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 Neue Ideen für alte Dinge – zehn gute Gründe fürs Upcycling
Nachhaltigkeit | 16.04.2016

Top 10: Argumente für das Upcycling

Neue Ideen für alte Dinge – zehn gute Gründe fürs Upcycling

Neue Ideen für alte Dinge – zehn gute Gründe fürs Upcycling. Neue Skateboards aus alten Fischernetzen – Trend Upcycling (Quelle: Thinkstock )
Neue Skateboards aus alten Fischernetzen – Trend Upcycling
Bild: Thinkstock
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Upcycling als Steigerung von Recycling liegt voll im Trend. Defekte Sportgeräte werden zu stylischen Möbeln, löchrige Fußbälle zu Lampenschirmen. Auch andersherum funktioniert Upcycling: Viele Utensilien für den Outdoor-Sport wie Frisbees und Skateboards lassen sich aus alten Materialien herstellen. Diese zehn Gründe sprechen für Upcycling.

In Zeiten von Landlust und Do-it-Yourself überbieten sich User mit Ideen, was sich aus alten Blechdosen oder Einwegpaletten alles Nützliches bauen lasst. Auch im Sportbereich ist das Thema Nachhaltigkeit und damit Upcycling angesagt: Firmen upcyceln Turnhallenmatten zu Rucksäcken, alte Snowboards zu neuen Longboards, zerrissene Fischernetze zu Skateboard Decks, defekte Tennisschläger und Fußbälle zu Lampenschirmen. Ausgediente Sportgeräte werden zu Möbeln, zerrissene Zelte und Neopren-Anzüge zu neuen Sporttaschen. Das sind die Top10-Gründe fürs Upcycling.


Grund Nr. 1 – Müll vermeiden

Müll vermeiden ist das Hauptargument für Upcycling. Beim Upcycling wird überlegt, was sich von gebrauchten Dingen noch für andere Zwecke verwenden lässt. Alte Textilien und Ausrüstungsgegenstände werden fantasievoll umgenutzt. Wer handwerklich nicht so begabt ist, aber die Idee unterstützen will, kauft bewusst Upcycling-Ware.

Grund Nr. 2 – Natur schützen

Durch das Vermeiden von Müllbergen und das Einsparen von Rohstoffen für die Herstellung neuer Produkte bedeutet Upcycling einen sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Im besten Falle ist zum Aufwerten von Dingen beim Upcycling keine oder nur wenig Energie oder Wasser nötig, was wiederum der Umwelt zugute kommt: Vermeidung als der Königsweg im Naturschutz. 

Grund Nr. 3 – Saubere Weste

Upcycling zu unterstützen, verschafft ein gutes Gefühl und ein gutes Gewissen der Umwelt gegenüber. Wer seine grüne Einstellung durch das Nutzen von Upcycling-Ware untermauert, ist Vorreiter in Sachen Klimapolitik.

Grund Nr. 4 – Geld bei der Ausrüstung sparen

Für den Hobbybastler lässt sich mit Upcycling richtig Geld sparen. Der Kaufpreis für neue Dinge fällt weg, wenn es denn gelingt, die ausgedienten Gegenstände ohne teure Werkzeuge neu zu kombinieren. Käufer von Upcycling-Ware sparen nicht unbedingt, aber zahlen aus Überzeugung gern etwas mehr für die Unikate und den Schutz der Umwelt.

Grund Nr. 5 – Nachhaltigkeit leben

Wer Upcycling-Produkte nutzt, bekennt sich für alle sichtbar zum Thema Nachhaltigkeit und redet nicht nur davon. Wer dann noch zu Fuß oder mit dem gebrauchten Fahrrad zum Outdoor-Training im Fitness-Bootcamp oder zum Bio-Laden unterwegs ist, muss sich keine Vorwürfe mehr machen: Grüner geht´s nicht.

Grund Nr. 6 – innovative Ideen unterstützen

Ware von Upcycling-Firmen zu kaufen, bedeutet die Volkswirtschaft auf ihrem Weg Richtung nachhaltige Produktion zu stärken. Gerade Outdoor-Sport und Umwelt passen vom Image her perfekt zusammen. Wer auf Märkten oder Festivals Upcycling-Ware ersteht, unterstützt damit meist öko-soziale Initiativen, Künstler und kleine Manufakturen.


Grund Nr. 7 – Mut beweisen

Je mehr Menschen sich mit Upcycling anfreunden, desto breiter wird das Angebot an Möbeln, Kleidung, Taschen und Einrichtungsgegenständen aus gebrauchten Materialien. An Ideen mangelt es nicht, wie die vielen Foren und Zeitschriften zum Thema Do-it-Yourself zeigen. Online-Shops wie Upcycling Deluxe und Dawanda bieten die Unikate vieler Künstler an und verschaffen Upcycling-Produkten auf großen Portalen immer mehr Kundschaft. Geschenke für sportbegeisterte Mitmenschen finden sich dort allemal. Wer tiefer in die Tasche greift, kann sich die ganze Wohnungs-Ausstattung inzwischen aus Ucpycling-Ware zusammenzustellen: In den eigenen vier Wänden umgibt sich der Sportler interessens- und umweltgerecht mit Möbeln aus umgebauten Turngeräten: Lederbezogene Böcke und Pferde werden zu Sitzgelegenheiten, Medizinbälle zu Stuhl- und Sofalehnen, Kästen und Sprossenwände zu Regalen und Schränken.

Grund Nr. 8 – Individualität zeigen

Mit Upcycling-Produkten besitzt man automatisch ein Unikat, egal ob gekauft oder selbst kreativ geworden: Niemand anderes hat diese Tasche, diesen Hocker oder diese Kommode, die in ihrem ersten Leben Funktionskleidung für den Outdoor Sport war oder ein Turngerät wie Bock oder Kasten. „Aus alt mach neu“ ist immer auch ein künstlerisches Motto.

Grund Nr. 9 – den eigenen Horizont erweitern

Sich mit dem Thema Upcycling zu beschäftigen, heißt die bekannten Dinge um sich herum neu wahrzunehmen. Die Wegwerfmentalität der Industriegesellschaft wird hinterfragt, das Umnutzen von ausgedienten Neoprenanzügen und Turnmatten zu stylischen Sport-Taschen zum Bekenntnis. Die Umgebung mit anderen Augen zu sehen, kann auch für den Sportler als Hobbybastler inspirierend sein.

Grund 10 – selbst kreativ werden

Aus dem Gedankenspiel, was sich mit den vielen ausrangierten Dingen allein aus der eigenen Leidenschaft für den Sport noch Schönes herstellen ließe, entsteht womöglich der Drang, es selbst zu probieren. Klein anfangen könnte bedeuten: Mit der restlichen Farbe vom letzten Renovieren ziert der alte Badmintonschläger fortan als stylischer Dekoartikel die Zimmerwand und das Rad vom Mountainbike wird an der Nabe aufgehängt zum praktischen Hängeregal für Küchenutensilien. Probieren Sie es, Upcycling kann richtig Spaß machen. 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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