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 Sinnvoller Zusatz oder purer Spaß – Fünf Top-Gadgets fürs Bike
Outdoor | 27.04.2016

Die heißesten Zubehör-Trends für Fahrräder

Sinnvoller Zusatz oder purer Spaß – Fünf Top-Gadgets fürs Bike

Sinnvoller Zusatz oder purer Spaß – Fünf Top-Gadgets fürs Bike. Gadgets fürs Bike? Machen das Leben bunter! (Quelle: Thinkstock )
Gadgets fürs Bike? Machen das Leben bunter!
Bild: Thinkstock
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LED-Speichen, Sound-Box, Strom-Dynamo – ständig kommen neue Spielereien auf den Markt, mit denen sich das Bike aufrüsten lässt. Nicht alle Gadgets sind sinnvolles Zubehör, Spaß machen sie jedoch fast alle. Fünf brandaktuelle Zubehör-Trends fürs Bike.

Das Fahrrad als reines Transportmittel? Das war einmal. Die Drahtesel von heute punkten mit zahlreichen Gadgets und technischen Spielereien. Sie können weit mehr, als den Fahrer von A nach B zu kutschieren. Sound-Boxen, die die Fahrtgeräusche eines Motorrads imitieren, LEDs, die die Speichen bei Dunkelheit in schillerndes Licht tauchen, oder Ladegeräte für Smartphones, bei dem der Strom durchs Radeln erzeugt wird – es ist so ziemlich alles dabei. Ob sinnvolles Zubehör oder alberne Spielerei: Spaß machen die Gadgets in jedem Fall und die Zeit im Sattel wird so abwechslungsreicher. Hier einige der heißesten Zubehör-Trends im Überblick.


Tuning fürs Bike – der „Relo“-Steckantrieb

Das Elektro-Bike liegt voll im Trend, fast ohne Anstrengung und Muskelkraft kommt man mit den frisierten Drahteseln ans Ziel. Aber hat das E-Bike überhaupt noch etwas mit dem eigentlichen Radeln zu tun? Was ist beispielsweise mit den positiven Auswirkungen auf Gesundheit und Fitness? In diesem Punkt scheiden sich die Geister – dabei hätten auch eingefleischte Radler sicher manchmal nichts gegen ein wenig Unterstützung einzuwenden. Mit dem „Relo“-Steckantrieb ist das jetzt möglich. Ist das Getriebe einmal montiert, kann der 3 Kilogramm schwere 250 Watt Motor ganz bequem angesteckt und wieder abgenommen werden. Via Bluetooth wird dann kinderleicht zwischen Motorantrieb und Muskelkraft hin- und her geschaltet – ideal, wenn einem auf den letzten Metern doch noch die Puste ausgeht. Mit einem Preis von 2.200 Euro für das Basis-Set ist die Zusatzhilfe fürs Bike jedoch nicht gerade ein Schnäppchen.

Bike und Zelt – der Bikamper

Wer mit dem Bike auf Tour geht und von der Dunkelheit überrascht werden sollte, hat mit diesem Gadget eine Sorge weniger. Beim Bikamper handelt es sich um ein 1,3 Kilogramm schweres Ein-Mann-Zelt, das problemlos in jeden Rucksack passt. In wenigen Minuten aufgebaut, hat man die perfekte Übernachtungsmöglichkeit für unterwegs. Das Beste daran: Die Konstruktion kommt völlig ohne Stangen aus, denn als Halterung dient das Bike. Kostenpunkt: rund 300 Euro.

Selbst ist der Mann – Strom durch Muskelkraft

Mit dem Bike auf weiter Flur und keinen blassen Schimmer wo es langgeht? Wenn dann auch noch der Smartphone-Akku schlapp macht, kann es schon mal ungemütlich werden. Doch auch für diese Situation gibt es nun das passende Fahrradzubehör – und wer eine ordentliche Portion Fitness mitbringt, ist klar im Vorteil. Mit dem Dynamo-Ladegerät fürs Bike produziert man den Strom nämlich kurzerhand selbst. Kräftig in die Pedalen treten, schon hat man genug Energie, um sein Smartphone wieder aufzuladen. Ab circa 120 Euro ist das praktische Gadget im Handel erhältlich.


Bike-Vergnügen pur mit der ActionCam „Garmin Virb“

Aus der Ego-Perspektive mit Vollgas über Stock und Stein – da fühlt man sich, als säße man selbst im Sattel. Mit der extrem robusten, Full HD-fähigen ActionCam „Virb“ von „Garmin“ lassen sich halsbrecherische Fahrmanöver jetzt noch realistischer festhalten. Der gyroskopische Bildstabilisator sorgt zudem für eine ruhige Kameraführung. Besonders praktisch: Durch ein integriertes GPS-Gerät werden die Daten zum eigenen Standort direkt in das Videomaterial eingebunden. Zusätzlich können per Brustsensor auch Daten zur eigenen Fitness und Gesundheit wie Powermeter oder Herzfrequenz gemessen werden. Die „Garmin Virb“ gibt‘s ab circa 300 Euro.

Nächtliche Lichterspiele – LED-Speichen-Lichter fürs Bike

Für jede Menge Aufmerksamkeit sorgen sogenannte LED-Speichen-Lichter. Durch die Drehung des Rads werden die einzelnen Lichter schnell zu einer bunten Mischung aus leuchtenden Farben und Formen. Sieht spektakulär aus und ist mit einem Preis von rund 20 Euro durchaus erschwinglich. Großer Nachteil: Leider sind farbenfrohen Speichen-Lichter im öffentlichen Straßenverkehr noch nicht zugelassen. Wer es leuchten lassen will, muss auf privates Gelände ausweichen.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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