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 Ernährung nach Plan – die zehn wichtigsten Gründe
Gesundheit | 21.04.2016

Top10: Gründe für einen Ernährungsplan

Ernährung nach Plan – die zehn wichtigsten Gründe

Ernährung nach Plan – die zehn wichtigsten Gründe. Bewusste Ernährung bedeutet nicht zwangsläufig Verzicht. (Quelle: Thinkstock )
Bewusste Ernährung bedeutet nicht zwangsläufig Verzicht.
Bild: Thinkstock
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Ist unser Leben nicht schon organisiert genug – braucht es wirklich noch einen Ernährungsplan? Vielleicht nicht immer, vielleicht nicht für jeden, viele Menschen können aber ganz erheblich von einer sinnvollen Planung profitieren. Wir nennen die zehn wichtigsten Argumente dafür.

Grund Nr.1 – ein Ernährungsplan schafft Bewusstsein

Der Mensch isst und trinkt jeden Tag, oft gedankenlos und nebenbei. Dabei zählt die Nahrung zu den wichtigsten Faktoren, die unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden beeinflussen. Gemessen an der Bedeutung des Essens / Trinkens für unseren Körper räumen viele Menschen dem Thema einen geradezu beängstigend geringen Stellenwert ein. Ein Ernährungsplan, wie immer er konkret aussieht, ändert das. Planen heißt Auseinandersetzung im Sinne einer höheren Lebensqualität.


Grund Nr.2 – eine Ernährungsumstellung braucht Planung

Sie wollen abnehmen, massiv Muskeln aufbauen oder künftig vegan leben? Vorhaben dieser Art setzen neben einem festen Willen ein gewisses Knowhow voraus. Wer nicht weiß, ob es zum Muskelaufbau eher Proteine oder Kohlenhydrate braucht, wird im Fitness-Studio womöglich umsonst schwitzen. Wer einen Ernährungsplan erstellt oder erstellen lässt, liegt bei der Wahl von Speisen und Getränken seltener daneben. Fettnäpfchen, in fast wörtlichem Sinn, lassen sich so umgehen.

Grund Nr.3 – es gibt keinen Zielstrich

Eine Traumfigur, Fitness und Gesundheit sind keine Ziele, hinter die man einen Haken setzt. Sie sind ein Prozess, der dauerhaft gelebt werden will. Mit dem berühmten FDH – „Friss die Hälfte“ – lassen sich tatsächlich zehn Kilo von den Rippen bekommen. Noch schneller sind nach der Feier über das erreichte Ziel aber 15 Kilo wieder drauf. Und so gilt: Für FDH braucht es keinen Ernährungsplan, für die gute Figur über mehrere Sommer hinweg aber schon.

Grund Nr.4 – ohne Genuss keine Ernährungsumstellung

Auch wenn die Sache anders klingt: Ein Ernährungsplan sichert den Genuss. Er erlaubt das Schlemmen und verbietet den Radikal-Verzicht. Denn wer zu oft verzichtet, bekommt es mit Mangelerscheinungen und Heißhungerattacken zu tun. So verliert man Lebensfreude, Libido und Leistungsfähigkeit, Hüftgold und Doppelkinn dagegen nicht.

Grund Nr.5 – die richtige Wahl treffen

Kennen Sie ein Fitnessmagazin oder irgendeine Lifestyle-Zeitschrift, die keine ultimativen Tipps zur gesunden Ernährung kennt? „Abnehmen leicht gemacht“, „In wenigen Tagen zur Traumfigur“, „Nie wieder Gewichtsprobleme“ – Schlagzeilen dieser Art begegnen uns jeden Tag und dann geht es um Themen wie die Ayurvedische Küche, eine basenüberschüssige Ernährung, Paläo oder Low Carb. Was aber ist sinnvoll, speziell für meine Ziele? Diese Frage kann nur ein Ernährungsplan beantworten.

Grund Nr.6 – eine Frage der Disziplin

Mit einem Ernährungsplan ist es wie mit den Terminen: Stehen sie nicht im Kalender, finden sie auch nicht statt. Der Ernährungsplan bildet das Gerüst, an dem wir uns orientieren können – auch und gerade in Momenten, in denen die Zeit für eine intensive Auseinandersetzung mit dem Frühstück oder anderen Mahlzeiten fehlt. Denn letztlich ist es zwar einfach satt zu werden, sich dauerhaft gesund zu ernähren jedoch nicht. Ernährungsfehler wollen erkannt sein, bevor man sie lösen kann.


Grund Nr.7 – Ernährungswissenschaft nutzen

Ein guter Ernährungsplan geht weit über die Auswahl der Nahrungsmittel hinaus und ist äußerst dynamisch. Welche Stoffe bleiben bei welchen Garmethoden erhalten und wie kann man Nährstoffverluste verhindern? Wo liegt der Zusammenhang zwischen Ernährung und Schlafverhalten? Welche Risikofaktoren gibt es, wenn ich zum Beispiel auf Kohlenhydrate verzichte? Besteht ein Mangel – an Folsäure zum Beispiel? Ist meine Ernährung altersgerecht? Wer nach einem Ernährungsplan lebt, macht sich die aktuelle Forschung zunutze, so wie es beim neuen Auto oder Handy ganz selbstverständlich ist. 

Grund Nr.8 – ein Ernährungsplan erweitert den Horizont

Wer mehr über die Auswirkungen der Ernährung weiß, holt das Thema aus der Isolation und kann Synergien nutzen. Abnehmen ist zum Beispiel leichter, wenn man Fitness-Training, Ernährung und Regenerationsphasen optimal zu verbinden weiß. So muss man nicht unbedingt weniger essen, sondern die aufgenommene Energie nur geschickter zu nutzen wissen. Der Wirkungsgrad steigt und mit ihm das Wohlbefinden.

Grund Nr.9 – ein Ernährungsplan liefert Gesprächsstoff

Stimmt es, dass die meisten Menschen keine Milchprodukte vertragen? Und wieso sind Wein und Bier für den Flüssigkeitshaushalt eher kontraproduktiv? Hat ein Steak wirklich Poren, die sich beim schnellen Anbraten schließen können? Ernährung ist nicht nur spannend, sondern als Thema auch allgegenwärtig. Wer nicht immer über Flüchtlingspolitik und Steuerbetrug reden will, eröffnet sich hier willkommene Gesprächsalternativen für jedes gesellige Zusammensein.

Grund Nr.10 – Erfahrung braucht keinen Grund

Die eigene Ernährung umzustellen, ist nicht zuletzt eine Abwechslung. Nach Jahren der Burger und Pommes lernt man, wie der Körper auf Alternativen reagiert. Meist ist es eine sehr positive Erfahrung. Falls nicht, steht der Rückweg jedem offen.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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