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 Mitten durchs Gelände: 10 Gründe für ein MTB
Outdoor | 27.04.2016

Top10: Gründe für ein Mountainbike

Mitten durchs Gelände: 10 Gründe für ein Mountainbike

Mitten durchs Gelände: 10 Gründe für ein MTB. Mit dem Mountainbike durchs Gelände – fast unbegrenzte Möglichkeiten (Quelle: Thinkstock )
Mit dem Mountainbike durchs Gelände – fast unbegrenzte Möglichkeiten
Bild: Thinkstock
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Kaum eine Fahrrad-Variante erfreut sich so großer Beliebtheit wie das Mountainbike. Von den ersten Gelände-Bikes der früher 1970ern hat sich das MTB zu einem echten Hightech-Allrounder entwickelt. Doch was macht das Rad mit den breiten Reifen eigentlich so besonders? Zehn Argumente für das MTB.

Ob steinige Gebirgspfade, staubige Schotterpisten oder rasante Downhill-Action – für Mountainbiker ist keine Gelände zu schwer. Schon in den 1970er Jahren bastelten in Kalifornien, USA, findige Fahrrad-Freaks so lange an ihren Drahteseln, bis sie auch abseits befestigter Wege funktionierten. Ein Kult war geboren: Bis heute ist das Bike mit den breiten Reifen ein echter Kassenschlager und erfreut sich sowohl bei eingefleischten Bikern und Hobbyradlern größter Beliebtheit. Aus den klobigen „Cruisern“ der Siebziger entwickelten sich nach und nach die ultraleichten Carbon-Bikes von heute – Federgabel, Gangschaltung, Scheibenbremse: Die Mountainbikes von heute sind Technikwunder, mit denen Fahrspaß garantiert ist. Doch was ist eigentlich das Besondere am Mountainbike? 10 Gründe, die für das Gelände-Bike sprechen.


Grund Nr. 1 – ab ins Grüne

Stundenlange Radtouren auf Asphaltpisten – da kann schnell Langeweile aufkommen. Spannender und vor allem abwechslungsreicher ist es, sich mitsamt Drahtesel in unerschlossenes Gelände zu wagen. Ob Gebirge, Wald oder Wüste, abseits der befestigten Wege kann das Mountainbike so richtig zeigen, was es drauf hat. Statt monotonem Dauer-Radeln geht es hier entlang enger Kurven und steiler Abfahrten über Stock und Stein. Neben jeder Menge Spaß und Action gelangt man so auch an Ort in der Natur, die man sonst vielleicht niemals zu Gesicht bekommen hätte.

Grund Nr. 2 – fit mit dem Bike

Der Ritt durchs Gelände hat einen weiteren Vorteil: Der ständige Wechsel zwischen intensiver Belastung und entspannten Phasen ist ideal für Stoffwechsel, Fettverbrennung und Fitness – kurz das perfekte Workout. Forscher sind sich mittlerweile einig: Langanhaltende, gleichförmige Ausdauerbelastungen sind nicht der beste Weg, um überschüssige Pfunde zu verlieren und seine Fitness zu steigern. Die abwechslungsreiche Fahrt durchs Gelände gleicht von der Belastung her jedoch eher dem hochintensiven Intervalltraining und ist, im Gegensatz zum normalen Radeln auf der Straße, gut geeignet, um eine paar Pfunde zu verlieren und der Gesundheit etwas Gutes zu tun.

Grund Nr. 3 – Koordination, Gleichgewicht, Reaktion

Extrem gefordert sind im Gelände auch Koordination, Gleichgewicht und Reaktionsvermögen. Wer mit Highspeed über unwegsamen Untergrund braust, Bäumen ausweicht und über plötzlich auftauchendes Wurzelwerk springt, muss seinen Körper im Griff haben. Zu den positiven Effekten für Fitness und Gesundheit gesellen sich also auch noch das Balance- und Reflexe-Training.

