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 Zehn Gründe, mit dem Trailrunning anzufangen
Running | 05.06.2016

Zehn Gründe für Trailrunning

Zehn Gründe, mit dem Trailrunning anzufangen

Zehn Gründe, mit dem Trailrunning anzufangen . Laufen aus ausgetretenen Pfaden – Trail Running liegt im Trend  (Quelle: Thinkstock )
Laufen aus ausgetretenen Pfaden – Trail Running liegt im Trend
Bild: Thinkstock
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Kein anderer Laufsport ist so naturverbunden wie das Trailrunning. Auf Pfaden abseits der asphaltierten Straßen geht es durch Parks und Wälder, durch Hügel-, Auen- und Wiesenlandschaften. Zehn Gründe, mit dem Trailrunning anzufangen.

Beim Trailrunning, auch Landschafts-, Volks- oder Waldlauf genannt, werden die örtlichen Gegebenheiten der Natur zum Training genutzt. Die Parks und Uferwege der Großstädte kommen ebenso in Frage wie die Wege in den umliegenden Wäldern oder Feldern. Im Gegensatz zum Langstrecken- oder Crosslauf existieren beim Trailrunning keine abgesteckten Parcours. Bodenbeschaffenheit und Streckenlänge variieren – je nach Laune oder den Vorgaben des Trainingsplans kann es losgehen.


Grund Nr. 1 – Trailrunning als Abwechslung zum Joggen

Joggen ist auf Dauer zu eintönig? Dann nichts wie raus aus der ewig gleichen Runde im Stadtviertel und rein in die nähere Umgebung: Fürs Trailrunning eignen sich Trails in Parks, Wanderwege auf Wiesen und in Wäldern, Trimm-Dich-Pfade, Forststraßen oder Schotterpisten. Steigungen und Gefälle gelten als natürliche Hindernisse und werden als zusätzlicher Schub für mehr Fitness verbucht.

Grund Nr. 2 – Trailrunning geht überall

Um mit dem Trailrunning anzufangen, braucht es weder glatte Straßen noch ein Laufband oder einen Sportplatz mit angelegten Bahnen. An jeder Küste, in jedem Wäldchen, auf jedem Feld gibt es Trampelpfade, die sich beim Outdoor-Laufen einbeziehen lassen. Egal ob im Urlaub oder am Wohnort, Trailrunning geht überall.

Grund Nr. 3 – Trailrunning bedeutet „back to the roots“

Wem der Hype um die modebewusste und techniküberwachte Ausstattung beim Joggen mit Vollvernetzung via Smartphone, Kopfhörer, Pulsmesser und GPS zu weit geht, findet im Trailrunning eine ursprüngliche Art des Laufens. Nicht von ungefähr wird diese Sportart auch als Volkslauf bezeichnet. Alle Entwicklungen des modernen Laufsports lassen sich, so gewünscht, aber auch mit dem Trailrunning verbinden.

Grund Nr. 4 – Trailrunning gilt als naturnah

In Zeiten von Öko und Bio gilt Trailrunning als nachhaltige Antwort auf den Crosslauf und das Langstreckentraining im Sportverein. Es müssen keine Parcours abgesteckt oder Sportplätze gebaut werden. Trailrunning findet auf den ohnehin vorhandenen Pfaden und Wegen der Umgebung statt. Im besten Fall kann es direkt vor der Haustür losgehen. Werden anfangs noch asphaltierte Straßen einbezogen, bevor der nächste Waldweg oder Park erreicht ist, spricht man vom Urban Trail Running oder Citytrail.

Grund Nr. 5 – Trailrunning ist kostenlos

Wer sich nicht gerade zu offiziellen Trailrunning-Events anmeldet, muss für das Laufen auf öffentlichen Pfaden nichts bezahlen: keine Vereinsmitgliedschaft, keine Kursgebühr. Das spart Kosten. Man bleibt flexibel: zeitlich, örtlich und auch hinsichtlich der Trainingsdauer.

Grund Nr. 6 – Trailrunning schont die Gelenke

Im Vergleich zum Training auf asphaltierten Straßen oder dem Sportplatz mit Kunststoffbahnen, Hartplätzen aus Asche oder Schlacke ist das Laufen auf leicht befestigten Wiesen- und Waldwegen deutlich schonender für die Gelenke. Wer Sandwege ins Training einbeziehen kann, läuft besonders weich. Das gilt auch für sogenannte Finnenbahnen, die mit Sägespänen oder Rindenmulch ausgelegt sind.


Grund Nr. 7 – Trailrunning beansprucht viele Muskelgruppen

Das Einsinken in weiche Böden oder auf Schotter- und Geröllpisten beim Trailrunning bedeutet zum einen ein intensiveres Training von Füßen und Beinen. Zum anderen wird der Gleichgewichtssinn stärker beansprucht, wodurch viele Muskelgruppen aktiviert werden. Das schult auch die Koordination und Konzentration.

Grund Nr. 8 – Jeder trainiert auf seinem Level

Trailrunning bedeutet Wahlfreiheit: Ob mit oder ohne Steigungen, ob gleichmäßige oder wechselnde Böden – jeder trainiert auf seiner Schwierigkeitsstufe. Und wer (mal) nicht die Zeit für ausgiebiges Langlauftraining aufbringen kann: Mit dem Trailrunning lässt sich auch in kürzerer Dauer auf anspruchsvollen Wegen äußerst intensiv trainieren.

Grund Nr. 9 – Neuer Blick auf vertraute Orte

Trailrunning verbessert die Ortskenntnis. Man erschließt sich unbekannte Wege, das verspricht Abwechslung und womöglich interessante Entdeckungen unweit der eigenen Haustür. Ob Industriebrachen oder Naturschönheiten, überall gibt es Spannendes zu sehen. Und wenn man beim Trailrunning anderen Menschen begegnet, sind es vermutlich nicht dieselben wie auf der immer gleichen Joggingrunde.

Grund Nr. 10 – Verbindung mit anderen Sportarten

Trailrunning kann als reiner Langstreckenlauf in der Landschaft verstanden werden oder als ausgedehnter Hindernislauf. Die Strecke kann jeder seinen Vorlieben und dem Grad der Fitness entsprechend wählen. Vom gemütlichen Ausdauerlauf am Flussufer entlang bis zur mehrtägigen Alpenüberquerung über Stock und Stein – Trailrunning hat viele Facetten. Als Cross Trail werden dabei Bergläufe bezeichnet, die auf Wegen (On Trail) stattfinden. Als extremste Form des Trailrunnings gilt das Trail-Adventure. Dabei wird (Off Trail) im steilen alpinen Gelände auf Geröll und Fels über Bäche und umgestürzte Bäume gelaufen.   

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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