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 Crowdsourcing: Deshalb sollten Sie teilnehmen
Innovation | 03.05.2016

Innovation im Sportbusiness mit Crowdsourcing

Crowdsourcing: So profitieren auch Endkonsumenten

Crowdsourcing: Deshalb sollten Sie teilnehmen. Bei erfolgreichen Crowdsourcing-Projekten profitieren Unternehmen wie Endkonsumenten gleichermaßen. (Quelle: Thinkstock)
Bei erfolgreichen Crowdsourcing-Projekten profitieren Unternehmen wie Endkonsumenten gleichermaßen.
Bild: Thinkstock
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Produkte in einer Community testen, entwickeln oder einfach nur Ideen beitragen: Das ist Crowdsourcing. ISPO.com erklärt, warum das Konzept auch für die Nutzer etliche Vorteile bringt und richtig Freude macht.

Der Sportmarkt befindet sich in einem Umbruch: Zusammenarbeit wird in den Unternehmen immer wichtiger, die Konsumenten rücken immer mehr in den Mittelpunkt. Auf Plattformen wie ISPO OPEN INNOVATION treffen sich Verbraucher und Unternehmen, um Crowdsourcing zum Leben zu erwecken. Das Konzept Crowdsourcing ist aber nicht nur für Firmen, sondern vor allem für passionierte Sportler und Konsumenten spannend.

Bloggerin Fabienne Breucker hat das Shirt von CEP ausgiebig getestet. (Quelle: Privat)
Bloggerin Fabienne Breucker hat das Shirt von CEP ausgiebig getestet.
Bild: Privat

„Man muss die intrinsische Motivation der Menschen ansprechen“, sagt Catharina van Delden, CEO der Crowdsourcing-Agentur Innosabi. Es dürfen also keine Geschenke im Vordergrund stehen. Wer mitmacht, muss sich für das Thema begeistern, nicht für den Preis, den er erhält. Vielmehr sollte der Austausch zwischen Nutzern und Unternehmen im Fokus stehen: Wer aktiv an Diskussionen oder Tests teilnimmt, ist der erste der von neuen Entwicklungen erfährt und kann aktiv mitgestalten.

Positive Crowdsourcing Erfahrungen

Erfahrungen, die auch Fabienne Breucker gemacht hat. Die Bloggerin – unter anderem auf Instagram und Facebook aktiv – hat auf ISPO OPEN INNOVATION das CEP Wing Tech Shirt getestet: „Ich fand es gut, dass bei diesem Test immer wieder Anregungen und Vorschläge seitens CEP kamen, unter welchen Bedingungen und Aktivitäten man das Shirt testen sollte. Dadurch habe ich ausführlicher getestet als sonst. Auch die anderen Tester haben mich animiert, von ihnen bereits getestete Dinge selbst auszuprobieren, um zu sehen, ob ich die gleichen Erfahrungen mache.“


So liefert CEP die Idee und das Produkt, die Community gibt das Feedback: „Den Austausch über die Plattform empfand ich als sehr motivierend, da man die Erfahrungen und Erlebnisse schnell austauschen kann “, sagt Tester Waldemar Kabut (hier auf Instagram). „Dabei findet man ständig Anregungen, das Produkt auf andere Art und Weise zu testen.“

Nun befindet sich das Projekt von CEP und ISPO in der Diskussionsphase, User und Unternehmen tauschen Erfahrungen aus: Wie kann Sportbekleidung – mit Unterstützung bei Bewegungsabläufen und Körperhaltung – dazu beitragen, dass der Körper gesund bleibt und gleichzeitig Bestleistungen möglich werden?

Gerade Nutzer mit einer großen Expertise melden sich für Crowdsourcing-Projekte, doch auch Quereinsteiger sind gern gesehen, da sie einen ganz neuen Blickwinkel in die Diskussion bringen. Die Benefits für die Teilnehmer hat die Hans-Böckler-Stiftung, das Forschungswerk des Deutschen Gewerkschaftsbundes, in einer Studie zusammengefasst:

Vorteile der Teilnehmer am Crowdsourcing

  • Freude: Wer einen Job übernimmt, macht das, weil es ihm Freude bereitet. Kann man bei seinem Hobby auch noch seine Expertise zeigen und ein Produkt testen oder weiterentwickeln, ist das ein zusätzlicher Anreiz.
  • Sozialer Austausch: Welche Erfahrungen machen die anderen Tester, welche Ideen zur Verbesserung bringen sie ein? Die Freude an einem Produkt oder einer Idee kann man mit der Crowd, die direkt involviert ist, am besten teilen.
  • Lernen: Der Satz „Das habe ich schon immer so gemacht“ kann für Mitstreiter hilfreich sein, oder über den Haufen geworfen werden. Man lernt zwangsläufig andere Perspektiven kennen und verbessert sich somit selbst und das Produkt gleich mit. Definitiv ein Vorteil für Crowd und Unternehmen.


  • Anerkennung: „Ein Statusgewinn kann ein großer Vorteil für die Teilnehmer sein“, sagt Katharina van Delden von Innosabi. Wer gute Ideen liefert, starken Input gibt, der wird ein positives Feedback bekommen.
  • Selbstmarketing: Wer Anerkennung bekommt, der macht positiv von sich reden. Fällt man in der Community positiv auf, kann das sogar zu einem Fortschritt in der eigenen Karriere führen.
  • Entlohnung: Wer sich bemüht, der möchte auch etwas zurückbekommen. Zwar darf dieses Bedürfnis nicht die Hauptmotivation sein, aber die meisten Crowdsourcees (rund 72 Prozent) erhalten am Ende doch eine finanzielle oder materielle Belohnung. Beim Test des Wing Tech Shirts dürfen alle Tester das innovative Shirt behalten. 
ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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