 07.06.2016

Fünf Gründe für Trailrunning

Fünf Gründe, warum Trailrunning mehr Spaß macht als Laufen

Fünf Gründe, warum Trailrunning mehr Spaß macht als Laufen. So macht Laufen Spaß – Trailrunning in herrlicher Landschaft  (Quelle: Thinkstock )
So macht Laufen Spaß – Trailrunning in herrlicher Landschaft
Bild: Thinkstock
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Trailrunning ist eine spannende Alternative zum Laufen auf asphaltierten Straßen. Um auf Trampelpfaden in Wald und Flur zu laufen, braucht man keine andere Ausstattung oder Ausbildung, sondern nur die Neugier auf unbekanntes Terrain. Auch für die Fitness bringt Trailrunning Vorteile. Fünf Gründe, warum Trailrunning mehr Spaß macht als Laufen.

Grund Nr. 1 – beim Trailrunning neue Gegenden erkunden

Langeweile war gestern. Wen die ewig gleiche Joggingstrecke anödet, hat mit dem Trailrunning eine spannende Alternative zum bisherigen Laufen gefunden. Es wird direkt vor der Haustür gestartet und dann gelaufen, wohin und wie lange die Füße tragen (oder es der Trainingsplan vorschreibt). Immer neue Strecken lassen sich in der näheren und weiteren Umgebung finden und dabei interessante Entdeckungen machen. Ob daheim oder im Urlaub, überall sind Pfade zu finden, die man beim Laufen ausprobieren kann. Dank Karte, Handy oder GPS-Gerät stellt das Ver-Laufen heute zum Glück kaum noch ein Problem dar.


Grund Nr. 2 – bewusst schöne Landschaften ansteuern

Wer nicht unbedingt am stillgelegten Kieswerk entlang joggen möchte, aber nicht naturnah genug wohnt, sucht sich fürs Wochenende oder für den Aktivurlaub landschaftlich reizvolle Ziele zum Trailrunning. Regionalzüge fahren zu Stationen mit ausgedehnten Wäldern, in Mittelgebirge oder auch direkt an den Strand. Zwischen Wanderwegen, Dünen und Berghängen findet jeder seinen idealen Schwierigkeitsgrad fürs Trailrunning. Laufen in herrlicher Landschaft – das ist für viele Läufer das Hauptargument, um zumindest von Zeit zu Zeit auf Trailrunning umzusteigen.

Grund Nr. 3 – frischer Wind für den Trainingsplan

Mit Trailrunning ist das oftmals frustrierende Kilometerzählen passé: Wichtiger als die Streckenlänge sind hier die Dauer des Laufens, das Streckenprofil und die überwundenen Höhenmeter. Durch den wechselnden Untergrund werden insbesondere die Fußmuskeln gestärkt, was die Verletzungsgefahr reduziert. Als Vorbereitung für das Laufen auf asphaltierten Strecken trainieren deshalb viele Marathonläufer gezielt auch offroad. Anstiege und Abstiege beim Trailrunning beanspruchen die Beinmuskeln stärker, auch dadurch ergibt sich ein höherer Trainingseffekt. All das geschieht beinahe unbemerkt, weil man beim Laufen mit der Konzentration auf den nächsten Schritt oder Sprung beschäftigt ist.


Grund Nr. 4 – Körpergefühl beim Trailrunning stärken

Die Unebenheiten der Strecke sorgen beim Trailrunning einerseits für Abwechslung und stärken andererseits den Gleichgewichtssinn. Das Körpergefühl verbessert sich, das Wohlbefinden steigt. Wer sich mehr zutraut, kann beim Laufen stetig an Dauer oder Höhenmetern zulegen – bis hin zum Ultratrail auf die Zugspitze oder mehrtägigen Bergläufen über Felsen und Geröll-Felder. Dann aber bitte mit wetterfester Kleidung und Profil-Schuhen.

Grund Nr. 5 – auf neue Gedanken kommen

Wem das Laufen auf der eintönigen Joggingstrecke nicht (mehr) reicht, um den Kopf frei zu kriegen, hat mit dem Trailrunning eine spannende Alternative. Der Outdoor-Trendsport in immer neuer Umgebung beansprucht den Orientierungssinn, da bleibt kein Raum für zermürbende Gedanken. Wie setze ich die Füße beim nächsten Schritt? Welche Richtung schlage ich ein? Welche Schrittlänge und Schrittfrequenz ist optimal? Das sind beim Trailrunning die entscheidenden Fragen. So wird der Lauf zu einem Training für Körper und Geist. Nach einer Erholungsphase ist man bereit für Neues. 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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