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 Digitale Helfer: Zehn Argumente für eine Lauf-App
Running | 27.04.2016

Top 10: Gründe für eine Lauf-App

Digitale Helfer: Zehn Argumente für eine Lauf-App

Digitale Helfer: Zehn Argumente für eine Lauf-App. Lauf-Daten für ein optimiertes Training – inzwischen unverzichtbar  (Quelle: Thinkstock )
Lauf-Daten für ein optimiertes Training – inzwischen unverzichtbar
Bild: Thinkstock
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Sie nehmen keinen Platz weg und können unser Fitness- und Lauftraining erheblich erleichtern. Lauf-Apps wie „Runtastic“ und Co. sind auf dem Vormarsch und erobern unsere Smartphones. Zehn Gründe, die für die kleinen Trainingshelfer sprechen.

„Runtastic“, „RunKeeperPro“ oder „Sportic“ – die Auswahl an Lauf-Apps fürs Smartphone ist mittlerweile riesig. Mit den digitalen Trainingsprogrammen lässt sich das eigene Workout immer und überall detailliert überwachen – so können auch Hobbysportler trainieren wie die Profis. Ob Herzfrequenz, Kalorienverbrauch oder Schrittzähler: Zahlreiche Daten geben Aufschluss über den individuellen Stand von Fitness und Gesundheit und ermöglichen damit eine strukturierte Trainingsplanung. Der eigene Trainingsfortschritt wird dadurch nicht nur objektiv messbar, zu intensive Belastungen und das gefürchtete Übertraining können so bereits im Vorfeld abgewendet werden. Und auch in Sachen Motivation können „Runtastic“ und Co. eine echte Unterstützung sein. Zehn Gründe, die für das Training mit einer Lauf-App sprechen.


Grund Nr. 1 – die Gesundheit im Blick

Einer der größten Vorteile von Lauf-Apps ist die Aufzeichnung essentieller Daten zur eigenen Gesundheit. Insbesondere bei Einsteigern und älteren Athleten ist die Herzfrequenz einer der aufschlussreichsten Parameter zum aktuellen Fitness- und Gesundheitszustand und sollte kontinuierlichen überwacht werden.

Auch besonders ambitionierte, fortgeschrittene Athleten schießen gerne einmal über das gesunde Maß hinaus und riskieren dadurch Verletzungen und Symptome eines Übertrainings. Wer seine Herzfrequenz im Auge behält, ist auf der sicheren Seite. Aber auch andere Faktoren spielen eine wichtige Rolle. So kann bei der App „Runtastic“ beispielsweise der Flüssigkeitshaushalt überwacht werden – vor allem bei Hitze eine extrem hilfreiche Funktion.

Grund Nr. 2 – progressives und professionelles Training

Wer seine Leistung steigern will, muss auch entsprechend trainieren. Progression ist hier das Stichwort: Egal ob das Ziel Konditionsaufbau oder Abnehmen heißt – damit der Leistungsfortschritt bemerkt werden kann, müssen die Trainingsdaten dokumentiert und analysiert werden. Ob Grad der Steigung, Tempo oder zurückgelegte Distanz - GPS-gesteuerte Lauf-Apps wie „Runtastic“ ermöglichen eine detaillierte Aufzeichnung der Trainingsdaten. Das eigene Workout lässt sich dadurch individuell planen und bei Bedarf modifizieren.

Grund Nr. 3 – Motivation durch eigene Herausforderungen

Ebenfalls ein echter Vorteil der Lauf-Apps: Die zusätzliche Motivation. Mit Apps wie „Runkeeper“ oder „Runtastic“ lassen sich eigene Ziele setzen – egal ob Abnehmen, Grund-Fitness steigern oder Marathonvorbereitung. Schritt für Schritt nähert man sich so dem Ziel und hat durch die gesammelten Daten den eigenen Fortschritt immer im Blick. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, bereits bestehende Leistungen und Rekorde erneut „herauszufordern“. Dies funktioniert via Online-Plattformen und Social Media auch mit den Leistungen anderer Athleten – Motivation pur.