Grund Nr. 4 – Technik-Freaks und Bastler kommen auf ihre Kosten

Scheibenbremse, 24-Gangschaltung, Federgabel, Carbon-Rahmen – längst ist das Gelände-Bike nicht mehr nur ein einfacher Drahtesel mit Reifen, Gestell und Pedalen. Die aktuellen Bikes sind Hightech-Geräte, wobei sich die Anbieter ständig mit technischen Innovationen zu übertreffen versuchen. Für Technikfreunde und Tüftler sind das paradiesische Zustände. Wenn der Markt boomt ist auch das Angebot riesig – wer also Spaß am Schrauben hat, ist längst nicht mehr nur auf fabrikfertige Modelle angewiesen, sondern kann sich sein Bike individuell zusammenstellen.

Grund Nr. 5 – das Mountainbike als Sportgerät

Bunny Hops, Drops oder Backflips – bei diesen eigentümlichen Begriffen handelt es sich um einen winzigen Ausschnitt aus der Trickkiste, die das Mountainbike eröffnet. Im Gegensatz zum Straßenrad ist das Gelände-Bike nämlich ein anerkanntes Sportgerät, das sogar mit einer eigenen Disziplin bei den Olympischen Spielen vertreten ist. Keine andere Variante des Drahtesels bietet einen so große Vielfalt an Tricks und bringt einen trotzdem verhältnismäßig bequem von A nach B.

Grund Nr. 6 – Sport und Spaß zum überschaubaren Preis

Zugegeben, ganz billig ist ein neues Mountainbike nicht. Gute Räder, die nicht schon nach ein paar Kilometern erste Anzeichen von Schwäche aufweisen, gibt es ab circa 500 Euro. Rechnet man nun noch den Helm hinzu, der Pflicht sein sollte, und eventuell Handschuhe und Knieschoner, liegt man bei rund 600 bis 650 Euro. Nicht gerade wenig, werden viele denken. Wer sein Bike jedoch pflegt und ein paar Basics beherrscht, kann es jahrelang uneingeschränkt nutzen, ohne weitere Ausgaben einplanen zu müssen. Im Vergleich kostet eine Mitgliedschaft im Fitness-Studio schon nach einem Jahr circa 400 bis 500 Euro.


Grund Nr. 7 – für jeden geeignet

Ob adrenalin-geladener Mountainbike-Profi oder betagter Neueinsteiger – Mountainbiking ist für alle Altersgruppen und Leistungsniveaus geeignet. Insbesondere bei Knie- oder Hüftbeschwerden kann sich das Radeln nach unterschiedlichen Intensitäten sogar positiv auswirken. Die Gelenke werden geschont und die Muskulatur wird aufgebaut. Zudem ist der Radsport kinderleicht zu erlernen.

Grund Nr. 8 – im Rudel oder allein

Im Gegensatz zu manch anderer Sportart hat das Mountainbiking noch einen weiteren Vorteil: die völlige Autonomie. Was gibt es Schöneres, als sich mit ein paar guten Freunden zu verabreden, und einen gemeinsamen Ritt durchs Gelände zu starten? Route, Intensität, Pausen – all das kann völlig unabhängig festgelegt werden. Und wenn man mal keine Lust auf gar nichts hat, ist eine einsame Tour ins Grüne häufig ein ausgezeichneter Muntermacher.

Grund Nr. 9 – leicht und kompakt

Das Transportproblem des Bikes ist mittlerweile eigentlich keines mehr. Die heutigen MTBs sind kompakt und ultraleicht, um die zehn Kilogramm liegt der Richtwert. Meist lassen sie sich auch mit wenigen Handgriffen auf dem Auto befestigen. Sperrige Dachgepäckträger und wackelnde Drahtesel, bei denen man aus Sorge ständig in den Rückspiegel schaut, sind Schnee von gestern.

Grund Nr. 10 – guter Look

Neben seinen Vielfalt und den ausgezeichneten Fahreigenschaften besticht das Mountainbike noch durch einen weiter Punkt: sein Aussehen. Wuchtiger Rahmen, 26-Zoll Reifen mit fettem Profil und jede Menge Technik am Lenker – der Look des Gelände-Bikes macht einiges her. Und spätestens wenn man das Summen der überbreiten Reifen auf Asphalt hört, weiß man, für welche Fahrrad-Variante man sich entscheiden sollte.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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