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 Bike kaufen: Das muss beachtet werden
Outdoor | 30.05.2016

Ein neues Bike soll her – die wichtigsten Regeln beim Kauf

Bike kaufen: Das muss beachtet werden

Bike kaufen: Das muss beachtet werden. Wer das Bike im Fachhandel kauft, kann mit individueller Beratung rechnen. (Quelle: Thinkstock )
Wer das Bike im Fachhandel kauft, kann mit individueller Beratung rechnen.
Bild: Thinkstock
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Ob rasante Mountainbike-Action oder gemütliches Radeln mit dem City-Bike – wer mit dem Rad unterwegs ist, tut etwas für Fitness und Gesundheit. Damit beim Kauf des neuen Drahtesels alles optimal verläuft, gibt‘s hier einige Hinweise im Überblick.

Mountainbike, Trekking-Bike oder Rennrad – wer sich ein neues Bike anschaffen möchte, hat die Qual der Wahl. Die Angebotspalette ist riesig und besonders als Laie verliert man schnell den Überblick. Schon die Frage, wo man sein Bike kaufen soll, ist nicht immer leicht zu beantworten: Soll es das günstige Schnäppchen im Online-Shop sein oder doch lieber ein hochpreisiger Drahtesel vom Fachhändler? Und was genau erwartet man von seiner Neuanschaffung?


Um am Ende keine böse Überraschung zu erleben, sollte man sich im Vorfeld Gedanken machen und einige Informationen einholen. Hier die wichtigsten Grundregeln für den Fahrrad-Kauf.

Fitness, Funsport oder gemütliches Radeln – wofür wird das Bike genutzt?

Bevor man den undurchsichtigen Bike-Dschungel durchstöbert, sollte man den Einsatzbereich des Bikes bestimmen. Als eingefleischter Rennradler oder Mountainbiker weiß man natürlich, welcher Fahrradtyp es sein soll. Wer den Drahtesel jedoch hauptsächlich als „Nutzfahrzeug“ sieht oder nur gelegentlich zur Steigerung der Fitness in die Pedalen tritt, ist mit einem auf Sportlichkeit oder Geländetauglichkeit ausgerichteten Bike vielleicht schlecht beraten. Statt ausgefallenem Look und technischer Raffinessen sollte es hier vor allem praktisch zugehen: Ein großer Gepäckträger, eine solide Fahrradkorb-Vorrichtung und ein bequemer Sattel – das sind die Dinge, die nun beim Kauf den Ausschlag geben. Auch auf Faktoren wie die Gewährleistung der Verkehrssicherheit und eine optimale Unterstützung für den Rücken beim langen Fahren sollte streng geachtet werden.

Das neue Bike: Budget und Ausstattung

Die große Frage: Wie viel Geld bin ich bereit auszugeben? Um an der Kasse keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte man sich vor dem Kauf ein festes Budget setzen und auch in einem dazu passenden Preissegment suchen. Grundsätzlich gilt: Wer Wert auf einen gewissen Qualitätsstandard legt und länger etwas von seinem Bike haben möchte, sollte Angebote unter 500 Euro meiden. Bis 1.000 Euro befindet man sich zwar immer noch in der unteren Preisklasse, kann aber durchaus schon etwas für sein Geld erwarten – nach oben sind wie immer keine Grenzen gesetzt. Kleiner Tipp: Achten Sie beim Kauf ihres Bikes auf den Zeitpunkt – in der Nebensaison, also etwa von Oktober bis März, kann man so manches Schnäppchen machen, wenn es nicht das aktuellste Modell sein muss.

Auch in Sachen Ausstattung lohnt es sich bereits im Vorfeld, eine exakte Vorstellung der eigenen Ansprüche zu entwickeln – so kann unter Umständen noch einmal ordentlich gespart werden. Wer beispielsweise ausschließlich im ebenen Stadtgebiet unterwegs ist, benötigt nicht unbedingt eine 24er Gangschaltung. Auch auf eine Federgabel kann im Straßenverkehr verzichtet werden.


Das neue Bike: Online-Shop oder Fachhändler?

Der Entschluss ist gefasst: Statt Auto, Bus und Bahn zu nutzen, soll mit einem neuen Bike etwas für Fitness und Gesundheit getan werden. Doch kann der Kauf bequem per Mausklick erfolgen oder sollte man doch eher den Fahrrad-Fachhändler aufsuchen?

Grundsätzlich spricht nichts gegen einen Online-Kauf: Hier wird die mit Abstand größte Auswahl geboten und man hat zudem die Möglichkeit, die Preise der Bikes zu vergleichen. Wichtig ist beim Kauf in Internet jedoch, sich nicht von den zahlreichen Billig-Angeboten verlocken zu lassen. Zudem sollte immer ein scharfer Blick auf Lieferumfang, Lieferzeiten und Versandkosten geworfen werden. Nicht selten werden die Modelle in Einzelteilen geliefert, auch das gilt es zu bedenken.

Ein Kauf beim Fachhändler hat den Vorteil, dass man einen Experten zur Hand hat. Dieser wird einem helfen, das perfekt auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmten Bike zu finden. Zudem kann gleich vor Ort eine Probefahrt gemacht werden. Passen Bike und Biker nicht recht zusammen, wird ein anderes Modell gesucht. Beim Online-Kauf wäre dies mit der umständlichen Prozedur einer Rücksendung verbunden. Meist wird darauf verzichtet und der Neukauf damit von Anfang an zum Kompromiss. Eine ideale Beziehung sieht anders aus. Viele Komponenten am Bike besitzen allerdings genug Spielraum, um sie auch später noch individuell anzupassen. 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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