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 Bodyweight-Training – zehn Top-Argumente für diesen Kraftsport
Fitness | 03.05.2016

Top 10: Gründe für Bodyweight-Training

Bodyweight-Training – zehn Top-Argumente

Bodyweight-Training – zehn Top-Argumente für diesen Kraftsport . Bodyweight-Training – fast immer, fast überall, fast jedermann  (Quelle: Thinkstock )
Bodyweight-Training – fast immer, fast überall, fast jedermann
Bild: Thinkstock
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Das Fitness- und Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht bietet viele Vorteile. Manche liegen auf der Hand, andere erschließen sich nach den ersten Übungen. Punkten kann das Bodyweight-Training sowohl im Vergleich zum Workout an den diversen Fitness-Geräten im Studio, als auch im Vergleich zum Training mit freien Gewichten. Die zehn wichtigsten Gründe lesen Sie hier.

Grund Nr.1 – Bodyweight-Training heißt Unabhängigkeit

Während die meisten Fitness-Studios über üppige Geräte-Parks verfügen, fehlt dieses Spezial-Equipment in den eigenen vier Wänden. Auch auf Reisen steht es meist nicht zur Verfügung. Da Bodyweight-Training keinerlei Ausrüstung bedarf, ist der Fitnesssportler hier unabhängig von Ort und Zeit. Er trainiert, wann und wo ihm danach zumute ist.

Grund Nr.2 – Bodyweight-Training spart Kosten

Gleich in mehrfacher Hinsicht kann das Bodyweight-Training die Geldbörse schonen. Gerade auf Reisen entfallen die oft happigen Tagessätze für den Besuch eines Studios vor Ort. Wer zugunsten des Bodyweight-Trainings ganz auf das Fitness-Studio verzichtet (was aber auch Nachteile bringt), spart ohnehin alle Beiträge und obendrein mögliche Fahrtkosten. In neue Fitnessgeräte für daheim muss dennoch nicht investiert werden, fürs Eigengewichts-Training braucht es sie ja nicht.


Grund Nr.3 – Bodyweight-Training spart Zeit

Für viele Freizeitsportler ist die Zeitersparnis das wichtigste Argument von allen. Sie reduzieren ihre Studiobesuche auf ein Minimum, vielleicht auf einen oder zwei Besuche pro Woche, und kompensieren den Rest des Workouts mit dem Bodyweight-Training. Das wiederum geht in den eigenen vier Wänden ebenso wie im Büro, im Park oder auf dem abendlich verwaisten Spielplatz. Wo immer man ohnehin gerade ist, kann es direkt losgehen. Zeitverluste gibt es hier keine und das Training selbst dauert dank der hohen Intensität nur vergleichsweise kurz.

Grund Nr.4 – Bodyweight-Training, Krafttraining ohne Vorlauf

Während das Training an den hochspezialisierten Geräten sowohl eine professionelle Schulung als auch eine genaue Justierung der Maschinerie voraussetzen, sind die notwendigen Handgriffe und optimalen Stellungen beim Bodyweight-Training schnell erklärt. Die Lernphase entfällt oder verkürzt sich zumindest erheblich. Dies gilt umso mehr, als dass viele der einfachen Übungen bereits aus dem Sportunterricht vertraut sind.

Grund Nr.5 – Bodyweight-Training, Gesundheit und Sicherheit

Wer sich im Studio überschätzt oder an der professionellen Einweisung durch einen Personal Trainer spart, geht ein hohes Verletzungsrisiko ein. Schnell sind die Muskeln durch zu hoch eingestellte Gewichte und Widerstände oder zu viele Wiederholungen überlastet. Auch im Vergleich zum Training mit freien Geräten wie der Langhantel ist das Verletzungsrisiko beim Bodyweight-Training geringer, schon weil man dem natürlichen Bewegungsmuster und damit der natürlichen Belastung dabei am nächsten kommt.

Grund Nr.6 – Bodyweight-Training ist praxisrelevant

Das Bodyweight-Training zählt zu den sogenannten Functional-Fitness-Trends. Das heißt, es handelt sich um ein funktionelles, also ganzheitliches, Training bei dem viele Muskelpartien aktiviert werden. Während viele Fitness-Geräte gerade dahingehend optimiert wurden, dass sie bestimmte Muskeln formen, kommt das Bodyweight-Training dem ganzen Körper zugute. Vor allem aber: Der Trainingseffekt lässt sich im Alltag sofort spüren, da hier dieselben Bewegungsabläufe und Muskeln gefordert sind. So gelingt auch das Abnehmen leichter – im Sinne einer robusten Gesundheit.


Grund Nr.7 – Bodyweight-Training ist unabhängig vom Alter

Jeder Bodyweight-Sportler hat sein ganz eigenes Trainings-Terrain, seine individuellen Übungen, seinen Rhythmus und sein Tempo. Je nach Tagesform, Gesundheit und den örtlichen Gegebenheiten ist das Training frei skalierbar. Damit steht es allen Altersgruppen offen. Auch das Zeitbudget kann variieren. Gerade für Senioren stellt das Bodyweight-Training damit eine ideale Trainingsform dar, die zum Beispiel mit dem Schwimmsport kombiniert werden kann.

Grund Nr.8 – Bodyweight-Training ist vielfältiges Krafttraining

Die Zahl der Bodyweight-Übungen ist im Grunde kaum zu begrenzen, rund 300 zählen in der Sportliteratur mittlerweile zum Standard. Die Gefahr der Langeweile besteht also nicht. Weit wichtiger aber noch: Die körperliche Beanspruchung lässt sich innerhalb der einzelnen Übung und mit dem Wechsel zwischen den Übungen skalieren. So ist ein es ein großer Unterschied, ob man bei Lunges das Gesäß strafft oder die Muskeln nach schweißtreibenden Burpees brennen. Einen Trainingseffekt und eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben beide Übungen.

Grund Nr.9 – Bodyweight-Training ist frei von Hürden

So mancher gute Plan, sich mit hohen Monatsgebühren selbst ins Fitnessstudio zu zwingen, scheitert nach der ersten Euphorie am inneren Schweinehund. Plötzlich passen die Termine nicht, eine Dienstreise kommt dazwischen und tausend andere plausibel klingende Gründe führen von Ausnahme zu Ausnahme. Beim Bodyweight-Training ist diese Gefahr weit geringer. Für etwas was immer und überall geht, fehlen letztlich die Argumente, es nicht zu tun.

Grund Nr.10 – Bodyweight-Training für Spaß und Gesundheit

Viele Sportarten entwickeln eine ganz eigene Art der Faszination. Beim Zumba ist es vielleicht das intensive Erlebnis in der Gruppe und beim Bouldern das Zusammenspiel von gedanklicher Tüftelei und den Fortschritten an der Wand. Auch das Bodyweight-Training hat dieses Momentum. Es liegt im Erkunden des zu nutzenden Umfelds in der Natur, dem Gefühl für die persönliche Leistungssteigerung und auch im Vergleich mit den Großen dieser Zunft. Wer einmal Profis wie den US-Amerikaner Mark Lauren gesehen hat, ist ebenso fasziniert wie motiviert – und versucht es einfach nachzumachen.  

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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