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 Klettern und Boulder: Fünf Top-Spots in Niedersachsen
Outdoor | 03.03.2016

Die fünf besten Kletter-Spots für Einsteiger in Niedersachsen

Klettern und Bouldern: Fünf Top-Spots in Niedersachsen

Klettern und Boulder: Fünf Top-Spots in Niedersachsen. Nur nicht den Kopf hängen lassen, es findet sich immer ein Weg an der Wand (Quelle: Thinkstock)
Nur nicht den Kopf hängen lassen, es findet sich immer ein Weg an der Wand
Bild: Thinkstock
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Ob ungesichertes Klettern in Absprunghöhe oder mit der Seilschaft ganz nach oben - Klettern und Bouldern hat sich längst zum echten Trendsport entwickelt. Bei uns gibt‘s die Top 5 der besten Kletter-Spots in Niedersachsen.


Ob Outdoor-Klettern am Naturfels oder Bouldern in der Halle – die Klettersportarten erfreuen sich eines ungebrochenen Zulaufs - und das nicht mit voller Berechtigung. Das Training in der Wand macht nämlich nicht nur jede Menge Spaß, sondern aktiviert auch sämtliche Muskeln und ist somit ein hervorragendes Ganzkörper-Workout.

Doch ein dicker Bizeps allein reicht nicht aus, um sich sicher an Griffen und Tritten entlang zu hangeln - hier sind auch Technik, Koordinationsfähigkeit und mentale Stärke gefragt. Die gute Nachricht: Um sich als Neueinsteiger im Klettern und Bouldern zu versuchen, muss man häufig nicht weit fahren. Inzwischen gibt es auch außerhalb der größeren Stadt Boulderhallen, Indoor- und Outdoor-Parks. Hier kommen die fünf besten Spots in Niedersachsen im Überblick.

Klettern und Bouldern: Speicher 1 - das DAV-Kletterzentrum in Bielefeld

Sowohl für Einsteiger als auch für alte Kletterhasen ist das DAV-Kletterzentrum in Bielefeld eine gute Adresse. Unterteilt ist das Areal in insgesamt drei Bereiche: In der großen Kletterhalle können auf über 400 Quadratmetern rund 60 unterschiedliche Routen bestiegen werden. Senkrechte Seitenwände, zwei große Überhänge, sowie zahlreiche Verwerfungen, Ecken und Kanten sorgen für ein abwechslungsreiches Kletterspektrum. Halle Nummer zwei ist mit 120 Quadratmetern und rund acht Metern Höhe speziell auf die Ansprüche von Neueinsteigern zugeschnitten. Und im mit 450 Quadratmetern großzügig ausgelegten Boulder-Bereich können sich die Freunde des ungesicherten Klettersports in einer Maximalhöhe von fünf Metern so richtig austoben. Preis für eine Tageskarte: zehn Euro

Klettern: St. Andreasberg im Harz

Für Outdoor-Freunde ist der kleine Luftkurort St. Andreasberg im Oberharz ein lohnendes Ausflugsziel. So bieten die aus den harztypischen Gesteinsarten Schiefer, Grauwacke und Granit bestehenden Hohen Klippen an der Ostseite des Rehbergs ein Kletter-Refugium für Anfänger und Fortgeschrittene. Maximale Höhe: rund 30 Meter. Aber auch an den nach Süden gerichteten Glückaufklippen kommt man beim Klettern und Bouldern in maximal 20 Metern Höhe voll auf seine Kosten. Als kleines Schmankerl gibt’s das eindrucksvolle Harz-Panorama gleich dazu.

Bouldern: Zenit Boulder-Halle in Osnabrück

Wer aus Osnabrück und Umgebung kommt und sich fürs Klettern und Bouldern interessiert, hat es gut getroffen: Mit über 800 Quadratmetern ist die Boulder-Halle Zenit ein echter Leckerbissen für Anhänger des Klettersports. Zahlreiche Überhänge, Dächer und Verschneidungen in allen Schwierigkeitsgraden werden den Besuchern geboten. Für die nötige Sicherheit ist die maximal vier Meter hohe Anlage durchgängig mit fugenlosen Matten ausgelegt - beste Voraussetzungen für Unerfahrene. Alle Routen und Schwierigkeitsgrade sind zudem mit Farbmarkierungen gekennzeichnet, so dass jeder die richtige Klettertour auswählen kann. Zusätzlich werden diverse Kletterkurse angeboten. Eine Tageskarte erhält man ohne Ermäßigung für 9,50 Euro.


Klettern und Bouldern: Hameln im Weserbergland

Zahllose Geschichten, wie etwa die vom berühmten Rattenfänger, ranken sich um die traditionsreiche Kleinstadt Hameln im Weserbergland. Doch neben historischer Altstadt und Kindermärchen kann man hier vor allem eines: Klettern und Bouldern. Für alle, die es vorziehen, sich ohne Sicherung an die Wand zu begeben, ist die Boulderhalle der Sektion Hameln ein echter Geheimtipp. Eine 40 Quadratmeter große Boulderhöhle, zahlreiche 3D- und Überhangplatten, sowie ein 20 Quadratmeter großer Dachbereich laden zum sportlichen Workout. Für Outdoor-Freunde, die sich lieber am natürlichen Fels versuchen wollen, stehen mit dem 341 Meter hohen Hohenstein und den Lüerdissener Klippen zwei weitere Top-Spots bereit.

Die Lüerdissener Klippen gelten auch dank ihrer guten Erreichbarkeit und dem angegliederten Zeltplatz als eine der wichtigsten Kletter-Locations in Niedersachen. Die Schwierigkeit liegt im Bereich 4 bis 7. Starke Überhänge sind dank der ausgeprägten Loch-Struktur des Felsens auch für weniger geübte Kletterfreunde zu bewältigen.

DAV-Kletterzentrum Buchholz in der Nordheide

Eine weitere Top-Adresse zum Klettern und Bouldern ist das Kletterzentrum in Buchholz. Über 1.360 Quadratmeter Kletterfläche werden den Besuchern im Indoor- und Outdoor-Bereich geboten. Mit rund 150 unterschiedlichen Kletterrouten und Schwierigkeitsgraden von zwei bis zehn ist auch hier sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittenen bestens gesorgt. Wichtig: Zutritt erhält nur, wer über Grundkenntnisse in Sachen Sichern und Klettern verfügt. Aber auch völlig Ahnungslosen kann geholfen werden, denn im vielfältigen Kursangebot kann das notwendige Knowhow erlernt werden. Eintrittspreis: 14,50 Euro.

Wer weitere Hotspots sucht, dem sei versichert: Es gibt jede Menge – von der 1.000 qm großen Boulderwelt im escaladrome Bloc:Werk in Hannover bis hin zum Kletterparadies des „Kleinen Deister“ im Naturschutzgebiet „Saupark“. Wo immer Sie sind, eine Umkreissuche lohnt.  

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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