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 Für Pedalritter: 3x NRW mit dem Bike
Outdoor | 20.05.2016

Die schönsten Fahrrad-Touren in Nordrhein-Westfalen

Mit dem Fahrrad: 3x NRW mit dem Bike

Für Pedalritter: 3x NRW mit dem Bike. Mit dem Bike durch die Eifel – Radtouren in Nordrhein-Westfalen (Quelle: Thinkstock )
Mit dem Bike durch die Eifel – Radtouren in Nordrhein-Westfalen
Bild: Thinkstock
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Ob der Gesundheit zuliebe oder einfach aus Spaß am Radeln – wer mit dem Bike auf Deutschlands Radwegen unterwegs ist, lernt seine Heimat auf eine ganz neue Weise kennen. Entlang von Burgen, Weinbergen bis hin zum Meer – radeln in Nordrhein-Westfalen.

Radeln in Deutschlands Fahrradland Nr. 1: Mit insgesamt 13.800 Kilometern Radwegenetz ist Nordrhein-Westfalen Spitzenreiter in der Bundesrepublik. Vorbei an prunkvollen Burgen, geschichtsträchtigen Industrie-Denkmälern und malerischen Weinanbau-Gebieten führen zahlreiche reizvolle Routen: entspannte Touren Hobby-Radler ebenso wie anspruchsvollere Trails, auf denen eingefleischte Biker ihre Fitness unter Beweis stellen können. In Deutschlands einwohnerreichstem Bundesland kommen Freunde des Drahtesels voll auf ihre Kosten.


Bike-Tour Nr.1: Ahr, Erft und Rhein – drei Flüsse und jede Menge Burgen

Ausgangspunkt der knapp 300 Kilometer langen Drei-Flüsse-Tour ist Bonn. Nachdem man den Trubel der Stadt hinter sich gelassen hat, geht es zunächst in südlicher Richtung das Rheinufer entlang. Die malerische Rheinlandschaft bietet vom Bike aus ein herrliches Panorama, zahlreiche Fähren und Brücken laden zur Überquerung des gewaltigen Stroms ein. Auf Höhe der Ortschaft Remagen macht die Route schließlich einen Bogen und es geht weiter nach Südwesten in Richtung Ahrtal.

Hier bietet sich dem Radler eine malerische Landschaft aus Weinhängen in Südlage und teils pittoresken Felsformationen, die die Ahr im Laufe der Jahrtausende in das Ahrgebirge gehöhlt hat. Geschichtsfreunden ist ein Abstecher in die historischen Orte Ahrweiler und Blankenheim zu empfehlen, Weinkenner- und Genießer können in zahlreichen Weingütern regionale Tropfen probieren. Vom „Tal des Rotweins“ geht es schließlich nach Norden in den Landkreis Euskirchen, wo sich eine Rast an der Erftquelle anbietet. Weiter nördlich erstreckt sich eine besonders geschichtsträchtige Landschaft: Mittelalterliche Burgen, Bauwerke aus Zeiten der Industrialisierung und Relikte aus der Antike sorgen für abwechslungsreiche Stunden auf dem Bike. An der Mündung der Erft angekommen, geht es schließlich in südlicher Richtung vorbei an der Metropole Köln zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

Bike-Tour Nr. 2: Felsen und Stauseen – mit dem Drahtesel durch die Eifel

Für diese Radtour, die Eifel-Höhen-Route, sollte man eine gewisse Fitness mitbringen, denn es geht über 230 Kilometer durch die hügelige Region der Eifel. Aufs Bike geschwungen und los geht‘s: Gestartet wird in Blankenheim, wobei es nach einem südöstlichen Schlenker immer gen Westen geht. Entlang der Ortschaften Dahlem und Hellenthal – hier ist ein Stopp an der Greifvogelstation zu empfehlen – verläuft die Route nun über teilweise recht steile Anstiege.


Neben drei riesigen Stauseen erregt hier vor allem die bizarre Felslandschaft Aufsehen. Schließlich wird der Nationalpark Eifel erreicht, dessen einzigartige Natur man am besten auf einer Ranger-Tour erkundet. Ebenfalls einen Besuch wert und vor allem für Familien ein echtes Highlight, ist der Erlebniswelt Eifeltor. Historisch interessierte Radler kommen zum Beispiel bei der Senfmühle in Monschau und den mehr als 2.000 Jahre alte Ruinenreste römische Aquädukte voll auf ihre Kosten. Die Rundtour endet schließlich wieder in Blankenheim.

Bike-Tour Nr. 3: Entlang der Ems bis an die Nordseeküste

Was gibt es Schöneres, als mit dem Bike bis ans Meer zu radeln? Ausgangspunkt ist dieses Mal der berühmt-berüchtigte Teutoburger Wald, in dem die Römer vor über 2.000 Jahren in der Varusschlacht eine vernichtende Niederlage gegen die Germanen einstecken mussten. Mit dem Bike starten wir im Quellort Hövelhof auf den Emsradweg. Durch Kiefernwälder und kleine Marschen, über Sanddünen und durch historische Fachwerkstädte folgt die Route dem Verlauf der noch nicht allzu stattlichen Ems. Wir passieren das Münsterland mit seinen zahlreichen Wasserschlössern – hier lohnt sich ein Abstecher nach Münster selbst – bis sich die grünen Weiten des Emslands vor einem ausbreiten.

Die Nähe zum Meer macht sich nun immer mehr bemerkbar: Salzige Seeluft, optimal, um der Gesundheit etwas Gutes zu tun, und flaches Land, wohin man seinen Blick auch wendet. Die zahlreichen Boote und Schiffe in der Hafenstadt Papenburg bestätigen schließlich die Anwesenheit des Meeres. So erreichen wir Emden und damit die Nordsee. 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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