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 Das müssen Fitness-Schuhe beim Krafttraining können
Fitness | 21.04.2016

Was bei Fitness-Schuhen wichtig ist

Das müssen Fitness-Schuhe beim Krafttraining können

Das müssen Fitness-Schuhe beim Krafttraining können     . Der passende Schuh – beim Krafttraining darf nichts verrutschen. (Quelle: Thinkstock )
Der passende Schuh – beim Krafttraining darf nichts verrutschen.
Bild: Thinkstock
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Beim Gang ins Studio stellt sich die Frage nach den optimalen Fitness-Schuh. Ob Hantel-Training oder Zumba-Kurs: Der richtige Schuh unterstützt das Workout. Allroundschuhe sind zwar zum Ausprobieren eine gute Idee, wer sich jedoch auf das Krafttraining konzentrieren möchte, kann mit speziellen Schuhen mehr erreichen.

Jeder Sportschuh soll den Fuß schützen und den für den jeweiligen Bewegungsablauf den optimalen Halt und Stützeffekt bieten. Es geht dabei vor allem darum, Fehlbelastungen und Verletzungen auszuschließen. Dämpfung, Stabilität oder freie Beweglichkeit im Schuh sind wichtig, die Anforderungen variieren aber von Sportart zu Sportart beziehungsweise je nach Untergrund. Insofern ist ein Allroundschuh zum Crosstraining nur der Einstieg in den effektiven Freizeitsport. Wer sich entscheidet, intensiv Krafttraining zu betreiben, sollte über spezielles Schuhwerk nachdenken.


Passende Schuhe für die Gesundheit

Bei den für das Krafttraining typischen Übungen ist eine Dämpfung der Schuhe weitgehend zu vernachlässigen. Laufschuhe sind deshalb eher ungeeignet. Bei der Arbeit mit freien Gewichten und dem Hanteltraining kommt es besonders auf einen sicheren Stand und gute Bodenhaftung an. Deshalb empfehlen sich Schuhmodelle mit dünnen Sohlen, wie zum Beispiel die legendären Chucks von Converse.

Auch Barfußschuhe oder Zehen- und Ringerschuhe eignen sich für die komplexen Workouts. Gefragt sind neben einer guten Bewegungsfreiheit des Fußes die perfekte Haftung, Trittsicherheit und Rutschfestigkeit auf dem jeweiligen Untergrund.

Schuhe für das Krafttraining – Modelle mit Keil

Manchmal kann eine kleine Erhöhung auf dem Weg zum Trainingserfolg Wunder bewirken. Deshalb sind Gewichtheber-Schuhe, die im Fersenbereich mit einem Keil ausgestattet sind, zum Beispiel bei Kniebeugen und beim Kreuzheben zu empfehlen. Im besten Fall pushen sie den Effekt des Krafttrainings, eben weil die Kraft effektiver übertragen wird.

Die keilförmige Erhöhung sichert eine Fuß- und Beinstellung, die die Knie beim Beugen entlastet. Beim Kreuzheben sorgt sie zudem für eine stärkere Beanspruchung und Aktivierung der Muskeln in den hinteren Oberschenkeln und im Po-Bereich.


Positiv bei Gewichtheber-Schuhen wirkt auch, dass sie eine durchgehend feste Sohle besitzen. Sie gibt nicht nach und sichert mit ihrer Rutschfestigkeit den stabilen Stand. Im Inneren verfügt der Schuh bei einigen Modellen über eine zusätzliche Lasche. Der Fuß kann so in keiner Weise verrutschen, und die ideale Kraftübertragung ist gesichert.

Training ohne Schuhe – der Gesundheit zuträglich?

Immer mehr Sportler schwören auf ein Krafttraining ohne Schuhe. Bei der Arbeit mit freien Gewichten geht es anders als beim maschinenunterstützten Workout viel um Mobilität und Beweglichkeit. Wer barfuß antritt, hat beispielsweise bei Kniebeugen durch den direkten Kontakt zum Boden eine bessere Balance und die Möglichkeit zu Ausgleichbewegungen. Die Kraft in den trainierten Muskelketten von den Waden bis in die Schultern kann sich ideal entfalten und die Leistung im besten Fall steigern. Wenn also das Fitness-Studio – trotz hygienischer Bedenken – ein Krafttraining ohne Schuhe zulässt, ist es einen Versuch wert. Letztlich bleiben die eigenen Füße eher der perfekte Fitness-Schuh für heimische Gefilde.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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