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 So erkennen Sie einen guten Spinning-Kurs
Fitness | 23.05.2016

Spinning: die beste Kurs-Auswahl

So erkennen Sie einen guten Spinning-Kurs

So erkennen Sie einen guten Spinning-Kurs. Spinning: Fitness-Workout mit Gleichgesinnten im Kurs (Quelle: Thinkstock )
Spinning: Fitness-Workout mit Gleichgesinnten im Kurs
Bild: Thinkstock
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Seit Jahren ist Spinning einer der führenden Fitness-Trends. Weltweit schwingen sich begeisterte Indoor-Radler zu motivierenden Beats in den Sattel und schwitzen was das Zeug hält. Doch wie erkennt man bei dem riesigen Angebot einen guten Spinning-Kurs?

Spinning ist auf dem Vormarsch. Millionen begeisterte Stand-Bike-Radlern strömen täglich weltweit in die Fitness-Studios, um kräftig in die Pedalen zu treten. Und das nicht ohne Grund: Beim Spinning kann man sich nicht nur ungeliebte Pfunde abstrampeln und die Fitness steigern, auch die Herz-Gesundheit lässt sich auf dem Indoor-Bike hervorragend stärken. Nicht zuletzt macht das gemeinsame Training zur Musik richtig Spaß und fördert den Stressabbau. Mit rund 200.000 zertifizierten Spinning-Instruktoren und über 30.000 lizensierten Spinning-Studios in 80 Ländern ist das Angebot riesig – wie aber erkennt man eigentlich einen guten Spinning-Kurs?


Spinning-Kurs: Aufnahmegespräch und Anamnese

Die Wahl des geeigneten Spinning-Kurses beginnt schon beim Aufnahmegespräch. Bevor es in den Sattel geht, sollten eine detaillierte Anamnese und ein fundierter Leistungscheck durchgeführt werden – entweder vom Studio-Personal oder besser noch vom Instruktor selbst.

Trainingszustand, sportliche Vorerfahrung, gesundheitliche Beschwerden – all diese Punkte spielen für das folgende Training eine erhebliche Rolle und sollten der Gesundheit zuliebe auf keinen Fall vernachlässigt werden. Nur ein Coach, der die individuelle Verfassung seiner Kursteilnehmer kennt, kann auch das Training effizient und risikoarm gestalten.

Seien Sie bei der Anamnese ehrlich zu sich selbst! Auch kleinere Maleschen können von Bedeutung sein.

Spinning-Kurs: Der Umgang miteinander

Der Umgang der Gruppenmitglieder untereinander ist ein aufschlussreicher Indikator für die Qualität des Spinning-Kurses. Zwar sitzt beim Indoor-Radeln jeder auf seinem eigenen Bike, die Gruppendynamik spielt beim Spinning jedoch eine erhebliche Rolle. In Kombination mit der Musik sorgt das Training miteinander für den notwendigen Motivationsschub. Wer sich gut aufgehoben fühlt, bleibt dauerhaft am Ball. Eine freundliche Begrüßung, angeregte Gespräche zwischen den Teilnehmern und ein engagierter Coach deuten auf einen regen Austausch und damit auch auf ein gutes Workout hin.

Spinning-Kurs: Abwechslung und Intensität beim Training

Als Neueinsteiger ist es schwer, die Qualität des Workouts aus sportlicher Sicht zu beurteilen. Das ist aber auch nicht zwingend, denn oft ist das subjektive Empfinden mehr wert, als technische oder sportwissenschaftliche Standards. Wichtigste Voraussetzung für das Training ist: Sie sind bereit, richtig Gas zu geben und beißen sich auch bei wirklich anstrengenden Phasen durch.


Nach der etwa zehnminütigen Erwärmung gestaltet ein guter Instruktor das Training vielschichtig und abwechslungsreich. Angst vor monotonen Strampel-Einheiten muss also niemand haben. Zudem lernen die Coaches während ihrer Ausbildung, die Teilnehmer mit Humor und motivierenden Kommandos auch durch die intensiven Phasen zu bringen. So mancher Freizeitsportler hat sich da schon gewundert, wie schnell das Training vorüber gegangen ist.

Spinning: Welche Resultate sind zu erwarten?

Geschafft, das erste Spinning-Workout ist überstanden. Wer sich nun wohlig erschöpft auf die Bank in der Umkleidekabine nieder lässt und an so ziemlich gar nichts denkt, der hat wahrscheinlich alles richtig gemacht. Blässe, Übelkeit oder Herzrasen auch einige Zeit nach dem Training deuten dagegen auf eine Überlastung hin – in diesem Fall sollte das Gespräch mit dem Instruktor gesucht werden.

Sie machen nun schon seit einigen Wochen etwas für Fitness und Gesundheit und gehen regelmäßig zum Spinning? Dann sollte Sie nicht nur eine optische Veränderung bemerken, sondern auch eine erhöhte Leistungsfähigkeit im Alltag feststellen. Natürlich darf man keine Wunder erwarten – für einen flachen Bauch und knackige Oberschenkel bedarf es, je nach Ausgangszustand, einiger Trainingsmonate. Wer jedoch beim Treppensteigen oder dem Schleppen von Wasserkisten keinen Unterschied zu früheren Tagen bemerkt, sollte das im Studio ansprechen. 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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