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 Die richtige Sportbekleidung für den Sommer für Männer
Funktionskleidung | 31.05.2016

Sportbekleidung: Sommer-Outfit für Männer

Die richtige Sportbekleidung für den Sommer für Männer

Die richtige Sportbekleidung für den Sommer für Männer. Sport-Fashion – Mann weiß was er will und lässt es sich was kosten. (Quelle: Thinkstock )
Sport-Fashion – Mann weiß was er will und lässt es sich was kosten.
Bild: Thinkstock
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Männer bedienen längst nicht mehr das Klischee des Modemuffels – in Bezug auf Sport-Fashion haben sie genaue Vorstellungen. Die sommerliche Sportbekleidung sollte daher nicht nur funktionieren und vor Überhitzung schützen, sondern ihren Träger auch gut aussehen lassen.

Warum spezielle Sportbekleidung?

Erstklassige Sportbekleidung besteht aus speziellen Kunstfasern, die die Wärmeregulierung des Körpers unterstützen. Dadurch muss der Sportler weder bei Kälte frieren noch bei Hitze im Sommer übermäßig schwitzen. Leistungsfähigkeit und Trainingseffekte werden optimiert.


Sommerliche Sportbekleidung für Männer sollten zuallererst nach ihrer Atmungsaktivität ausgesucht werden. Da an heißen Tagen oft auf ein Funktionsunterhemd verzichtet wird, muss allein das Shirt den Schweiß effektiv vom Körper wegtransportieren. Meist funktioniert die Ableitung über mehrere gemischte Schichten aus Polyester- und Polyamid, was für die optimale Verdunstung und damit für einen kühlenden Effekt sorgt. Um sich dieses bequeme und trockene Tragegefühl zu sichern, lohnt die Anschaffung eines hochwertigen Funktionsshirts.

Sport-Fashion – der richtige Sitz

Eine perfekte Passform der Sportbekleidung, die zugleich volle Bewegungsfreiheit ermöglicht, ist auch bei sommerlicher Sport-Fashion wichtig. Es gilt, die Sport-Fashion weder zu knapp noch zu weit zu wählen. Auch wenn jeder gern seinen gestählten Body präsentiert: Wenn Shirt oder Leggins kneifen, scheuern oder einengen, wirkt sich das negativ auf Workout und Gesundheit aus.

Auch leichtere Jacken und Hosen sollten wind- und wasserdicht sein. Beim Training an der frischen Luft ist man auch im Sommer nicht vor Wetterumschwüngen sicher: Wichtig: Das Imprägnieren nicht vergessen.

Sonnenschutz

Bei Sportarten im und auf dem Wasser ist der Schutz vor hautschädigenden UV-Strahlen besonders wichtig. Das gilt aber auch für Ausdauersportarten wie das Laufen oder Radfahren. Einige Spezialgewebe bieten einen zusätzlichen UV-Schutz und empfehlen sich daher – der Hautgesundheit zuliebe.

Bei Sportbekleidung mit UV-Schutz werden teils mehrschichtige Gewebe und Garne verwendet, die für die Strahlung nur schwer durchlässig sind. Eine andere Methode ist es, die Sport-Fashion mit einem chemischen Absorber zu versehen, der die UV-A und UV-B Strahlen wie mit winzigen Spiegeln reflektiert. In beiden Fällen bleibt der Schutz bei der Wäsche erhalten.

Um den Kopf vor zu viel Sonne zu schützen – gerade bei sehr kurzen oder wenigen Haaren – sollte auf eine Mütze nicht verzichtet werden, selbst wenn es darunter heiß werden kann.

Sommermodelle aus leichten, luftigen und schnelltrocknenden Materialien - oftmals auch mit zusätzlichem UV-Schutz – gibt es mit Belüftungslöchern oder -schlitzen. Teilweise kann ein zusätzlicher Nackenschutz angeknöpft werden. Dank der Krempe werden auch die Augen beschirmt und vor der Sonne geschützt.


Sportart und Geschmack entscheiden

Letztlich hängt die ideale Sportbekleidung für den Sommer von der jeweiligen Sportart ab. Man sollte daher vor dem Kauf wissen, in welchem Bereich man hauptsächlich aktiv wird. So empfehlen sich zum Fahrradfahren zum Beispiel enganliegende und windschnittige Hosen, die auf dem Fußballfeld fehl am Platze wären.

Wichtigster Punkt für die Kaufentscheidung: der persönliche Geschmack: Nur wenn Mann sich in der Sportbekleidung wohlfühlt, war es die richtige Wahl. Funktionstextilien werden – der Boom-Branche Sport-Fashion sei Dank – in unterschiedlichen Schnitten, Modellen und Farben angeboten. Probieren und Vergleichen lohnt – damit beim Training auch der Spaßfaktor stimmt.

Der Studie „Sportswear 2015“ zufolge, erstellt vom Forschungsnetzwerk Access Marketing Management e.V., geben junge Männer jedes Jahr durchschnittlich 573 Euro für Sportbekleidung und -schuhe aus. Damit sind sie deutlich spendabler als die Frauen mit 340 Euro. Auch bei den Marken kennen sich die Herren besser aus. Sie gaben an, von 77 Prozent der 25 untersuchten Brands bereits gehört zu haben, 73 Prozent waren es bei den Damen. Ungekrönte Lieblingsmarke ist Adidas, gefolgt von Nike.

Befragt wurden mehr als 1.000 Männer und Frauen zwischen 14 und 30 Jahren.  

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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