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 Wearables fürs Workout – Fünf Top Fitness-Tracker im Überblick
Ausrüstung | 10.04.2016

Wearables fürs Fitness-Studio

Wearables fürs Workout – Fünf Top Fitness-Tracker im Überblick

. Fitness-Tracker – der unentbehrliche Begleiter fürs Workout (Quelle: Thinkstock )
Fitness-Tracker – der unentbehrliche Begleiter fürs Workout
Bild: Thinkstock
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Fitnesstracker wie Smartbands und Smartwatches sind für viele Fitness-Sportler zu unentbehrlichen Begleitern geworden. Sie zeichnen unsere Körperdaten auf und ermöglichen es so auch, gezielte Trainingspläne zu erstellen. Doch welche Geräte können eigentlich was?

Fitness-Wearables sind extrem angesagt: Ob im Hüftgürtel, am Oberarm oder Handgelenk – die kleinen Technikwunder versorgen uns beim Workout und bei sonstigen Aktivitäten mit jeder Menge Daten zu unserer körperlichen Verfassung. Selbst wenn wir schlafen, sind sie wachsam und aktiv. Herzfrequenz, Kalorienbedarf, Blutzuckerspiegel - all das wird von den Wearables erfasst und kann im Anschluss, meist in Verbindung mit einer Smartphone-App, analysiert werden.

In einer Zeit, in der immer mehr Menschen Wert auf Fitness und einen gesunden Lebensstil legen, ist der Boom der kompakten Geräte leicht nachzuvollziehen. Auch bei anderen wecken die individuellen Daten längst Begehrlichkeiten. So wollen Versicherungen und Krankenkassen denjenigen Vergünstigungen anbieten, die ihre Körper-Statistik preisgeben.


Abseits der hitzigen Diskussionen zum Datenschutz und der Sicherheit der Wearables, steht eine andere Frage im Vordergrund: Wie praktisch sind die Geräte beim Fitnesstraining? Welche Wearables machen beim Workout wirklich Sinn? Hier einige Geräte im Überblick.

Klein, kompakt und höchst effektiv – „Fitbit One“

Eines der bekanntesten Modelle unter den Fitness-Trackern ist der „FitBit One“. Kompakter geht‘s nicht: Ob Hemdkragen, Hosenbund oder Sport-Top - der nur wenige Zentimeter große Stick lässt sich mit einem Clip einfach überall befestigen. Aufgezeichnet werden zahlreiche Daten wie etwa die zurückgelegten Schritte, die Minuten der Aktivität und die Höhe der verbrannten Kalorien. Erwähnenswert ist auch die Überwachung der Schlafdauer und der Qualität des Schlafs.

Der „FitBit One“ funktioniert kabellos und lässt sich automatisch mit PC oder Smartphone synchronisieren. Kostenpunkt: circa 100 Euro im Retail.

Für Outdoor-Freunde – „Garmin Forerunner 225“

Wer sein Fitness-Training gern unter freiem Himmel absolviert, ist mit der GPS-gesteuerten Smartwatch „Garmin Forerunner 225“ gut beraten. Neben den verbrauchten Kalorien und der Zahl der zurückgelegten Schritte enthält die Smartwatch auch einen Beschleunigungssensor, mit dem sich Tempoveränderungen und Distanzen erfassen lassen. Ambitionierte Läufer, die für einen Wettkampf trainieren, haben so alle Daten im Blick.

Ebenfalls praktisch sind das vollautomatische Schlaftracking sowie der integrierte Pulsmesser, der die Herzfrequenz mit Hilfe eines Sensors an der Unterseite der Uhr misst. Ganz billig sind diese technischen Finessen jedoch nicht. Rund 300 Euro muss man im Retail für das Wearable hinlegen.


Top Preis-Leistungsverhältnis – Sony Smartband SWR10

Der japanische Elektronikriese Sony ist mit mehreren Fitness-Wearables am Start. Eines davon ist das „Sony Smartband SWR10“, das vor allem durch ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis besticht. Rund 80 Euro kostet das wasserdichte Band im Retail und beherrscht dabei alle gängigen Funktionen eines Fitness-Wearables vom Kalorien- und Schrittzähler bis zum Schlaftracker vorweisen. Besonders praktisch ist der Vibrationsalarm, der den Träger des Smartbandes über eingehende Anrufe und Nachrichten in Kenntnis setzt, ohne damit andere Trainierende zu stören. Ein weiteres Plus: Die Smartphone-Kamera lässt sich mit dem Smartband fernsteuern.

Wearable mit integriertem Personal-Trainer – „Jawbone Up3“

Das Smartband „Jawbone Up3“ besticht durch eine besonders detaillierte Dokumentation der körperlichen Aktivitäten und ist damit für Fitness-Sportler besonders geeignet. Neben den verbrauchten Kalorien, dem Ruhepuls und der Herzfrequenz, werden auch unterschiedliche Schlafphasen und Aktivitätsgrade aufgezeichnet. Besonderes Schmankerl: Das „Jawbone Up3“ enthält gewissermaßen einen Personal Trainer. Aus den ermittelten Daten erstellt das Smartband nach der Analyse einen persönlichen Ernährungs- und Trainingsplan. Kostenpunkt im Retail: 160 Euro.

Die exotische Wearable-Variante – „Digitsole 2“

Etwas besonders Originelles haben sich die Entwickler des französischen Unternehmens „Digitsole“ einfallen lassen. Getreu dem Motto „Verrückter geht immer“ hat „Digitsole“ den Fitnesstracker nämlich kurzerhand in eine Schuheinlage integriert – der Firmenname ist hier also Programm. Neben Kalorienzähler, Schrittzähler und Streckenerfassung kann das Wearable der etwas anderen Art bei Bedarf auch noch die Füße wärmen. Die interaktive und wasserfeste Schuheinlage ist im Retail ab rund 200 Euro erhältlich. 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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