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 Zehn gute Gründe für das Stand-up-Paddling
Action-Sports | 12.04.2016

Die Top 10 Gründe für Stand-up-Paddling

Zehn gute Gründe für das Stand-up-Paddling

. Stand-up-Paddling, Trendsport aus gutem Grund (Quelle: Thinkstock )
Stand-up-Paddling, Trendsport aus gutem Grund
Bild: Thinkstock
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Ein Spaziergang übers Wasser? Das klingt wie Fliegen ohne Fluggerät. Tatsächlich ist man beiden Menschheitsträumen inzwischen erstaunlich nahe gekommen. Während die einen nur im Anzug durch die Luft rasen, gleiten andere auf dem Brett sanft über die Wellen. Wer beides nicht geübt ist, sollte mit dem Stand-up-Paddling (SUP) beginnen. Zehn gute Gründe dafür:

Stand-up-Paddling gewinnt immer mehr an Popularität, kaum ein See oder Fluss, der noch vor den passionierten Stehpaddlern gefeit ist. Schnell das Equipment geliehen, los geht’s.

Grund Nr. 1 – SUP ist einfach

Der Himmel ist blau, die Sonne lacht – da liegt der Gedanke nahe, in freier Natur etwas für die Fitness zu tun. Outdoor-Sport heißt die Devise, doch das ist ein weiter Begriff. Ein Spaziergang durch den nahen Park vielleicht oder doch lieber eine Runde mit dem Mountainbike?

Wichtig ist, das Vorhaben soll schnell und einfach zu realisieren sein, was Ideen wie einen Mannschaftssport oder die Formel 1-Teilnahme aus dem Rennen wirft. Stand-up-Paddling wird, wo es Wasser gibt, fast überall angeboten. Das Leih-Equipment kostet nur wenige Euro und nach kurzer Eingewöhnung sind die sportlichen Grundlagen schnell klar. So ist Stand-up-Paddling wie ein Spaziergang, aber zugleich auch eine „richtige“ Unternehmung, die zu einem Outdoor-Tag passt.


Grund Nr. 2 – SUP ist ein guter Ausgleich

Sport ist immer ein guter Ausgleich zum Büroalltag, doch gerade die so beliebte Radtour hat einen entscheidenden Nachteil: man sitzt. Genau das aber soll mit Rücksicht für die eigene Rückenpartie mal geändert werden. So sind Räder, Fahrzeuge und Boote aller Art tabu. Stand-up-Paddling, das Steh-Paddeln, macht dagegen schon im Namen klar: Hier wird gestanden, Anforderung erfüllt!

Grund Nr. 3 – SUP bedeutet Freiheit

Wassersport verspricht ein gewisses Gefühl der Freiheit, die Gründe variieren von Person zu Person. Was zählt, ist, dass wir uns im Alltag eben nicht im Wasser aufhalten, beim Wassersport also eine Art Urlaub von unserem eigentlichen Element nehmen. Hinzu kommt die oft beeindruckende Weite der Wasserfläche fürs Auge. Bei der großen Flaute auf dem Segelboot kann dies schon mal Ärger statt Freiheit bedeuten, erst recht beim Schwimmen, wenn das angestrebte Ufer irgendwie nicht näher kommt. Beim Stand-up-Paddling ist man vor diesen Unbilden gefeit.

Grund Nr. 4 – SUP ist Vielfalt fürs Auge

Stand-up-Paddling hat etwas Majestätisches. Vom Board aus gleitet der Blick über die Landschaft, die mehr als nur Kulisse ist. Wirbt die norwegische Hurtigruten mit dem Superlativ der „schönsten Seereise der Welt“, könnten die Stehpaddler mit Fug und Recht die „schönsten Stadtführungen der Welt“ für sich beanspruchen. Wer einmal beim Stand-up-Paddling durch den Berliner Osthafen gepaddelt ist, rückt dieses Argument wahrscheinlich ganz nach vorn.

Grund Nr. 5 – SUP ist ein Fitness-Allrounder

Es heißt Stand-up-Paddling: Wer sich einfach aufs Brett legt, wird der Sportart nicht gerecht. Aber ausgeschöpft sind die Möglichkeiten mit dem Stehen noch lange nicht. Längst wird auf dem Balance-fordernden Board auch Yoga gemacht oder beim Functional Paddling die Muskulatur zu Höchstleistungen getrieben. Die sportlichen Herausforderungen sind also groß.

Grund Nr. 6 – SUP ist gesellig, wenn man es will

Zwar gibt es auch Team-Boards für acht und mehr Personen, meist ist der Stehpaddler jedoch allein auf seinem Sportgerät. Einsam muss er deswegen noch lange nicht sein. In der Gruppe macht die Sache gleich mehrfach Spaß und Gleichgesinnte sind schnell gefunden. Hat man genug von der Gesellschaft, genügt ein kurzer Schwung in die andere Richtung.


Grund Nr. 7 – SUP bietet Platz und die Gelegenheit zum Kräftemessen

Wer beim Marathon in New York, London oder Berlin an den Start geht, hat eines schon gehabt: richtig Glück. Die Startplätze sind begrenzt und oft genug entscheidet das Los. Beim Stand-up-Paddling werden inzwischen weltweit Wettkämpfe veranstaltet, zum Beispiel das Battle of the Thames in England oder der Spreewald SUP Marathon südlich von Berlin. Die Teilnahme ist unkompliziert – wer wirklich fit ist, kann sogar als Nicht-Kenianer vorne mitpaddeln.

Grund Nr. 8 – Stand-up-Paddling ist gut für Fitness und Gesundheit

Gerade zur Kräftigung der Schulter-, Rücken- und Rumpfmuskulatur ist Stand-up-Paddling das ideale Workout und kann locker mit den Geräte-Übungen im Fitnesscenter mithalten. Auch die Tiefenmuskulatur wird angesprochen, da es ständig gilt, die Balance zu halten und Wasserbewegungen auszugleichen. Das bestätigt auch eine Bachelor-Studie des Hamburger Sportstudenten Jan Rosenthal, den Fit For Fun mit dem Fazit zitiert: „Man kann sagen, dass beim Stand-up-Paddling diese Muskelgruppen (gerade und schräge Bauchmuskeln, d. Red.) quasi spielerisch trainiert und gestärkt werden.“

Grund Nr. 9 – Stand-up-Paddling ist ein Sport für den Urlaub

Stand-up-Paddling zählt mittlerweile zu den idealen Reisesportarten, und das gleich in mehrerer Hinsicht: Zum einen kann man das eigene Brett in aufblasbarer Form gut verstauen und transportieren, ist damit also nicht mehr auf die Verleiher und ihre Öffnungszeiten angewiesen. Zum anderen sind viele Flüsse für den SUP-Sport geeignet, womit man sich die Landschaft vor Ort ganz anders erobern kann. Stand-up-Paddling ist – wenn man weiß, wo und wie – auch auf Wildwassern und bei leichtem Wellengang auf dem Meer möglich.

Grund Nr. 10 – Stand-up-Paddling ist für die ganze Familie gut

Eines der wichtigsten Argumente für das Stand-up-Paddling: Es ist (auch) ein Familiensport. Da sich Spaß und Sport perfekt verbinden, ist der Sport für Kinder interessant und durchaus zu bewältigen. Es gilt: Der Langsamste bestimmt das Tempo, schon sind auch Flusstouren von zehn, 20 und mehr Kilometern mit der ganzen Familie möglich.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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