Grund Nr. 4 – Interaktivität

Womit wir beim nächsten Vorteil wären, der Interaktivität. Alle gesammelten Daten können bequem auf den Laptop oder PC geladen und via Facebook, Instagram etc. mit einer riesigen Online-Gemeinde geteilt werden. Läufer aus aller Welt können sich so miteinander austauschen, ihre Leistungen vergleichen und gegeneinander antreten. Zusatzfunktionen wie virtuelle Anfeuerungsrufe und Applaus sorgen für ein echtes Gemeinschaftsgefühl, auch wenn man sich gerade über einen einsamen Waldweg schleppt. Das hilft, auf den letzten Metern nicht schlapp zu machen.

Grund Nr. 5 – bequemes und einfaches Handling

Das Handling ist bei den gängigen Apps wie „Runtastic“ oder „Runkeeper“ kinderleicht, die Trainingstauglichkeit damit gewährleistet. Störende Kabel oder sperrige Messgeräte – Fehlanzeige. Per Armband oder Brustgurt werden die Körperdaten erfasst, alles Wichtige zu Strecke, Geschwindigkeit und Standort übermittelt ein Satellit via GPS. Im Anschluss können die gesammelten Informationen bequem per Bluetooth auf den Computer übertragen werden.

Grund Nr. 6 – auf andere Sportarten übertragbar

Die meisten der kleinen Datensammler sind nicht ausschließlich aufs Laufen reduziert. So ist beispielsweise die App „Runtastic“ auch fürs Radfahren, Schwimmen, Skifahren oder Reiten geeignet. Wenn die Füße also einmal müde sind, kann man sich ohne Probleme auf den Drahtesel schwingen und das Training im Sattel fortsetzen.


Grund Nr. 7 – neue Laufreviere entdecken

Alle Strecken in der Umgebung sind abgegrast und die Lust aufs Laufen immer noch nicht gestillt? Auch hier können Lauf-Apps Abhilfe schaffen. Die kleinen Trainingshelfer beinhalten nämlich eine ordentliche Sammlung toller Wege und Pfade für Freunde des Laufsport und andere Outdoor-Sportler.

Grund Nr. 8 – geringer Kostenaufwand

Großer Nutzen, geringer Kostenaufwand: Preislich lassen „Runtastic“ und Co. jeden Personaltrainer alt aussehen. So gibt es die meisten Apps sogar als kostenlose Variante, allerdings sind diese zumeist mit Einschränkungen verbunden. Für Einsteiger, die erst einmal ein Gefühl fürs Laufen bekommen wollen, sind die Gratis-Versionen jedoch völlig ausreichend. Wer Zugang zu allen Funktionen haben will, kommt mit Preisen von 1,99 - bis 4,99 Euro („Runtastic Pro-Version) immer noch günstig davon.

Grund Nr. 9 – gezielte Trainingspläne

Für einen Kauf der Trainingshelfer – sowohl bei den kostenpflichtigen, als auch bei zahlreichen kostenlosen Versionen – spricht die große Auswahl an bereits erstellten Trainingsplänen. Insbesondere Anfänger können ihr Training so von Beginn an sinnvoll gestalten und müssen sich die notwendigen Informationen nicht mühevoll zusammensuchen.

Grund Nr. 10 - mehr Biss

Die Handy-Tools zwingen den Läufer zur Disziplin. Schludrigkeiten fallen sofort auf. Zudem beschäftigt man sich durch „Runtastic“ und Co. wesentlich intensiver mit der Materie an sich – und entwickelt automatisch ein Bewusstsein für Stichworte wie Herzfrequenz, Tempo und Distanz. So entsteht eine stärkere Fokussierung auf das Training. 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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